iWatch: Apple sucht Know-How in der Schweiz

| 16:21 Uhr | 4 Kommentare

Gerüchte dazu, dass Apple an einer iWatch arbeitete, gibt es schon seit vielen Monaten. Nun gesellt sich das nächste Indiz dazu, dass Apple tatsächlich an einer SmartWatch arbeitet. Apple soll in der Schweiz nach dem notwendigen Know-How Ausschau gehalten haben. iWatch „Swiss Made“?

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Die schweizer Kollegen der Handelszeitung haben ein Interview mit dem Präsidenten der Luxusuhrenmarke Hublot Jean-Claude Biver geführt. Dieser hielt ein paar interessante Informationen bereit. Demnach hat Apple zu schweizer Uhrenhersteller Kontakt aufgenommen. Anscheinend ist Apple an schweizer Komponenten für die iWatch interessiert. Als Beispiels nennt er das Gehäuse. Es heißt, Apple habe versucht, bei schweizer Uhrenzulieferern Bestellungen aufzugeben.

Von zwei Lieferanten wisse er, dass Apple diese kontaktiert habe. Einen der Lieferanten kennt Biver persönlich. Den Namen will er allerdings nicht verraten. Neben Komponenten scheint Apple auch Personal aus der Schweiz abwerben zu wollen.

Einige seiner Mitarbeiter habe Apple direkt per Mail angeschrieben. Er selbst habt die Mails gelesen, allerdings habe kein Hublot Mitarbeiter das Unternehmen in Richtung Apple verlassen. „Swiss Made“, klingt erstmal gut und hochwertig.

Biver selbst gab zu verstehen, dass er kein Interesse hat, mit dem iPhone-Hersteller zusammen zu arbeiten. Die schweizer Handelszeitung hat auch noch weitere Uhrenhersteller kontaktiert. So war von Swatch zu hören, dass das Unternehmen mit allen großen Mobil-Anbietern in Kontakt stehe. Eine zentrale Rolle sollen die Swatch-Töchter EM Microelectronic und Renate stehen. Diese stellen unter anderem stromsparende und miniaturisierte Mikrochips her. Das eingebundene Foto zeigt ein iWatch Konzept, welches vor wenigen Wochen aufgetaucht ist.

Kategorie: Apple

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4 Kommentare

  • Thedie

    „Swiss Made“ iWatch wäre natürlich marketing-technisch der Renner

    12. Mrz 2014 | 17:03 Uhr | Kommentieren
  • Jochen Köhler

    Tja an sich schon, aber widerspricht es nicht der Idee von J. Ive, das man für neue Wege auch neue Visionen und Formen braucht und sich eben nicht an den Alten festhalten soll. Eine iWatch mit einem Aufziehrädchen kann nicht sein Weg sein.

    12. Mrz 2014 | 17:11 Uhr | Kommentieren
  • MikeG

    Kann mir nicht vorstellen, dass Apple hierbei einen Sinn sieht, swissmade in irgendeiner Form marketingtechnisch zu nutzen. Das Produkt selbst wird (und soll) überzeugen und nicht ob es aus der Schweiz kommt. Das wird eher Made in the USA und dann schnell am Stuhlbein derjenigen sägen, die im Moment glauben, so ein Produkt kann dem klassischen Uhrensektor niemals gefährlich werden. Die Marktforschung bei Apple würde ich nicht unterschätzen, die wissen genau was los ist.

    12. Mrz 2014 | 17:19 Uhr | Kommentieren
  • Stephan

    Also mir gefällt dieses Konzept bis jetzt mit großem Abstand am besten. Ob jetzt Swiss Made oder made in USA!

    13. Mrz 2014 | 9:07 Uhr | Kommentieren

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