Apples Hürden bei der Beats-Übernahme: Führungsrollen, Wertbestimmung und mehr

| 19:40 Uhr | 3 Kommentare

Erstmals tauchten Anfang dieses Monats Gerüchte auf, dass Apple die Übernahme von Beats Electronics plant. Es hieß, dass Apple 3,2 Milliarden Dollar für den Hersteller von Kopfhörern und Lautsprechern sowie Anbieter eines Musik-Streams bietet. Seitdem tauchen in regelmäßigen Abständen immer wieder Appetithäppchen zur möglichen Übernahme auf.

Fakt ist, dass bislang weder Apple noch Beats die Übernahme offiziell bestätigt haben. Die Kollegen von Re/code wussten vor ein Woche zu berichten, dass sich die Übernahme verzögern könnte. Die Gründe, warum sich Apple Beats Electronic einverleiben möchte, haben wir hier und dort diskutiert. Die Gründer Jimmy Iovine und Dr. Dre sollen das Zünglein an der Waage sein.

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Die Kollegen von Billboard geben nun einen kleinen Einblick dazu, warum sich der Deal verzögern könnte. Billboards Quellen zufolge, gestaltet sich die Übernahme als „kompliziert“, immerhin sei es Apples größte Übernahme. Ein Kurz nach den ersten Übernahmegerüchte aufgetauchtes Video, in dem sich Dr. Dre als erster Hip Hop Milliardär könnte die Übernahme ebenso verzögern. Bekanntermaßen, findet es Apple überhaupt nicht lustig, wenn solche Andeutungen gemacht und Interna ausgeplaudert werden. Es heißt, dass Apple Verantwortliche „explodiert“ sein sollen, als der Clip aufgetaucht ist.

Als weiteren Grund nennt Billboard die Tatsache, dass noch nicht ganz geklärt ist, welche Rollen Jimmy Iovine und Dr. Dre bei Apple einnehmen sollen. Es heißt, dass sie beratend tätig sein sollen, um Verträge mit der Musik- und Filmindustrie abzuschließen. Allerdings wurde dies noch nicht genau definiert.Zudem ist man sich in Cupertino nicht sicher, ob Iovine und Dr. Dre zur Apple Kultur passen.

Eine weitere Hürde soll die Bewertung von Beats sein. Das Unternehmen verzeichnet 200.000 Abonnenten für den Musik-Streaming-Dienst. Spotify blickt auf 10 Millionen zahlende Kunden. Beats Music könnte separat fortgeführt werden, um die iTunes Verkäufe nicht zu stark zu beeinflussen.

Kategorie: Apple

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3 Kommentare

  • Tim

    Dies Verhalten der Spackos würde ich keinesfalls dulden, raus mit denen aber schnell.

    24. Mai 2014 | 21:24 Uhr | Kommentieren
  • Joe

    Das sollte Apple sich wirklich genau überlegen, ob sie diesen Typen in der Führungsriege aufnehmen. Er erinnert mich an die früheren peinliche Auftritte von Steve Ballmer.

    24. Mai 2014 | 21:54 Uhr | Kommentieren
  • Robert

    Ganz ehrlich, Apple soll sich diese ÜBernahme sparen!

    Nichts was man selber nicht erledigen kann wenn Apples Vorstand endlich mal wieder in Bewegung kommen sollte.

    – Apple TV in jedem Haushalt am TV als Konsole für alle Apps aus dem Appstore
    – iWatch wenn es sein soll, warum nicht, Sport und Gesundheit ist cool
    – Streaming Dienst für TV / Film etc. über iTunes endlich mal ausbauen
    – 17″ Notebook wieder einführen, REtina für alle, noch mehr Features
    – Iphone 6 mit allen Features bringen
    – Apples API für die Haustechnik endlich rausbringen
    – Automotive Integration schneller durchführen
    – endlich mal einen 4k Bildschirm mit 27 – 32″ bringen
    usw….

    Apple wach auf!

    24. Mai 2014 | 22:25 Uhr | Kommentieren

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