Carl Icahn fordert abermals höheren Aktienrückkauf durch Apple

| 19:22 Uhr | 5 Kommentare

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In den vergangenen Monaten hat Großinvestor Carl Icahn immer mal wieder die Führungsetage bei Apple aufgefordert das eigene Aktienrückkaufprogramm zu erweitern. In den letzten Wochen ist es um Icahn im Hinblick auf Apple allerdings etwas ruhiger geworden. Dies ändert sich mit dem heutigen Tag. Bereits gestern hatte der Investor einen offenen Brief an Tim Cook angekündigt. Dieser erblickt am heutigen Tag das Licht der Welt.

While we recognize and applaud the company’s previously increased share repurchase authorization, we ask you to consider our advice once again (to the benefit of all shareholders) and consider accelerating share repurchases again via a tender offer. Our valuation analysis tells us that Apple should trade at $203 per share today, and we believe the disconnect between that price and today’s price reflects an undervaluation anomaly that will soon disappear.

In dem offenen Brief an den Tim Cook lobt Icahn Apple für seine Innovationen. Gleichzeitig fordert er das Unternehmen auf, das eigene Aktuenrückkaufprogramm zu erweitern. Ursprünglich hatte Icahn Apple aufgefordert für 150 Milliarden Dollar Aktien zurück zu kaufen. Nachdem Apple im Frühjahr dieses Jahres, nachdem Apple sein Aktienrückkaufprogramm erweitert hattd, stoppte Icahn seine Forderungen.

Icahn sieht die Apple Aktie nach wie vor deutlich unterbewertet. AAPL liegt derzeit ungefahr bei 50 Prozent von den 203 Dollar, die Icahn für die Apple Aktie sieht. Das neue iPhone 6 und iPhone 6 Plus bewertet Icahn als bestes Gerät seiner Klasse und zudem begrüßt er die Tatsache, dass Apple unter anderem mit Apple Pay und HealthKit sein Ökosystem stärkt.

We always appreciate hearing from our shareholders. Since 2013 we’ve been aggressively executing the largest capital return program in corporate history. As we’ve said before, we will review the program annually and take into account the input from all of our shareholders.

Kurz nach dem offenen Brief hat sich Apple bereits zur Aufforderung seitens Icahn geäußert (via Twitter). Grundsätzlich ist man bei Apple offen für Vorschläge durch Invesotoren. So wie es Apple in den letzten Jahre gehandhabt hat, wird man auch in diesem Jahr das Aktienrückkaufprogramm neu bewerten.

Machen wir und nichts vor, Carl Icahn ist ein Großinvestor und am Ende des Tages möchte er mit seinem Apple Aktienbesitz Geld verdienen. 53 Millionen Apple Aktien besitzt Icahn aktuell. Der Milliardär ist ein Finanzgenie und Apple wird darüber nachdenken, wie das eigene Aktienrückkaufprogramm gehandhabt wird.

Update: Wir haben euch noch ein Interview von Carl Icahn auf CNBC eingefügt.

Kategorie: Apple

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5 Kommentare

  • Alexander

    Wenn ich Icahn lese bekomme ich Hassgefühle, ohne zu wissen, was in dem Artikel steht.

    09. Okt 2014 | 19:29 Uhr | Kommentieren
  • Silversnake

    @alexander: jep ich auch.
    Diese Wirtschaftsriesen, die lediglich in Ihre Taschen gucken widern mich an. Ekelhafte Zeit in der Hedge Fonds und solch aggressive Investment Banker Staaten wie Argentinien in den Ruin treiben.

    09. Okt 2014 | 20:07 Uhr | Kommentieren
    • John

      Und ich frage mich wiese er nicht irgendwann einfach genug hat. Kann so ein Mensch nicht auch mit seinen beiden Händen etwas für Menschen tun, anstatt nur an sich zu denken und um seinen Geldspeicher mit noch mehr Geld zu füllen, das er nie ausgeben kann in seinem ganzen Leben?

      09. Okt 2014 | 22:19 Uhr | Kommentieren
  • Joe

    Wer sich auf den Aktienmarkt tummelt, so wie auch Apple, der muss mit diesen „Heuschrecken, wie Icahn es offensichtlich ist, zurechtkommen. Mit seinen Anteil von einem Prozent hat er rechtlich gesehen wenig Einfluss, aber medial sehr wohl. Ich kann meinen „Vorredner“ nur zustimmen.

    10. Okt 2014 | 7:34 Uhr | Kommentieren
  • Heuschreckenklatsche

    Das Problem an den sog. Heuschrecken ist doch vielmehr, dass es keine gesetzliche Grundlagen gibt solche Geschäftsgebahren zu unterbinden. Es kann doch nicht sein, dass nur um die Taschen einiger weniger zu füllen alle anderen darunter leiden müssen. Firma aufkaufen, Kaufpreis als Schuld der Firma aufbürden, Firma zahlt Kaufpreis und Rendite an Heuschrecke, Firma wird nach ein paa r Jahren abgestossen und die nächste Heuschrecke macht das gleiche Spiel. Wenn die Firma dann mal hops geht nennt man das Marktwirtschaft und der Staat darf sich um die Arbeitslosen kümmern.

    11. Okt 2014 | 12:57 Uhr | Kommentieren

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