Test: iPhone 6 & iPhone 6 Plus

| 20:55 Uhr | 28 Kommentare

iPhone 6 & iPhone 6 Plus Test. Wir haben uns zunächst mit dem größeren iPhone 6 Plus näher beschäftigt und im Alltag getestet. Anschließend haben wir zum 4,7“ iPhone 6 gegriffen und auch hierzu unsere Eindrücke festgehalten. Bereits Monate bevor Apple das neue iPhone 6 vorgestellt hat, tauchten Gerüchte auf, dass Apple in diesem Jahr zwei neue Modelle präsentieren wird. Wenn wir ehrlich sind, haben wir lange Zeit nicht glauben wollen, dass Apple tatsächlich zwei neue iPhone 6 Modelle präsentieren wird. Ein neues Modell mit 4,7“ Bildschirmdiagonale konnten wir uns gut vorstellen, aber zusätzlich noch ein 5,5“ iPhone 6? Wir waren skeptisch.

Test: iPhone 6 & iPhone 6 Plus

Schlussendlich kam es, wie wir mittlerweile wissen, anders. Apple stellte Anfang September das 4,7“ iPhone 6 sowie das 5,5“ iPhone 6 Plus vor. Bis zur iPhone 6 (Plus) Vorstellung haben wir im Alltag auf ein 4“ iPhone 5S gesetzt und waren mit der Displaygröße zufrieden. Während wir uns ein 4,7“ Modell im täglichen Gebrauch noch gut vorstellen konnten, schied das 5,5“ Modell eigentlich aus.

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Gleichzeitig reizte jedoch auch das größere der beiden neuen iPhone Modelle. Wir haben uns dazu entschieden, bevor wir das 4,7“ iPhone 6 näher testen, ins kalte Wasser zu springen und zunächst den iPhone 6 Plus Test durchzuführen. Ein Sprung vom 4,0“ Display auf ein 5,5“ Display, kann das gut gehen? Nachdem wir das iPhone 6 Plus zwei Wochen im Alltag ausprobiert haben, haben wir getestet, wie sich das iPhone 6 schlägt.

Beim Lesen des iPhone 6 (Plus) Testberichts werdet ihr merken, dass viele Gesichtspunkte beim iPhone 6 & iPhone 6 Plus identisch sind, so dass wir diese nicht separat zweifach ansprechen. Auf die Funktionen, die einen deutlichen Unterschied bieten, werden wir intensiver eingehen. Dazu zählen in erster Linie die Gerätegröße, das Handling, das Display, die Kamera sowie die Akkulaufzeit.

Design

Über Geschmack lässt sich bekanntermaßen nicht streiten. Apple hat das iPhone 6 (Plus) im Vergleich zum iPhone 5S optisch komplett überarbeitet. Das Gerät ist nicht mehr so kantig, stattdessen wurden die Kanten abgerundet. Dadurch liegt ein Gerät dieser Größe deutlich besser in der Hand. Hätte Apple das kantige Design beibehalten, so würde das iPhone 6 nicht so gut in der Hand liegen. Durch die abgerundeten Ecken liegen die beiden Modelle angenehm in der Hand.

Die Kanten sind jedoch nicht die einzige Veränderung. Grundsätzlich sind die Geräte größer geworden. Apple setzt auf 4,7“ und 5,5“. Darauf werden wir allerdings später beim Display und beim Handling genauer eingehen.

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Der Powerbutton wurde zur besseren Einhandbedienung an die Seite verlagert. Das macht bei einem Gerät dieser Größe Sinn. Wenn man beim 4,7“ iPhone 6 so gerade noch an die alte Position des Powerbuttons heran kommt, ist dies für unsere Hände beim iPhone 6 Plus nicht mehr möglich.

Weitere optische Änderungen liegen in der Gestaltung der Lautstärke-Knöpfe sowie im runden anstatt ovalen True Tone LED Blitz. Ganz ehrlich. Ob der Blitz nun oval oder rund und die Lautstärke-Buttons rund oder länglich sind, ist für uns weniger wichtig.

Sprechen wir über die Rückseite der Geräte und gehen in unserem iPhone 6 & iPhone 6 Plus Testbericht auf die sogenannten „Querstreifen“ ein. Als die ersten iPhone 6 Leaks und Dummys im Internet auftauchten und die Querstreifen zu sehen waren, dachten wir „ziemlich gewöhnungsbedürftig“. Diese waren weniger gut verarbeitet als beim finalen Produkt. Nach wie vor können wir uns mit diesen immer noch nicht ganz anfreunden und wir hätten uns gewünscht, dass Jony Ive die Rückseite besser gelöst hätte. Beim iPhone 5S fanden wir es chic, dass oben und unten zwei farbliche Einsätze genutzt wurden. Viele Anwender benutzen für ihr iPhone eh eine Schutzhülle, so dass die Querstreifen vermutlich eine untergeordnete Rolle spielen.

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Das iPhone muss gut in der Hand liegen und das tut es, sowohl mit als auch ohne Schutzhülle.

