Amazon Kindle Unlimited: E-Book-Flatrate startet in Deutschland

| 13:44 Uhr | 6 Kommentare

Am heutigen Dienstag startet Amazon seine E-Book-Flatrate Kindle Unlimited auch in Deutschland. Zum Preis von 9,99 Euro im Monat habt ihr unbegrenzten Zugriff auf über 650.000 Titel. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr die Flatrate von einem Kindle-Gerät oder von einer Kindle Lese-App nutzt. 30 Tage lang kann das Angebot kostenlos genutzt werden.

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In den USA ist Amazon Kindle Unlimited bereits vor ein paar Monaten an den Start gegangen. Hierzulande ist dieses Geschöftsmodell allerdings auch nicht neu. Vor wenigen Tagen haben wir euch auf das Readfy Angebot aufmerksam gemacht, bei dem ihr werbegestützt Zugriff auf 25.000 Bücher erhaltet. In dem Readfy-Artikel hatten wir bereits angedeutet, dass Kindle Unlimited in Kürze auch in Deutschland erhältlich sein wird.

Ab sofort lässt sich die Bücher-Flatrate von Amazon auch in Deutschland buchen. Mit dem kostenlosen Probe-Abo könnt ihr testen, ob das Angebot für euch geeignet ist. Amazon bewirbt einen Bücherkatalog von 650.000 Titeln für Kindle Unlimited. Dabei gilt es zu beachten, dass längst nicht alle Bücher, die Amazon anbietet, auch von dem Kindle Unlimited Angebot umfasst werden. Bücher, die in Kindle Unlimited inkludiert sind, haben eine passende Kennzeichnung auf der entsprechenden Angebotsseite.

Die Übersichtsseite von Kindle Unlimited hält redaktionelle Empfehlungen, die beliebtesten Titel, eine große Auswahl an englischen Büchern, verschiedene Genres sowie beliebte Serien und weitere Vorschläge für euch bereit.

Unsere Meinung? Für Leseratten, die pro Monat mehrere Bücher kaufen, dürfte das Angebot ideal sein. Für knapp 10 Euro gibt es unbegrenzten Zugriff auf 650.000 Buchtitel. Gleichzeitig sollte jedoch beachtet werden, dass nicht alle bei Amazon verfügbaren Bücher von Kindle Unlimited umfast werden. 30 Tage kostenlose testen und ausprobieren, ob sich die E-Book-Flatrate lohnt.

Kategorie: Apple

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6 Kommentare

  • Elv

    Ist das dieses unsägliche AZW/AWZ Format, dass nirgendwo funktioniert, außer Amazon-Geräten und -Apps? *Grusel*

    07. Okt 2014 | 14:24 Uhr | Kommentieren
    • Alex

      Natürlich! Sonst könnte sich doch jeder das 30-Tage kostenlos Abo holen, alle möglichen Titel herunterladen und dann kündigen. Wenn die Titel dann im ePub o.ä. Format gespeichert werden würden, hätte Amazon doch gar keine Kontrolle über die Medien und jeder könnte dann alles unbegrenzt lesen und weiter verbreiten, ohne auch nur einen Cent zu bezahlen. Selbst wenn man für den Test Monat den zweiten dann mitbezahlen muss, lohnt sich das immer noch!

      07. Okt 2014 | 14:56 Uhr | Kommentieren
      • Elv

        ePub gibt es auch mit DRM (von Adobe) und unterläge damit einer ähnlichen Zwangsjacke, wie AWZ. Mit dem Unterschied, dass man einen beliebigen eBook Reader benutzen könnte und nicht an einen Kindle oder ein schweres Tablett oder einen Laptop für den Urlaub gebunden wäre.

        Amazon will einfach nur sein eigenes „Universum“ pflegen und seine Geräte und seinen Content verkaufen.

        Aber was soll’s ich habe Amazon Mitte letzten Jahres komplett den Rücken gekehrt … es geht auch ohne.

        BTW: ePub ohne DRM gibt es bei beam-ebooks.de. Nicht das ich all das Zeug verteilen will, aber ich habe auch keine Lust mir potentiellen elektronischen Sondermüll zu kaufen. Wenn man das DRM System abgeschafft wird (wäre ja nicht das erste Mal, dass eine Firma verschwindet), dann kannst Du all deine gekauften Sachen weg schmeissen. Ich habe keine Lust auf Zwangsjacken, gekaufte Ware mit Verfallsdatum (ob geplant oder anders).

        07. Okt 2014 | 15:04 Uhr | Kommentieren
    • Hans

      Die Verbreitung der Kindle-Apps dürfte so ziemlich jede andere E-Reader-Anwendung schlagen: iOS, Android, Kindle (Fire), Windows Phone, Windows, OS/X, Webbrowser … garantiert noch ein paar, die ich vergessen habe. Damit wird fast jeder ein geeignetes Lesegerät besitzen. Das Format kann man leicht in ePub konvertieren (Calibre), wenn man DRM-freie Titel hat (ja, die gibt es … der Verlag entscheidet, ob er DRM aktiviert oder nicht). Amazons DRM ist zudem umgehbar für Leute, die Google bedienen können. Klar, dass man bei einem Leihangebot nicht auf DRM verzichten kann, aber das versteht sich wohl von selbst.

      Zugegeben: Ich lese auch lieber ePubs, weil es da mehr Auswahl an Lese-Apps gibt. Aber Amazon/Kindle ist so ziemlich die bequemste Plattform für DAUs (ich sag nur: Adobe DRM).

      07. Okt 2014 | 15:08 Uhr | Kommentieren
      • Elv

        Pfui! DRM darf man nicht umgehen!

        07. Okt 2014 | 17:01 Uhr | Kommentieren
  • Mr. Apple

    So ein Angebot ist sicherlich nicht für Sammel-Freaks gedacht, die 10.000 Bücher im NAS haben wollen – jedoch davon keins lesen.

    07. Okt 2014 | 19:00 Uhr | Kommentieren

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