Produkt (Red) Organisation „korrigiert“ Bonos jüngsten Kommentar zu Apple

| 10:33 Uhr | 1 Kommentar

Anfang der Woche hatten wir von einem Zwist zwischen U2-Musiker Bono und Apple-Designer Jony Ive berichtet. Bei einem Treffen auf dem Cannes Lions Festival warf Bono Apple vor, nicht voll hinter der gemeinsamen Fundraisingkampagne „The Global Fund“ zu stehen, was Ive prompt zurückwies.

product red

Der gemeinsame Auftritt wurde zwar aufgezeichnet, aber das Video wird seitdem der Öffentlichkeit vorenthalten. Was wir wissen, ist nur, dass Bono sich eine bessere Platzierung des Red-Logos auf den Apple-Geräten wünscht, die im Rahmen des Projekts verkauft werden.

Apple habe zwar, so Bono, mit 75 Millionen Dollar einen Großteil an Spendengeldern eingebracht, verstecke sich aber geradezu vor der ganzen Aktion, wofür der Musiker kein Verständnis aufbringen konnte und Apple attackierte.

Daraufhin sah sich die Produkt (Red) Organisation angespornt, Bonos Ausrutscher wieder zu glätten und bedankte sich in einem Blog-Eintrag bei Apple für die großartige Unterstützung, die den Erfolg des ganzen Projekts überhaupt möglich gemacht hat. Laut Red habe es Bono nicht so gemeint, er sei vielmehr selbst „einer der größten Unterstützer Apples“. Damit wollte Red auch den Kritikern an Apples karitativer Arbeit den Wind aus den Segeln nehmen.

Während Bono selbst Apples Stillschweigen zur Benefizaktion kritisiert hatte, würdigte Red gerade diesen Punkt: Es sei ein guter Zug des Konzerns, sich der eigenen guten Taten nicht allzu laut selbst zu loben.

Laut Produkt (Red) hat die gesamte Aktion seit seiner Gründung im Jahr 2006 insgesamt 250 Millionen Dollar für den Kampf gegen AIDS eingebracht. Neben Apple wird die Aktion auch noch von Partnern wie Starbucks und Coca-Cola unterstützt, wobei Apple der wichtigste Sponsor ist.

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Joe

    Als ich Bonos Kritik an der vermeintlichen mangelnden Unterstützung durch Apple las, dachte ich mir er könnte froh sein, wenn Apple sich überhaupt engagiert, dieses undankbare Großmaul. Die Red Organisation rudert jetzt zurück, zu recht. Wenigstens gibt es dort Menschen, die mit- und nachdenken.

    26. Jun 2014 | 14:31 Uhr | Kommentieren

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