Display beim iPhone 6 (Plus)

Während Apple jahrelang auf ein 3,5“ Display gesetzt und erst im Jahr 2012 beim iPhone 5 ein 4“ Display verbaut hat, gibt es in diesem Jahr einen gewaltigen Sprung nach vorne. 4,7“ und 5,5“ Bildschirmdiagonalen kommen zum Einsatz. Apple nennt das Ganze „Retina HD Display“. Doch die Entwickler in Cupertino haben nicht einfach nur das Display vergrößert, sondern auch viele andere Gesichtspunkte rund um das Display verbessert.

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Beim 4,7“ iPhone 6 setzt Apple nun auf 1334 x 750 Pixel und 326ppi. Beim 5,5“ kommt mit 1920 x 1080 Pixel erstmals beim iPhone die Full-HD Auflösung zum Einsatz. Dies führt zu einer Pixeldichte von 401ppi.

Für unsere Augen ist der Unterschied der Pixeldichte im normalen Alltag kaum zu sehen. Lediglich, wenn Bilder sehr nah reingezoomt werden und wenn man mit dem Auge sehr nah an das Display geht, kann man leichte Unterschiede erkennen.

Viel wichtiger als die Pixel, die Apple bei den neuen iPhone-Modelle hochgeschraubt hat, finden wir die die Verbesserungen bei der Displayhelligkeit, beim Kontrast, den Schwarzwerten sowie der Ablesbarkeit.

Im Vergleich zum iPhone 5S hat das Display einen enormen Schritt nach vorne gemacht. Das Display sowohl beim iPhone 6 & iPhone 6 Plus ist heller und intensiver ausgeleuchtet, die Schwarz wirklich deutlich „schwärzer“ und wenn man das Gerät kippt und das Display seitlich abliest, dann ist es erstaunlich, wie weit und vor allem wie gut sich das Display noch ablesen lässt. Beim Kontrastverhältnis gibt Apple beim iPhone 6 1400:1 und beim iPhone 6 Plus 1300:1 an. Einen Unterschied erkennt man mit dem Auge nicht wirklich.

Handling – wie liegen iPhone 6 & iPhone 6 Plus in der Hand?

Wenn man über das Display spricht, muss man zwangsläufig auch über das Handling sprechen. Wie liegen die Geräte in der Hand? Wie gut oder schlecht lassen sich das iPhone 6 & iPhone 6 Plus bedienen? Dies ist neben vielen weiteren Dingen, ein sehr wichtiges Kriterium.

Wie eingangs erwähnt, haben wir zunächst den Wechsel vom 4“ Display aufs 5,5“ Display gewagt. Wir wollten wissen, ob sich das iPhone 6 Plus für unseren Alltag eignet oder nicht. Um ein besseres Gespür dafür zu erhalten, haben wir direkt vom iPhone 5S auf das iPhone 6 Plus gewechselt.

„Verdammt groß“, so der erste Eindruck. Wie soll man damit durch den Alltag kommen? Es geht, allerdings aus unserer Sicht der Dinge nur „eingeschränkt“. Das Display ist riesig und lässt sich nicht mit einer Hand bedienen. Um alle Bereiche des Displays erreichen zu können, muss man die zweite Hand zur Hilfe nehmen, oder Apples Reachability-Funktion (Einhandmodus) nutzen. Man tippt zweimal auf den Homebutton und schon fährt die obere Hälfte des Displays nach unten, so dass man die oberen Bereiche des Displays erreichen kann. Dies funktioniert sowohl auf dem Homescreen sowie mit allen Apps. Unter Einstellungen -> Allgemein -> Bedienungshilfen -> Erreichbarkeit könnt ihr diese Funktion aktivieren bzw. deaktivieren.

Persönlich haben wir Reachability eher selten benutzt, vielmehr sind wir direkt zur Zweihandbedienung über gegangen. Mit iOS 7 hatte Apple bereits neue Wischgesten eingeführt, die die Bedienung der Geräte vereinfacht. Ein Wisch von links in das Display hinein, bedeutet z.B. zurück. So springt ihr in Safari zur zuletzt besuchten Seite. So muss man mit den Fingern oben links im Display nicht mehr zwangsläufig den Zurück-Button erreichen. Wenn man sich das Display des iPhone 6 & iPhone 6 Plus näher anguckt, so erkennt man, dass das Glas des Displays am Rand leicht abgerundet ist. Dies ist besonders angenehm, wenn man von außen in das Display hineinwischt.

Unterwegs lagert das iPhone bei uns für gewöhnlich in der vorderen Hosentasche. Dies ist auch weiterhin bei einer normalen Jeans und Co. mit dem iPhone 6 Plus möglich. Beim Sitzen stört das 5,5“ iPhone je nach Hose ein wenig. Dies ist natürlich sehr subjektiv betrachtet. Je nachdem wie eng die eigene Hose anliegt, kann es hier natürlich auch weniger komfortabel werden.

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Hat man, nachdem man tagelang ein iPhone 6 Plus genutzt hat, mal wieder ein 4“ iPhone oder ein 3,5“ iPhone in der Hand, so erscheint einem dieses Display winzig. Auf einem 5,5“ Display finden deutlich mehr Inhalte Platz und es macht Spaß durch Apps zu stöbern oder im Internet zu surfen. Apple hat dem größeren der beiden iPhone 6 Modelle zudem einen Landscape-Modus spendiert, der das Display besser ausnutzt und im Querformat die Inhalte wie auf dem iPad darstellt. Eine gute Lösung, so kann man sich bei der Mail-App zum Beispiel die Mails in der Übersicht sowie die Inhalte gleichzeitig anzeigen lassen.

