iWatch: Subvention durch Krankenkassen?

| 18:33 Uhr | 2 Kommentare

iWatch hin oder her. Nach wie vor stellen wir uns die Frage, wann Apple ein Produkt für das Handgelenk auf den Markt bringen wird. Darauf folgt direkt die Frage, wie dieses aussehen und welche Funktionen dieses bieten kann. In den vergangenen Monaten hat Apple verschiedene Gesundheitsexperten angeheuert, so dass die Gerüchteküche immer wieder um eine sensorbeladene iWatch dreht. Diese könnt verschiedene Vitalfunktionen des Anwenders messen und anschließend am iPhone und Co. innerhalb der Healthbook-App entsprechend darstellen. Nun tauchen die Spekulationen auf, dass iWatch durch Krankenkassen subventioniert werden könnte.

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Analyst Timothy Arcuri von Cowan & Co. rechnet damit, dass Apple seine iWatch im September dieses Jahres und somit rechtzeitig vor Weihnachten zu einem Preis von 250 Dollar auf den Markt bringen wird. Es heißt, Apple werde das Gerät preislich so positionieren, dass viele Anwender die iWatch als Gerät zur Verbesserung der eigenen Gesundheit nutzen können. Hier sind wir allerdings anderer Meinung. Unter 350 Dollar spielt sich in unseren Augen nichts ab.

“We continue to believe it is possible the product (iWatch) is backstopped by some sort of insurance subsidization model similar to the carrier subsidization model for iPhone.”

Schon heute gibt es verschiedene Gesundheitsprogramme der Krankenkassen. Diese subventionieren Sportkurse, belohnen Fitnessmaßnahmen etc. Sollten Krankenkassen das Gefühl haben, dass eine iWatch zur Verbesserung der Gesundheit beiträgt, könnten sie die iWatch subventionieren, da sie sich erhoffen, dass langfristig eingespart werden kann.

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Sollte Apple tatsächlich eine gesundheitsorientierte iWatch auf den Markt bringen, so dürfte ein Ruck durch die Gesundheits- und Fitnessbranche gehen. Gekoppelt wird die iWatch mit der iOS 8 App Healthbook, diese sammelt die wichtigsten Daten und wertet diese (soweit möglich) aus.

Anfang der Woche gab der für gewöhnlich gut informierte Analyst Ming-Chi Kuo einen Ausblick auf die iWatch. Er rechnet damit, dass diese im dritten Quartal 2014 auf den Markt kommen wird. So weit dürften wir somit nicht mehr von der iWatch entfernt sein.

Kategorie: Apple

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2 Kommentare

  • Eddi

    Sinn macht das Ding, wenn man sich zu wenig bewegt. Ich zahle dann also die Kosten derer, die zu faul sind sich zu bewegen und dadurch gesundheitliche Probleme bekommen? Also Menschen die, warum auch immer, sich gesundheitliche Probleme durch Mangelernährung zufügen oder durchs Rauchen, oder durch wasauchimmer ist ja in Ordnung, aber jemand der sich nicht mal 1h pro Tag bewegen will (setzt natürlich Voraus dass er es kann) dem sollte man keine Hightech Geschenke machen nur um ihm zu zeigen was er eigentlich selber wissen sollte.

    13. Apr 2014 | 20:35 Uhr | Kommentieren
  • MaWi

    Es macht doch nicht nur im Sinne von Bewegung eine Bewandtnis. Es geht um die komplette Gesundheit sowie die allgemeine Verfassung und Kontrolle des Körpers über den Alltag hinweg. Ebenso natürlich bei sportlichen Aktivitäten. Darunter fallen sicherlich auch Personen, die sich gar nicht bewegen wollen, für diese macht diese Spielerei aber auch keinen wirklichen Sinn, da sie sich ja von Grund auf gegen die Bewegung sträuben. Der Anteil ist aber sehr gering. Warum sollten Krankenkassen nicht dafür sorgen, dass es subventioniert wird? Da werden sicherlich mehr Menschen angesprochen und geholfen wird, aufgrund der Emergency-Card auch. Das lohnt sich, falls die Technik auch so funktioniert, wie sie es soll. Außerdem kommt dann noch mehr dieses Konkurrenzverhalten auf, wie z.B. bei Runtastic-Pro. Man will besser sein als seine Kollegen, man kann seine Leistungen teilen, wird fiter und somit auch widerstandsfähiger gegen Krankheiten. (Dabei sind die gemeint, bei denen man mit einer guten Konstitution des Körpers die Chancen auf die Erkrankung verringern kann.)

    14. Apr 2014 | 9:12 Uhr | Kommentieren

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