IDC-Studie: iPhone behauptet sich erfolgreich am Markt

| 20:32 Uhr | 0 Kommentare

Eine neue Studie der Marktforschungsfirma IDC zu den Verkaufszahlen im Smartphonegeschäft stellt einen Wachstum von 16,8 Prozent für Apples erstes Quartal 2014 fest. Der Smartphone-Gesamtmarkt wuchs dabei wesentlich schneller um 28,6 Prozent, wobei sich Samsung als klarer Favorit behaupten konnte. Blickt man allerdings auf den gesamten Mobilfunkmarkt so stieg dieser nur um 3,9 Prozent, so dass Apple mit seinem Wachstum von knapp 17 Prozent sehr gut dasteht.

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Apple erreichte einen neuen Verkaufsrekord für das erste Kalenderquartal 2014. Wie das Unternehmen in der letzten Woche meldete, konnten insgesamt 43,7 Millionen iPhones ausgeliefert werden. Damit nimmt Apple allein durch diese Sparte 57 Prozent seines Quartalsgewinns ein.

Im Vergleich dazu erreicht Apples Hauptkonkurrenten Samsung, der bei einem Wachstum von 22 Prozent 85 Millionen Smartphones ausliefern konnte, einen Marktanteil von 30,2 Prozent, Apple steht mit 15,5 Prozent Marktanteil auf dem weltweit zweiten Platz, gefolgt von Huawei mit 4,9 Prozent, Lenovo mit 4,6 Prozent und LG mit 4,4 Prozent. Die übrigen 40,5 Prozent gehen an andere Firman. Insgesamt wurden im ersten Quartal 281,5 Millionen Smartphones ausgeliefert.

Laut Ramon Llamas von IDC zeigt das erste Quartal typischerweise eher schwache Verkaufszahlen wegen der zurückliegenden absatzstarken Weihanchtssaison. Dennoch sei die Nachfrage weiter hoch, was sich vor allem den aufstrebenden Märkten, der Verfügbarkeit preiswerter Smartphones und der Ausdehnung des 4G-Netzwerks schuldet. Sollte sich der gegenwärtige Trend weiter fortsetzen, so rechnet der Analyst mit neuen Rekordhöhen gegen Jahresende.

Das Schwergewicht des Marktes verschiebt sich dabei klar in Richtung der neuen Märkte wie China, das nunmehr ganze 40 Prozent der weltweit gelieferten Smartphones aufnimmt.

Für das gesamte Jahr rechnet IDC mit einem Absatz von 1,2 Milliarden verkauften Smartphones. Dies wäre ein Anstieg von fast 20 Prozent im Vergleich zum zurückliegenden Jahr mit einer Stückzahl von einer Milliarde. Es würde aber auch einen Wachstumsrückgang um die Hälfte bedeuten, denn 2013 dehnte sich der Markt noch um 39,2 Prozent aus.

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Blickt man nicht nur auf die Smartphone-Verkäufe, sondern auf den Gesamt-Mobilfunkmarkt, so zeigt sich, wie gut Apple im letzten Quartal abgeschnitten haben.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal sanken die Verkaufszahlen bei Samsung um 0,3 Prozent. Bei Nokia ging es dramatisch um 18,4 Prozent nach unten. Apple konnte sich um 16,8 Prozent steigern, während die LG Verkaufszahlen um 1,2 Prozent nachgaben. Huawei steigerte die Mobilfunkverkäufe um 33,8 Prozent. Der Gesamtmarkt wuchs um 3,9 Prozent.

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