Nachdem wir zwei Wochen lang das iPhone 6 Plus genutzt haben, haben wir zum 4,7“ iPhone 6 gewechselt, um uns ein Bild davon zu machen, welches der beiden Geräte ideal für uns ist. Beim iPhone 6 geht die Bedienung deutlich einfacher von der Hand. Normal große Hände werden es schaffen, dass gesamte Display mit einer Hand zu bedienen. Aufgrund der kompakteren Größe im Vergleich zum iPhone 6 Plus liegt es etwas sicherer in einer Hand.

An dieser Stelle möchten wir noch ganz kurz auf ein paar Eckdaten eingehen. Das iPhone 6 misst 138,1mm x 67mm x 6,9mm, beim iPhone 6 Plus sind es 158,1mm x 77,8mm x 7,1mm. Beim Gewicht stehen sich 129g und 172g gegenüber. Man merkt den Gewichtsunterschied, beide Geräte fühlen sich für ein Smartphone leicht sowie locker und nicht zu schwer an.

Kamera

Jahr für Jahr schafft es Apple seine iPhone-Kamera zu verbessern. Die Ingenieure legen keinen Wert darauf jährlich die Megapixel-Anzahl in die Höhe zu treiben. Stattdessen setzt Apple auf viele andere Features, die rund um die Kamera verbessert werden.

Auch in diesem Jahr haben es die Apple Entwickler geschafft, das Kamerasystem zu verbessern. Das Kamerasystem des iPhone 6 und iPhone 6 Plus ist nahezu identisch. Lediglich bei der Bildstabilisierung gibt es unterschiede, dazu später mehr.

Apple verbaut bei beiden iPhone 6 Modelle einen neuen 8MP Sensor mit 1,5 µ Pixeln. Beim Autofokus setzt der Hersteller auf einen Autofokus mit Focus Pixels. Dies ermöglicht ein deutlich schnelleres fokussieren. Im Alltag merkt man dies besonders, wenn man die Kamera zunächst auf ein nahes Objekt und anschließend auf ein Objekt in der Ferne richtet. Der Fokus ist verdammt schnell.

Ein weiterer Unterschied zum iPhone 5S liegt in der Gesichtserkennung. Die iSight Kamera erfasst Gesichter schneller. Egal ob es ein Einzelportrait ist oder die Aufnahme einer Gruppe. Das Ganze wurde vor wenigen Tagen im Rahmen einer Familienfeier getestet und klappte problemlos.

Panoramabilder können fortan mit 43 Mepgapixel aufgenommen werden.

Doch nicht nur die Foto-Funktion der Kamera wurde verbessert, viel wichtiger empfinden wir die Videoverbesserungen. Bewegte Bilder werden immer populärer und die iPhone 6 (Plus) Kamera erhält ein paar nützliche neue Features. 1080p Videoaufnahmen können nicht mehr nur mit 30fps sondern auch mit 60 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Bei Zeitlupenvideos könnt ihr nun zwischen 120 oder 240 Bildern pro Sekunde entscheiden. Dies ermöglicht es, noch „langsamere“ Aufnahmen zu fertigen. Zeitlupenvideos haben ihren Reiz und sehen klasse aus. Ein Beispiel haben wir euch eingebunden. Bedenkt bitte, dass die Videos deutlich mehr Speicherplatz benötigen, je mehr Bilder pro Sekunde gespeichert werden.

Mit der Cinematic Videostabiliserung verwackeln eure Aufnahmen nicht mehr so stark wie früher. Selbst wenn ihr auf dem Fahrrad sitzt oder aus einem fahrenden Auto videografiert, wirken die Aufnahmen deutlich harmonischer und weniger verwackelt. Der kontinuierliche Autofokus sorgt für das Fokussieren während der Aufnahme. Dies ist ein großer Vorteil im Vergleich zu früheren iPhone-Generation, da man während der Aufnahme problemlos hin- und her-schwenken kann und das iPhone automatisch fokussiert.

Einen Unterschied gibt es bei der Kamera beim iPhone 6 und iPhone 6 Plus. Beim 4,7“ iPhone 6 setzt Apple auf eine digitale Bildstabilierung. Diese nimmt vier Fotos mit kurzer Belichtungszeit auf und gleicht Bewegungsunschärfen und eine unruhige Kameraführung aus. Die besten Teile der Fotos werden zu einem einzigen Bild kombiniert.

Beim iPhone 6 Plus hingegen kommt ein optischer Bildstabilisator zum Einsatz. Dass heißt, dass das iPhone 6 Plus über den A8-Chip, M8-Chip verschiedene Bewegungsdaten des Gerätes erfast und durch Objektivbewegungen ausgleicht. Wie beeindrucken die Fotos der neuen iPhone-Kamera sind, könnt ihr euch hier angucken.

Wir haben in den letzten Tagen in den Abendstunden bei schlechten Lichtverhältnissen verschiedene Fotos mit dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus geschossen und festgestellt, dass das iPhone 6 Plus tatsächlich mehr aus den Motiven herauskitzelt. Es ist zwar kein Unterschied wie Tag und Nacht, nichtsdestotrotz erkennt man auf den ersten Blick, dass die optische Bildstabilisierung das Foto aufwertet.

