Apple: Macs mit Touchscreen wird es nicht geben

| 15:11 Uhr | 16 Kommentare

Im Gespräch mit dem Magazin CNET hat Apples Chef für Softwareentwicklung, Craig Federighi, die Option, zukünftige Macs mit Touchscreens auszustatten, als wenig interessant für den Konzern bezeichnet.

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„Wir glauben ehrlich gesagt nicht, dass es das richtige Interface [für den Mac] ist“ sagte Federighi in diesem Interview. Apple habe sich schon sehr um das Trackpad bemüht, das die beste Eingabeschnittstelle bietet. Sie sei komfortabel für die Nutzer und eine andere Option ist somit nicht nötig.

Man müsse sich nur einmal vorstellen, so Federighi weiter, bei der Bedienung eines Mac immer den Bildschirm berühren zu müssen – bei iPad und iPhone sei das schon anders, damit könne man den Mac aber nicht vergleichen.

Auch kein einheitliches Apple-Betriebssystem

Vor einiger Zeit kam auch die Diskussion auf, wonach Apple möglicherweise iOS und OS X vereinheitlichen wollte. Der Softwarechef Federighi und einige seiner Kollegen wiesen solche Ambitionen aber als „Energieverschwendung“ ab. Somit beschreitet Apple also definitiv nicht den Weg von Microsoft, das mit seinen neueren Betriebssystemen genau diese Vereinheitlichung vorantreibt, sich aber am Markt damit nicht so recht durchsetzen kann.

Jüngst waren Gerüchte aufgetaucht, die von einem MacBook mit Touchscreen sprachen. Dabei wurde auch über Tests von OS X und iOS auf einem iPad Pro berichtet. Ob diese Gedankenspiele Wirklichkeit sind, scheint mit dem aktuellen Statement Federighis als unwahrscheinlich.

Kategorie: Mac

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16 Kommentare

  • Steve der Heilige

    Wahrscheinlich ist es auch keine Option die Macs mit einer SIM Karte auszustatten, damit man endlcih auch mobil agieren kann ohne dauernd ein WLAN in der Nähe haben zu müssen bzw. das Ganze übers Handy laufen lassen zu müssen.

    19. Okt 2014 | 15:42 Uhr | Kommentieren
  • Alexander

    Wie mit den größeren Display bei Smartphones. Apple dachte ja auch immer, dass die keiner will und braucht. Nun verkaufen die die Dinger wie geschnitten Brot.
    Vll. sollte Apple Anfagen die alten Herrschaften in der Führungs- und Entwicklungsebene mal etwas zu verjüngen. Die alten Herren haben ihre besten Jahre wohl hinter sich.
    Ich habe auch nicht gegen Windows und ich brauche bald ein neues Netbook. Der MBA hat genau meine Wunschgröße. Aber auch Acer oder Dell haben gute kleine Laptops im Angebot und die haben alle einen Touchscreen.

    19. Okt 2014 | 16:01 Uhr | Kommentieren
  • Torsten

    Ich persönlich beführworte es. Ein Touch Mac ist nicht das wahre. Man überlege nur mal, der Mac hat seinen Platz, bei ungünstigen Lichteinfall dann überall die Fingerabdrücke. Ein iPad z.B. kann man etwas wegdrehen etc..
    Das mit der SimCard sollte Apple sich aber mal überlegen!

    19. Okt 2014 | 16:06 Uhr | Kommentieren
    • MrUNIMOG

      Ganz meine Meinung.

      19. Okt 2014 | 22:09 Uhr | Kommentieren
  • Stema

    Wofür auch? Dafür gibt es ja das iPad.

    19. Okt 2014 | 16:26 Uhr | Kommentieren
  • Thorsten

    Zum Glück! Für Entwickler und Anweder kann ein Touchscreen im Mac kaum sinnvoll sein: Es wirkt schnell unausgereift. Entweder man macht Bedienelemente viel zu groß für den Mausanwender oder viel zu klein für den Touchanwender. Die Steuerung für Spiele wird dadurch auch nicht besser. Und verflucht: Wer würde gerne den ganzen Tag mit ausgestreckten Armen auf seinem Imac herumwischen? Da schnappe ich mir lieber mein IPad und setze mich mit einem ergonomisch sinnvollen Gerät auf das Sofa oder an den Tisch.

