Apples geheime „EFFA-Qualitätssicherung“ im Profil

| 16:07 Uhr | 1 Kommentar

Die Entwicklung eines neuen Gerätes ist für jedes Unternehmen spannend. Besonders rund um den Verkaufsstart dürfte der Puls der verantwortlichen Manager ein wenig höher schlagen. Man kann ein Produkt noch so intensiv testen und die Produktion optimieren, ein paar Unbekannte gibt es immer. Aus diesem Grund beobachten Unternehmen den Verkaufsstart eines Produktes besonders, um Probleme zu erkennen und diese schnellst-möglichst zu beheben.

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Bei Apple übernimmt diese Aufgabe das sogenannte „Early Field Failure Analysis Team“. Diese wurde Ende der 90er Jahr ins Leben gerufen und soll so schnell wie möglich Probleme erkennen und diese so effizient wie möglich beheben. Bloomberg Businessweek hat sich mit der EFFA-Qualitätssicherung intensiver beschäftigt.

Auch beim iPhone 6 kommt EFFA-Team wieder zum Einsatz. Die Aufgabe endet nicht mit dem Verkaufsstart, sondern beginnt dann erst so richtig. Geräte werden ausgeliefert und innerhalb der ersten Stunden zeigen sich möglicherweise Probleme. Defekte Geräte werden zum Apple Store oder zu Mobilfunkprovidern zurückgebracht und Apple ist daran interessiert, diese so schnell wie mögilch zu untersuchen. Defekte Geräte werden unmittelbar nach Cupertino in einen Testraum gebracht, so dass sich Apple Ingenieure mit den Problemen auseinander setzen können.

Sobald ein Problem festgestellt wird, wird eine Lösung gesucht und diese so schnell wie möglich in die Apple Zulieferkette eingepflegt. An jedem Tag, an dem keine Problemlösung vorliegt, werden weitere „schlechte“ Geräte produziert.

Ein Beispiel, bei dem das EFFA-Team aktiv geworden ist, ist die Vorstellung des Original iPhone im Jahr 2007. So wurden einige iPhones mit einem Touchscreen-Problem im Bereich der Hörmuschel produziert. Schweiß des Anwenders konnte „durchsickern“ und das Display beschädigen. Das EFFA-Team entwickelte eine neue Beschichtung und führte diese unmittelbar in die Zulieferkette ein.

Anhand der Seriennummer eines Gerätes, kann diese komplett zurück verfolgt werden. Welche Komponenten wurden verwendet? Welcher Partner hat diese angeliefert? Wo wurde das Gerät zusammengesetzt? Welcher Mitarbeiter hat welchen Schritt erledigt? Diese und viele weitere Antworten sind hinterlegt.

1 Kommentare

  • Nick

    Da müssen Profis im Supply Chain Management am Werk sein um sowas zu Stande zu bringen. Mich beeindrucken solche Planungs- und Logistik-Herausforderungen enorm.

    05. Sep 2014 | 17:10 Uhr | Kommentieren

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