Sprechen wir noch kurz über die neue FaceTime HD Kamera. Diese kommt vermutlich bei diversen Selfies oder im Video-Chat per FaceTime oder Skype vermehrt zum Einsatz. Beim iPhone 5S und älteren iPhone-Generationen hatten wir immer das Gefühl, dass der Lichtsensor besser sein könnte. Diesem Wunsch wird Apple gerecht und verbaut beim iPhone 6 (Plus) einen Sensor mit f/2.2 Blende (iPhone 5S: f/2.4 Blende), der 81 Prozent mehr Licht erfasst. Dies ermöglicht deutlich bessere Bilder, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen. Weitere Verbesserungen liegen in der verbesserten Gesichtserkennung, beim automatischen HDR für Fotos und Videos sowie in der Serienbildfunktion.

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Wenn man über das Thema Kamera spricht, muss man zwangsläufig auch über die leicht herausstehende Kameralinse auf der Rückseite sprechen. Apple wollte auf der einen Seite das Gehäuse so dünn wie möglich machen, gleichzeitig jedoch eine leistungsstarke Kamera verbauen. Schlussendlich hat sich der Hersteller dazu entschieden, die Linse leicht aus dem Gehäuse herausstehen zu lassen. Wir haben das iPhone 6 & iPhone 6 Plus sowohl mit und ohne Schutzhülle getestet.  Mit Schutzhülle ist alles gut. Das Gerät liegt flach auf der Rückseite und nichts kippelt. Sobald das iPhone 6 (Plus) ohne Schutzhülle auf dem Tisch oder einer anderen glatten Oberfläche liegt und man das iPhone leicht bewegt, kippelt es minimal. Wir haben dies nicht als störend empfunden. Auch beim Tippen war dies keine Einschränkung.

Akku

Stichwort Akku. Apple verbaut beim iPhone 6 und iPhone 6 Plus einen größeren Bildschirm, der mit Strom versorgt werden muss, einen leistungsstärkeren A8-Chip und hat es gleichzeitig geschafft, die Akkulaufzeit beider Geräte zu verbessern. Der A8-Chip wurde im 20nm Prozess hergestellt und arbeitet 50 Prozent energieffizienter als der A7-Chip.

Dies ist jedoch nur die eine Seite der Medaille. Beim iPhone 5S hat Apple einen 1.560mAh Akku verbaut. Beim iPhone 6 kommt ein 1.810mAh Akku zum Einsatz und beim iPhone 6 Plus sind es satte 2.915mAh.

Blickt man auf die technischen Daten des iPhone 6 & iPhone 6 Plus, so zeigt sich, dass Apple die Werte deutlich steigern konnte. Besitzt das iPhone 5S eine Sprechzeit von bis zu 10 Stunden, so sind es beim iPhone 6 bis zu 14 Stunden und beim iPhone 6 Plus sogar bis zu 24 Stunden. Die Standbydauer steigerte Apple beim iPhone 6 Plus auf bis zu 16 Tage und die Audiowiedergabe verdoppelte Apple sogar auf 80 Stunden (Vergleich zum iPhone 5S).

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Wir nutzen unser iPhone zwar täglich identisch doch auch irgendwie unterschiedlich. Mal telefoniert man mehr, mal surft man internsiver im Internet und nutzt verstärkt Apps. Beim iPhone 6 Plus spürt man deutlich, dass Apple die Akkulaufzeit verbessern konnte. Haben wir unser iPhone 5S täglich aufgeladen, so hält das iPhone 6 Plus knapp zwei Tage durch. Auch beim iPhone 6 spürt man eine leichte Verbesserung, dies fält jedoch lange nicht so deutlich aus, wie beim iPhone 6 Plus. Hier ist nach knapp 1,5 Tagen der Akku leer und muss wieder aufgeladen werden.

Einen kleinen Akku-Test zum iPhone 6 Plus haben wir noch durchgeführt. Die Rede ist von der Akkulaufzeit während der Videowiedergabe. Wir kamen bei der Videowiedergabe auf 14 Stunden und 7 Minuten, Apple gibt offiziell 14 Stunden an.

Einen Tipp haben wir in diesem Zusammenhang noch für euch parat. Es geht um das Aufladen des Akkus. Apple verbaut, wie eingangs erwähnt, Akkus mit höherer Kapazität. Um die Ladezeit zu verkürzen, können wir euch nur empfehlen, ein 2,1A Ladegerät (z.B. vom iPad) einzusetzen. Dies halbiert in etwa die Ladezeit im Vergleich zum mitgelieferten Netzteil.

