Apple nach Steve Jobs: Tim Cook im Profil

| 14:14 Uhr | 0 Kommentare

Seit mehr als zwei Jahren hat Tim Cook mittlerweile das Zepter bei Apple in der Hand. Zuvor vertrat Cook seinen ehemaligen Chef Steve Jobs mehrmals während dessen krankheitsbedingten Auszeiten. Nach dem Tod des Apple Mitbegründers rückte Tim Cook endgültig in die erste Reihe des Unternehmens. Was hat sich bei Apple nach Steve Jobs verändert? Das in Kürze erscheinende Buch „Haunted Empire: Apple After Steve Jobs“ geht dieser Frage auf die Spur.

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Steve Jobs hatte Tim Cook die Philosophie mit auf den Weg gegeben, das zu tun, was Cook für richtig hält. Cook solle sich nicht fragen „Was hätte Steve in dieser Situation getan“. Genau dies scheint der jetzige CEO zu beherzigen und schnell zeigten sich ein paar Unterschiede zu Jobs.

Das Buch stammt aus der Feder von Yukari Iwatanie, einer ehemaligen Wall Street Journal Journalistin und Autorin. Bevor das Buche Mitte März erscheint, hat das WSJ bereits einen Blick in das Buch geworfen und Auszüge veröffentlicht.

Tim Cook wurde von Jobs persönlich als sein Nachfolger ausgewählt. Bereits 1998 wurde Cook von Apple angeheuert. Er fungierte als Chief Operating Officer (COO) und gestaltete die internen Abläufe, Logistik, Produktion etc. deutlich straffer und trug maßgeblich zum Erfolg von Apple bei. Während Jobs der Visionär war, zog Cook die Strippen im Hintergrund. Cook war deutlich besser organisiert und vorbereitet ein Unternehmen dieser Größe zu führen. Er war das perfekte Gegenstück zu Jobs.

Als Cook zum CEO ernannt wurde, wusste niemand so genau, wer Cook eigentlich war. Er war ein Mysterium. Er soll nur wenige enge Freunde und soziale Kontakte haben und nur wenig über sein Leben sprechen.

Ehrgeizig war Cook schon immer und dies zeigt sich auch im heutigen Alltag. Als er bei Apple anfing verlangte er die besten Preise, die beste Logistik, den besten Ertrag, das Beste von allem. Apple sollte wie ein 20 Milliarden Dollar Unternehmen agieren, auch wenn es zum damaligen Zeitpunkt gerade mal 6 Milliarden Dollar pro Jahr umsetze.

Für einige ist Tim Cook eine „Maschine“. Der jetzige Apple CEO sei auf der einen Seite furchterregend, gleichzeitig schafft er es jedoch auch seine Mitarbeiter zu harter Arbeit zu motivieren. Während Jobs ins Meeting oft laut wurde und seine Mitarbeiter anschrie soll Cook genau das Gegenteil sein und mit der Kraft der Stille und mit Redepausen agieren. Kann ein Mitarbeiter eine Frage nicht beantworten, starrt Cook diesen über längere Zeit an, was für den Mitarbeiter in dieser Zeit unerträglich sei.

Unter Cook ist Apple transparenter und umgänglicher geworden. Er pflegt einen deutlich anderen Manager-Stil als Jobs, trägt die Apple DNA jedoch tief in sich.

Hier findet ihr das Buch „Haunted Empire: Apple After Steve Jobs“ bei Amazon

Kategorie: Apple

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