Apple äußert sich zu chinesischen Vorwürfen, dass iPhone sei ein „nationales Sicherheitsrisiko“

| 12:21 Uhr | 3 Kommentare

Erst gestern berichteten von den Vorwürfen des chinesischen Staatsfernsehens China Central Television (CCTV), dass das iPhone ein nationales Sicherheitsrisiko darstelle. Konkret ging es um die optionale Funktion „häufige Orte“, mit der sich das iPhone Orte merkt, die ihr häufig besucht habt. Dadurch können euch nützliche ortsbezogene Informationen angeboten werden. China befürchtet, dass jemand mit Zugang zu den Daten, vieles über die Situation in China wissen und eventuell sogar Staatsgeheimnisse erfahren könnte.

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Diese Vorwürfe ließ Apple nicht lange auf sich sitzen und so hat der Hersteller aus Cupertino auf der chinesischen Apple Webseite ein entsprechendes Statement veröffentlicht. Apple bestreitet die Vorwürfe von CCTV und gibt an, dass Apple das Thema Privatsphäre in seinen Produkten und Services von Anfang an implementiert. Apple arbeite unermüdlich daran die sicherste Hardware und Software anzubieten. Darüberhinaus gibt Apple an, dass es führend bei de Verschlüsselung von Ortsdaten sei. Alle Ortsdaten würden nur auf den iPhone und nicht auf den Apple Servern gespeichert.

Weiter geht Apple auf die Vorwürfe ein, mit der NSA zusammenzuarbeiten, um Anwender auszuspähen. In dem Statement heißt es, dass Apple zu keinem Zeitpunkt mit der irgendeiner Regierung weltweit zusammengearbeitet habe, um Hintertüren oder ähnliches in Produkte oder Dienste einzubauen. Niemals wurde Zugriff auf Apple Server gewährt.

Anschließend geht Apple noch auf verschiedene Rubriken ein, so z.B. auf die Karten-App, den App Store und Ortsdaten, iTunes in the Cloud und vieles mehr. Das Statement stellt Apple sowohl in chinesischer als auch englischer Sprache bereit. Es lohnt sich, mal quer zu lesen. (via)

Kategorie: Apple

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3 Kommentare

  • Joe

    Kein Betriebssystem ist wirklich sicher, aber wenn es um die Sicherheit geht, dann „fühle“ ich mich bei Apple besser aufgehoben. Deshalb habe ich mich auch für dieses System entschieden. Grundsätzlich lasse ich aber meine wichtigen Daten nicht über iCloud laufen. Bei Google und Co ist mein Eindruck, die wollen noch mehr persönliche Daten „krallen“ und wünschen sich noch mehr den gläsernen Kunden.

    13. Jul 2014 | 13:00 Uhr | Kommentieren
  • Benjamin

    Lustig…ist es nicht grade in China so schlimm mit der Überwachung durch die Regierung? Ich kann mich dran erinnern, dass z. B. Artikel von ehemaligen Präsidenten o. ä. bei Google gesperrt werden. Googelt trotzdem jemand nach den Namen, steht die Polizei vor der Tür und führt einen ab.

    13. Jul 2014 | 18:11 Uhr | Kommentieren
  • Robert

    Das stimmt doch nicht: Apple hatte selbst vor einiger Zeit zugegeben das es mit der NSA zusammenarbeiten MUSS und ist doch – wie Microsoft – bestrebt gewesen dies zukünftig zu reduzieren…. Es wurden doch auch von Apple Informationen veröffentlicht was an die Gerichte der USA (NSA) berichtet wurde bzw. welcher Nationalität die Daten zuordenbar waren….

    14. Jul 2014 | 18:38 Uhr | Kommentieren

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