A8-Chip / M8 Motion Coprozessor

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Apple setzt sowohl beim iPhone 6 als auch beim iPhone 6 Plus auf den neuen A8 64-Bit Chip sowie auf den neuen M8 Motion Coprozessor. Der A8-Chip ist der erste AX-Chip, der im 20nm Verfahren hergestellt wurde. Laut Apple ist der A8 50x schneller als der Chip im Original iPhone. Bei der Grafifkleistung ist der Chip sogar 84x schneller. Erste Benchmarks haben gezeigt, wie leistungsstark der Chip tatsächlich ist. Auf beiden iPhone 6 Modellen lief bei uns in den ersten Wochen alles flüssig und schnell. Apps öffnen einen Hauch schneller als beim iPhone 5S und die Kamera ist schneller einsatzbereit. Das merkt man schon. Wir hatten bisher zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass der A8-Chip an seine Grenzen stößt.

iphone6_m8_leistung

Im vergangenen Jahr beim iPhone 5S setzte Apple erstmals auf einen Motion Corprozessor (M7). In diesem Jahr wurde der M8 verbaut. Der Motion Coprozessor übernimmt „kleinere“ Aufgaben des A8-Chips. So muss nicht der leistungshungrigere A8-Chip genutzt werden. Stattdessen kommt der M8 zum Einsatz, der deutlich weniger Strom benötigt.

Der M8 Chip greift auf verschiedene Sensoren des iPhone 6 (Plus) zurück. Bei den neuen iPhones verbaut Apple erstmals ein Barometer. Über diesen Sensor wird der Luftdruck und eure relative Höhe ermittelt. Über verschiedene Apps könnt ihr feststellen wieviele Treppenstufen ihr gegangen seid oder wieviel Höhenmeter ihr beim Erklimmen eines Berges zurück gelegt hat.

802.11ac WiFi / LTE

Erwartunsgemäß hat Apple auch bei den drahtlosen Chips nachgebssert und leistungsstärkere WiFi- und LTE-Chips verbaut. Das iPhone 6 und iPhone 6 Plus unterstützt bis zu 20 LTE Frequenzbänder. Das sind sieben mehr als beim iPhone 5S. Für den heimischen Gebrauch macht dies keinen Unterschied. Auf Reisen könnt ihr jedoch in noch mehr Ländern bei Roaming auf LTE-Netze zurück greifen.

Für die Nutzung im Inland ist eher von Bedeutung, dass der neu verbaute LTE Chip auch LTE Advanced und somit Geschwindigkeiten von bis zu 150MBit/s unterstützt. Hier gilt es allerdings zu beachten, dass das Mobilfunknetz und euer Tarif dafür ausgelegt sein muss.

Beim WLAN setzt Apple ab sofort auf 802.11ac und bietet damit 3x mehr WLAN Geschwindigkeit als beim iPhone 5S. 1300Mbps sind theoretisch unter Laborbediungen möglich. Im heimischen Gebrauch führt dies zu grundsätzlich höheren Funkübertragungen und zudem dürften damit Orte in den eigenen vier Wänden (oder sonst wo) erreicht werden, die bisher nicht mit WiFi versorgt wurden. Beides sind willkommene Neuerungen.

iPhone 6 oder iPhone 6 Plus?

Als erstmals die Gerücht zum 4,7“ und 5,5“ iPhone 6 (Plus) aufkamen, haben wir das größere Modell kategorisch für uns ausgeschlossen. Wie will man ein solches Modell im Alltag vernünftig bedienen? Je näher die iPhone 6 & iPhone 6 Plus Vorstellung kam, reizte das größere iPhone 6 Plus Modell immer mehr, so dass wir uns dazu entschlossen, zunächst das iPhone 6 Plus und anschließend das iPhone 6 zu testen.

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Das iPhone 6 Plus hat im Vergleich zum 4,7“ iPhone 6 verschiedene Vorteile. Das Display ist größer und kann mehr Inhalte darstellen (kann man natürlich auch als Nachteil bewerten), die Displayauflösung und die Pixeldichte sind höher und zudem verbaut Apple einen Akku, der eine gesteigerte Akkulaufzeit bietet.

Das A und O ist unserer Meinung allerdings die Größe sowie das Handling im täglichen Gebrauch und dabei fällt unsere Wahl ganz klar auf das kleinere 4,7“ iPhone 6. Das iPhone 6 Plus ist ganz gewiss kein schlechtes Gerät und hat wie erwähnt seine Vorzüge, unsere Priorität liegt jedoch auf der Größe und der Einhandbedienung.

Kaufempfehlung

Der Schritt vom iPhone 5S zum iPhone 6 ist bereits relativ groß. Je älter die iPhone-Generation ist, desto größer wird der Schritt. Wenn euch das größere Display reizt und ihr sowie mit dem Gedanken spielt, euch ein neues iPhone anzuschaffen, so können wir die beiden neuen iPhone Modelle nur empfehlen. Schrecken euch ein 4,7“ Display oder 5,5“ Display eher ab, so bleibt beim aktuellen iPhone 5S. Es ist nach wie vor ein klasse Gerät mit vielen Features. Um euch die Kaufentscheidung zu erleichtern, können wir nur empfehlen, die Geräte mal vor Ort beim Mobilfunkprovider oder im Apple Online Retail Store in die Hand zu nehmen und mit diesen ein wenig „rumzuspielen“. Der Schritt von 4“ auf 4,7“ ist nicht so groß wie man denkt. Wollt ihr also die neuen Features des neuen iPhone 6 (Plus) testen, so wagt den Schritt.

