Apple will Nutzer über Datenanfragen von Behörden informieren

| 9:44 Uhr | 3 Kommentare

Apple, Microsoft, Facebook, Google und weitere Unternehmen planen die Art und Weise, wie sie mit behördlichen Datenanfragen umgehen, zu überdenken. In einem aktuellen Bericht heißt es, dass Apple ab Ende Mai jeden Nutzer informieren möchte, sobald eine Datenanfrage für diesen seitens der Behörden vorliegt.

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Die Washington Post macht aktuell darüber aufmerksam, dass verschiedenen Technologie-Konzerte darüber nachdenken, behördliche Anfragen transparenter zu bearbeiten. Mit dieser Maßnahme wollen die Unternehmen nicht einfach nur die Anfragen der Behörden abnicken und ausführen, sondern betroffene Anwender auch informieren.

Allerdings ist diese Vorgehensweise von Apple, Google und Co., sollte sie tatsächlich zu 100 Prozent umgesetzt werden, kritisch zu bewerten. Viele Datenanfragen der Behörden machen Sinn. Stellen wir uns beispielsweise vor, dass ein Ermittlungsverfahren mit schwerwiegendem Tatbestand durch Polizeibehörden verfolgt wird. Die Datenanfrage bei einem Technologie-Konzern soll beispielsweise dabei helfen, einen Mörder zu überführen. Wird dieser nun von Apple, Google etc. darüber informiert, dass die Behörden gegen ihn ermitteln und Daten abfragen, könnte dieser wichtige Beweismittel vernichten.

Microsoft, Apple, Facebook, Google sowie weitere Unternehmen argumentieren allerdings dahingehend, dass Nutzer ein Recht darauf haben, in Kenntnis gesetzt zu werden, wenn Daten abgerufen werden. Aus diesem Grund will man die eigene Vorgehensweise auch anpassen.

“Later this month, Apple will update its policies so that in most cases when law enforcement requests personal information about a customer, the customer will receive a notification from Apple,” company spokeswoman Kristin Huguet said.

Apple bestätigte gegenüber der Washington Post bereits, dass man die eigene Vorgehensweise zum Ende des Monats anpassen wird. Allerdings machte Apple Pressesprecherin Kristin Huguet darauf aufmerksam, dass nicht alle Anfragen auch an Kunden weiter gegeben werden. Das macht in unseren Augen aus den oben genannten Gründen auch Sinn. Denkbar ist, dass in der richterlichen Anordnung explizit geregelt ist, ob Anwender informiert werden dürften oder nicht

Kategorie: Apple

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3 Kommentare

  • Mason

    Traurig das ihr soetwas gut heißt.

    „Viele Datenanfragen der Behörden machen Sinn. Stellen wir uns beispielsweise vor, dass ein Ermittlungsverfahren mit schwerwiegendem Tatbestand durch Polizeibehörden verfolgt wird.“

    Das ist also die legitimation für Big Data? traurig!

    02. Mai 2014 | 13:59 Uhr | Kommentieren
    • Tina

      Dein Kommentar ist wirklich ein Scherz. In dem Fall geht es um einen Schwerverbrecher, der in keinen Fall gewarnt werden soll, dass gegen ihn ermittelt wird. Wir reden nicht von einem Kinderscherz oder ähnlichem.

      02. Mai 2014 | 14:25 Uhr | Kommentieren
  • Mason

    @Tina

    Schön zu sehen, dass Du an alles glaubst was man dir erzählt ohne auch nur ein wenig zu hinterfragen, ich hoffe deine naivität ist nur ein scherz mein liebe! #thumbsup

    02. Mai 2014 | 15:47 Uhr | Kommentieren

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