Google verkauft Motorola für 2,91 Milliarden Dollar an Lenovo

| 8:55 Uhr | 1 Kommentar

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Mitte 2011 und somit vor ca. 2,5 Jahren legte Google die schlappe Summe von 12,5 Milliarden Dollar auf den Tisch um die Motorola Mobilfunksparte „Motorola Mobility“ zu erwerben. 2012 wurde die Übernahme abgeschlossen. Der Plan damals war es, das eigene Android-Betriebssystem „deutlich nach vorne zu bringen“. Gleichzeitig gab Google an, dass Motorola nach wie vor Android-Lizenznehmer und das Android-Betriebssystem offen bleibe. Googles Ziel war es mit der Einverleibung von 17.000 Patenten und 7.000 Patentanträgen wettbewerbsfähig und im Patentgerangel mit Apple und Microsoft gerüstet zu sein.

Etwas wirklich greifbares ist nach der Übernahme von Motorola allerdings nicht zustande gekommen. Wie Google nun bekannt gegeben hat, wurde Motorola Mobility für 2,91 Milliarden Dollar an Lenovo weiter verkauft. Knapp 10 Milliarden weniger, als beim Kauf im Jahr 2011. Google CEO Larry Page nennt diesen Deal im Google Blog einen „bedeutsamen Schritt für alle Android-Nutzer“. Die Begründung lässt er folgen.

Man habe, wie eingangs erwähnt, Motorola übernommen, um das Android-Ökosystem mit einem großen Patent-Portfolio zu starken und großartige Smartphones für Nutzer zu entwickeln. Motorola habe mit dem Moto G und Moto X tolle Geräte entwickelt und auch im Jahr 2014 wird es Neuerungen in diesem Segment von Motorola geben.

Google ist davon überzeugt, dass Motorola besser bei Lenovo aufgehoben ist, welches ein stark wachsendes Smartphone-Segment aufweise. Mit Abschluss des Deals könne sich Google wieder verstärkt auf Android konzentrieren. Dies wiederum soll dem Nutzer zu Gute kommen. Laut Page stelle dies keinen Schritt dar, sich wieder von der Hardwareentwicklung zu entfernen. Viele andere Hardware-Produkte seien in Planung.

Lenovo habe die Sachkenntnis, Motorola zu einem führen Hersteller im Android-Ökosystem zu machen. Es heißt, dass Google im Besitz des Großteils der Motorola Patente bleibt. 2.000 Motorola-Patente sollen mit an Lenovo übertragen werden. Noch ist der Deal allerdings von den zuständigen Behörden durchgewunken, dies dürfte allerdings nur eine Frage der Zeit sein.

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • Eddi

    Ich hoffe, dass das jetzt nicht Standard bei Google wird. Das ganze Startup aufgekaute ist ja schon etwas bedenklich, aber jetzt große Firmen aussaugen und wieder ausspucken ist ganz schön fies.

    30. Jan 2014 | 12:42 Uhr | Kommentieren

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