Preis & Verfügbarkeit

Das iPhone 6 (Plus) lässt sich ohne Vertragsbindung über den Apple Online Store bestellen. Apple hat die 32GB Variante gestrichen und bietet ab sofort ein 128GB Modell an. Ihr entscheidet somit zwischen einem 16GB, 64GB und 128GB Modell. Das Angenehme ist, dass Apple das iPhone 6 64GB zum Preis des iPhone 5S 32GB aus dem Vorjahr anbietet. Ihr erhaltet somit doppelt so viel Speicher. Das 128GB Modell des iPhone 6 wird zum Preis des iPhone 5S 64GB offeriert. Das iPhone 6 16GB kostet 699 Euro, für das iPhone 6 64GB verlangt Apple 799 Euro und für das iPhone 6 128G werden 899 Euro fällig. Für das iPhone 6 Plus müsst ihr jeweils 100 Euro Aufpreis einkalkulieren, so dass 799 Euro, 899 Euro und 999 Euro fällig werden. Drei Farbvarianten (silber, spacegrau und gold) stehen zur Auswahl.

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Natürlich könnt ihr auch zum iPhone 6 mit Vertragsbindung bei der Telekom, Vodafone oder o2 optieren. Alle drei Anbieter bieten ebenso die genannten Geräte, Speichergrößen und Farben an. Hier richtet sich der Preis stark nach dem gewählten Tarif. Je höher die Grundgebühr, desto niedriger die Einmalzahlung.

Fazit

Mit dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus hat Apple zwei klasse Geräte auf den Markt gebracht. Wir sehen viel Licht, wenig Schatten und zudem haben wir noch ein paar Wünsche an Apple und die Entwicklergemeinde. Wir haben uns mit beiden Geräten intensiv beschäftigt. Schlussendlich fällt unsere Wahl auf das 4,7 iPhone 6. Dieses ist für unsere Ansprüche im Alltag einfach besser geeignet. Das Gerät liegt mit seinen abgerundeten Kanten gut in der Hand, das 4,7″ Display ist physikalisch nur etwas größer als das Pendant beim iPhone 5S und bietet gleichzeitig jedoch die Möglichkeit, mehr Inhalte darzustellen. Die Akkusteigerung ist eine willkommene Verbesserung und die Querstreifen auf der Rückseite hätte man besser lösen können. Das 5,5″ iPhone 6 Plus ist schön und gut, uns allerdings schlicht und einfach zu groß.

Unser Wunsch an Apple besteht darin, das 4″ iPhone nicht aus den Augen zu verlieren. Viele Anwender sind mit dieser Größe aus den verschiedensten Gründen sehr glücklich und so hoffen wir, dass Apple zukünftig dieser Modellgröße noch Hardwareupdates spendiert. So haben Anwender die Qual der Wahl zwischen drei Displaygrößen und jeder kann individuell zu seiner „Lieblingsgröße“ greifen. Der zweite Wunsch besteht darin, den verbauten NFC-Chip und das damit verbundene Apple Pay zeitnah in Deutschland zur Verfügung zustellen.

An App.Entwickler möchten wir auch noch ein paar Worte richten. Wie oben beschrieben, hat Apple mit 1334 x 750 Pixel und 1920 x 1080 Pixel zwei neue Displaygrößen eingeführt. Viele Entwickler waren bereits fleißig und haben ihre Apps an die neuen Auflösungen angepasst. Auf der anderen Seite schlummern im App Store jedoch noch zahlreiche Applikationen, denen noch ein Update spendiert werden muss.

Kategorie: iPhone

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28 Kommentare

  • USER

    „im Apple ONLINE Store in die Hand zu nehmen“ 😀 wer das geschafft hat soll sich bitte mal melden ^^
    Ansonsten ein wirklich toller Artikel der eigentlich auf alles sehr gut eingeht!

    12. Okt 2014 | 21:09 Uhr | Kommentieren
  • Sven77

    Cooler Bericht. DANKE. Ich habe mir das iPhone 6 gegönnt. Das Gerät liegt einfach besser in der Hand und ist für mich das richtige Gerät.

    12. Okt 2014 | 21:22 Uhr | Kommentieren
  • Krolli53

    Das mit dem WiFi und höhere Reichweite bei WLAN ac ist falsch. Der ac Standard funkt im 5GHz Frequenz Bereich und bringt daher generell eine geringere Reichweite mit als mit dem 2,4GHz Frequenzband möglich.

    12. Okt 2014 | 22:08 Uhr | Kommentieren
  • Mischa

    Hallo, bei mir ist es das iPhone 6 Plus geworden. 64GB und spacegrau. Bin total zufrieden. Es ist zwar groß aber für mich das richtige Gerät. Fänd es von Apple cool, auch die 4 Zoll Linie weiter zu führen… Gibt wirklich viele User, die diese Größe bevorzugen.

    12. Okt 2014 | 22:11 Uhr | Kommentieren
  • Joe

    Gute Zusammenfassung. Mit ist das iPhone plus auch zu groß, deshalb habe ich mich für das 6er entschieden. Die Einhandbedienung ist für mich noch gut möglich. Ein echter Handschmeichler!

    12. Okt 2014 | 22:12 Uhr | Kommentieren
  • Apfel-esser

    Man sagt: über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und nicht über Geschmack lässt sich bekanntlich NICHT streiten. Ansonsten ist der Artikel gut.

    12. Okt 2014 | 23:12 Uhr | Kommentieren
    • RetiMac

      Und wieder ein Besserwisser. Schon im lateinischen heißt es: de gustibus non est disputandum.
      Und warum? Geschmack ist subjektiv und lässt sich daher nicht objektiv beurteilen. Darum streitet man NICHT
      Über Geschmack.

