Analyst bestätigt positive Bilanz der Macs – Preis hält sich bei 1300 Dollar im Jahresschnitt

| 12:31 Uhr | 1 Kommentar

Erstaunlicherweise hält sich der Mac am Markt weiter gut auf Kurs, die Verkaufspreise bleiben konstant – im Unterschied zu Konkurrenten wie Microsoft, die im PC-Segment nach und nach Preisrückgänge akzeptieren mussten. Die Schwäche der Konkurrenz und gleichbleibende Stärke der Macs sorgt für kontinuierliche Gewinne an Marktanteilen.

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Wie Charlie Wolf von Needham & Company festgestellt hat, blieb der Preis eines Mac im letzten Jahr im Durchschnitt bei etwa 1.300 Dollar. Zuvor hatte der Analyst einen Preisrückgang prognostiziert, vor allem wegen der steigenden Beliebtheit der Tablets. Diese Voraussage ist nun widerlegt.

Im vierten Quartal 2013 hat der Mac sogar noch zugelegt und brachte es auf 4,8 Millionen verkaufte Geräte. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist das eine Zunahme um 700.000 Stück. Damit übertraf Apple die Erwartungen der Analysten, die zuvor von einer Verkaufszahl von 4,6 Millionen ausgegangen waren.

Wegen dieser guten Bilanz hat Charlie Wolf seine Bewertung der am Montag ins Positive korrigiert. Die folgende Tabelle listet eine Gewichtung der verschiedenen Geschäftsbereiche Apples anhand des Aktienwertes auf. In der Neueinschätzung Wolfs präsentiert sich der Mac nun auf 42 Dollar von insgesamt 590, das ist eine Zunahme um 27 Prozent im Vergleich zur voran gegangenen Analyse Wolfs vor einem halben Jahr.

needham-mac-bilanz 2014 - 2

Wie man leicht erkennen kann, schlägt das iPhone alle anderen Bereiche aber mit Leichtigkeit aus dem Feld: 272 Dollar pro Aktie schreibt Wolf dem Smartphone zu. Dem gegenüber wird das iPad mit 53 Dollar bewertet.

Insgesamt hatte Wolf den Wert der Apple-Aktie leicht nach unten verschoben. Im letzten August waren es noch 595 US-Dollar, jetzt ging Wolf von einem Kurs von 590 Dollar aus. Zwei Mal pro Jahr veröffentlicht der Needham-Mitarbeiter seine Evaluation. (via)

1 Kommentare

  • Eddi

    Ich denk mal MS hat auch keine so geringe Schuld daran. Win8 stört viele, Ultrabooks kosten teilweise so viel wie Macbooks, der Mac Mini hat ein vergleichsweise gutes P/L Verhältnis, wer ein iPhone oder iPad hat liebäugelt sowieso eher damit…

    Dazu dann noch immer mehr Alternativen wie Linux weil Steam drauf setzt, mehr Spielekonsolen, dadurch weniger verlangen nach Leistungsfähigen Grafikkarten… Wenn Win9 nicht wieder in die Spur kommt oder es gar so ausartet, dass wir bald Win8.2, 8.3 bekommen, dann werden bestimmt noch einige wechseln.

    11. Feb 2014 | 16:21 Uhr | Kommentieren

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