      13. Okt 2014 | 2:00 Uhr | Kommentieren
  • Michael

    Sehr ausführlicher iPhone Testbericht, der sich größtenteils mit meinen Überlegungen deckt. Noch immer grübel ich, ob es ein iPhone 6 oder iPhone 6 Plus wird. Meine Tendenz geht in Richtung iPhone 6 Plus. Was meint ihr?

    13. Okt 2014 | 8:30 Uhr | Kommentieren
    • Stefan

      Wie im Artikel schon gesagt – abwägen wofür du es hauptsächlich brauchst.
      Ein Freund von mir hat sich das 6 Plus geholt. Ist jedoch wenig im Wlan unterwegs und survt damit sehr viel (hat auch deswegen kein iPad mehr). Für ihn war es die bessere Wahl.
      Mir persönlich wäre das iPhone 6 lieber – ganz einfach aus dem Grund, dass es für mich noch gut bedienbar ist. Schade finde ich jedoch dass der optische Bildstabilisator es nicht hier rein geschafft hat.

      Am besten einfach mal überlegen wo deine Nutzung liegt und worauf du wert legst – und (nicht zu vergessen) die Geräte mal testen und in die Hand nehmen !

      15. Okt 2014 | 9:32 Uhr | Kommentieren
  • Michael.S

    Super Bericht so gefällt mir dass, freu mich schon auf mein 6er, auch wenn ich immer noch der Meinung bin ich hätte das Gerät gern in 4 Zoll gehabt.

    Nochmals Danke für die gute Berichterstattung.

    13. Okt 2014 | 9:47 Uhr | Kommentieren
  • kraftw33rk

    Schön, dass Ihr das Handlings-Problem erwähnt.
    Ich habe mein iPhone 6 (4.7″) nach drei Tagen wieder zurückgegeben.
    In meinem Alltag nicht zu nutzen.
    Steve hätte diese beiden Phons auch mit Sicherheit nie nie freigegeben größer und mit rausstehender Kamera…

    13. Okt 2014 | 10:21 Uhr | Kommentieren
    • Jörg

      Wie wahr, wie wahr! Steve dreht sich im Grabe um! Ich frage mich auch, was Herrn Ive bewogen hat, dieses Gerät mit herausstehender Kamera abzusegnen. Wahrscheinlich geht es auch hier allein um den Profit, was ja scheinbar auch klappt, jedoch sollte man längerfristig den Image-Verlust nicht verdrängen, denn Apple unterscheidet sich nun mal nie nur durch seine technischen Neuerungen von der Konkurrenz, was ja auch einen echten Apple-Afficionado nicht jucken würde.

      13. Okt 2014 | 20:00 Uhr | Kommentieren
  • Hallooo

    Toller Bericht, Danke. Ich hab den 6er und muss sagen die Grösse ist optimal für den täglichen Gebrauch, der Akku hebt deutlich länger als das 5er. Und die Qualität der Verarbeitung ist Top! Ich frag mich nur wo die Kritiker sind? Seit der Markteinfürung kritisiert niemand mehr…

    13. Okt 2014 | 10:22 Uhr | Kommentieren
    • Jörg

      Die Kritik ist wohl da, nämlich am Design der lächerlichen „Antennen-Bemalung“ und an der Samsung ähnlichen Kamera!

      13. Okt 2014 | 20:18 Uhr | Kommentieren
  • medispring

    Möchte gerne das iPhone 4S mit A8 + M8 Chips und 1GB RAM in Auftrag geben. Das wäre doch perfekt.
    Mit der herausstehenden Kamera des iPhone 6 kann ich mich einfach nicht anfreunden. Da man davon ausgehen kann, dass das 6S nächstes Jahr auch wieder so aussehen wird, muss ich meinen Handykauf auf 2016 verschieben. Dann ist mein iPhone 4S fünf Jahre alt! 🙂

    13. Okt 2014 | 11:24 Uhr | Kommentieren
    • Alex

      Das sich die Leute immer über solche Bagatellen aufregen und wegen sowas auf großartige neue iPhones verzichten. Mir gefällt die Rückseite inkl. Kamera auch nicht sonderlich, dass ist aber auch das einzige was mich an den neuen iPhones stört. Und wegen sowas verzichte ich bestimmt nicht auf so ein echt tolles Gerät. Außerdem nutze ich eine super dünne (0,3mm) und schwarze Schutzhülle, welche direkt zwei Fliegen mit einer klappe schlägt: Das iPhone ist schön schwarz und nicht silbern, so wie es sich gehört und die Kamera ist nun wieder fast vollständig auf einer Höhe mit der Rückseite. Dazu ist das Gerät noch schön geschützt …

      13. Okt 2014 | 13:41 Uhr | Kommentieren
      • Jörg

        Toll Bagatelle, das Design war bisher immer wichtig im Vergleich zur Plastik-Konkurrenz! Daher ist die Kamera völlig daneben, da sie heraussteht, wie beim Samsung (Grusel!). Und von wegen Schutzhülle: Wenn das Gerät so ein Handschmeichler ist, warum nehme ich dann eine Schutzhülle? Ich mache mir auch keine Plastikschutzhülle über meine hellen Ledersitze ( mercedes sl AMG)!

        13. Okt 2014 | 18:51 Uhr | Kommentieren
    • Jörg

      Bravo, endlich einer, der meine Meinung vertritt, denn auch ich bevorzuge, natürlich, das Design mit integrierter Kamera und -herrlich – die Glasverarbeitung des 4S. Das ist Design im Sinne von den Spitzenfirmen wie Braun, Bang u. Olufsen etc.

      13. Okt 2014 | 19:26 Uhr | Kommentieren
      • Joe

        Front- und Rückseite mit Glas, neue Technik, 4 Zoll Display…und ich bin sofort dabei. Das 4er war vom Design das Beste. Viele Nutzer haben aber geflucht, Glas geht schnell kaputt.

        14. Okt 2014 | 8:28 Uhr | Kommentieren
  • passi

    Von mir aus kann gerne ein 4 Zoll Gerät kommen.Warte sehnsüchtig 🙂

    13. Okt 2014 | 18:06 Uhr | Kommentieren
  • Betzi

    Au ja, bin beim Auftrag dabei. Das iPhone 4S mit A8 + M8 Chips und 1GB RAM, welch ein Traum! Man könnte das Gerät wieder ohne Case verwenden und sich täglich am tollen Design erfreuen. Bleibt leider nur ein Traum.

    14. Okt 2014 | 8:33 Uhr | Kommentieren
  • Tom

    Wenn ich diese Bilder sehe glaube ich langsam ich sollte mal in den Apple Store gehen und das Modell Spacegrey mit meinem Gerät vergleichen. Habe das Gefühl, dass die Rückseite vom weißen iPhone 6 verbaut wurde.

    14. Okt 2014 | 14:06 Uhr | Kommentieren
  • Matthias

    Sehr guter iPhone 6 Test. Natürlich ist das Design sehr wichtig. Optimal finde ich es nicht, gleichwohl finde ich es gut. Ich habe mich für das iPhone 6 64GB spacegrau bei der Telekom entschieden. Das Gerät wurde vor zwei Wochen geliefert und mir gefällt es von Tag zu Tag besser. Jetzt nur noch Apple Pay für Deutschland und alles ist gut.

    14. Okt 2014 | 14:11 Uhr | Kommentieren
    • Matthias

      Ja ein wirklich gelungener Bericht. Ich habe das iPhone 4S , das ist wirklich Spitze und es fühlt sich sehr gut an (trotz Glas kann schnell kaputt gehen, muß man eben aufpassen ist noch nicht vorgekommen) jetzt wird jedoch die Akkulaufzeit immer geringer. O2 hat da so ein gutes Angebot mit dem iPhone, ich schwanke noch zwischen iPhone 6 & iPhone 6plus.
      Vielen Dank an die Kommentare und Anregungen der Anderen.

      17. Jan 2015 | 19:39 Uhr | Kommentieren
  • Helmut

    Hallo, wirklich sehr guter Testbericht…Kompliment!

    Ich bin…man lese und staune…noch immer 3G User! Ich liebe einfach das Design und da ich wesentlich mehr telefoniere als surfe oder fotografiere, war ich bis dato sehr zufrieden damit. Leider ist es mir kürzlich runtergefallen und nach einer (offensichtlich verpfuschten) Glaserneuerung lässt es sich nun nicht mehr sperren, was extrem lästig ist…von daher brauche ich jetzt zwangsläufig ein Neues.

    Mir waren die 4er- und 5er-Modelle immer zu „kantig“, aber das 6er gefällt mir jetzt wieder sehr gut, auch wenn die herausstehende Kamera sicher gewöhnungsbedürftig ist. Das 6 Plus mit dem 5,5 Display ist mir eindeutig zu gross, also soll es das Normalo mit dem 4,7 Display in grau werden.

    Unsicher bin ich mir allerdings noch mit der Speichergrösse, deshalb hätte ich diesbezüglich gerne euren Rat. Ich werde mit dem Handy nach wie vor öfter telefonieren als surfen und mehr fotografieren als Musik hören…trotzdem will ich im Web natürlich schnell unterwegs sein…zu welcher Speichergrösse würdet ihr mir also (unabhängig vom Preis) raten?

    Ich sag schon einmal Danke!
    Gruss Helmut

    14. Aug 2015 | 12:21 Uhr | Kommentieren
    • Krusty

      16 GB können schnell zu knapp werden, wenn du viele Apps nutzt und zahlreiche Fotos und Videos aufnehmen und auf dem Gerät speichern willst. Mit 64 GB solltest du auf jeden Fall auf der sicheren Seite sein. Die Geschwindigkeit des Websurfens ist unabhängig von der Größe des Speichers.

      14. Aug 2015 | 18:35 Uhr | Kommentieren
      • Helmut

        Dann die 64 GB-Variante…vielen Dank! 🙂

        15. Aug 2015 | 9:02 Uhr | Kommentieren
  • Jensen

    Wenn das Laden mit den beigefügten Ladegerät auf 1000 mA/h ausgelegt ist, dann dürfte die Akkuleistung beim regelmässigen Laden mit 2.1 A/h zügiger im die Knie gehen, oder?

    16. Aug 2015 | 10:27 Uhr | Kommentieren

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