    19. Okt 2014 | 17:01 Uhr | Kommentieren
    • Alexander

      Es geht nicht um einen iMac mit Touch, aber ein MBA mit Tochscreen wäre prima.

      19. Okt 2014 | 19:21 Uhr | Kommentieren
  • Gast

    Einfach mal einen kleinen Blick
    in die Zukunft, so in 4-5 Jahren.
    Flachbildschirme mit 2-3 Metern
    Diagonale , OSx und an der Wand
    im Wohnzimmer oder Schlafzimmer.
    Das mit Touch oder wie wird man
    den dann steuern ….?
    Möglich wär hier auch ein neues
    iOS . Aber mit einer Maus irgendwo ,
    nee das kann ich mir nicht vorstellen.

    19. Okt 2014 | 17:29 Uhr | Kommentieren
    • Jeffrey

      Und für die 2-3 Meter Diagonale holst du dann eine Leiter?
      Oder war dein Kommentar jetzt gegen Touchsteuerung, solch großer Displays. Kann das jetzt nicht so genau heraus lesen.

      19. Okt 2014 | 17:52 Uhr | Kommentieren
  • Eddi

    Finde ich gut, bei einem stationären Mac sind Fingerabdrücke auf dem Display sowieso nervig und MacBooks lassen sich wunderbar per Gesten und Hotkeys bedienen. Desktopsysteme sind einfach nicht für dicke Finger sondern für einen schnellen kleinen Mauszeiger ausgelegt und mittlerweile sollte jeder mit ner Maus schneller arbeiten können als mit einem Tip aufs Display.

    Dass die Betriebssysteme weiterhin getrennt bleiben finde ich auch erstmal gut. Bei Windows ist das zwar ganz interessant wirklich ein und das selbe Programm auf beiden Systemen laufen zu lassen, aber auf dem Desktop sind die Touch-Felder halt nicht das Wahre.

    19. Okt 2014 | 17:43 Uhr | Kommentieren
  • Paul

    Man sieht ja bei Windows wie schlecht die Umsetzung mit dem Touch ist warum soll man was schlechtes Nachmachen?

    19. Okt 2014 | 21:06 Uhr | Kommentieren
  • MrUNIMOG

    Ich hoffe, es bleibt auch dabei. Touchscreen am Mac? Undenkbar.

    Das Trackpad bleibt der beste Weg, Multitouch in einen Mac zu integrieren. Man muss sich ja bloß all die All-in-One Rechner mit Touchscreen und Windows 8 ansehen, die anfangen zu nicken, sobald man mit den Patschefingern auf dem Bildschirm zugange ist… Das wäre auch beim iMac trotz seines soliden Standfußes nicht viel anders.

    Ich verstehe auch noch immer nicht, warum in so vielen Autos das Infotainment-System per Touchscreen bedient werden muss, selbst im Premium-Segment, wo es ja sicherlich nicht an den Kosten liegen kann.

    19. Okt 2014 | 22:24 Uhr | Kommentieren
  • Kevin

    Mein Traum ist ja immer noch, die iOS-GUI in OS X zu integrieren (hat ja schon den OS X Unterbau), ein Tablet mit 12″ Bildschirmdiagonale (a la „iPad Pro“) mit viel Rechenpower zu entwickeln und das dann im Paket mit einer „Dockingstation“ zu vertreiben, die eine Tastatur und evtl eine dedizierte Grafikkarte und erweiterte Anschlussmöglichkeiten eingebaut hat.
    Sobald das iPad dann auf dieser Dockingstation sitzt, wird OS X aktiv und übernimmt natürlich alle Daten der iOS-Apps in die OS X Anwendungen.

    Tada:
    – Tablet und Mac in einem, iOS unterwegs und OS X zuhause.
    – Unterwegs Touchscreen, zuhause Tastatur und Maus/Trackpad. (und wenn man will, dann kann man den Touchscreen auch mit OS X verwenden – why not?)
    – Es wird NICHT wie bei Windows versucht ein OS für beide Anwendungsfälle zu entwickeln sondern beide OS kommen in verschiedenen Situationen verschieden zur Anwendung.

    Just my two cents…

    20. Okt 2014 | 0:09 Uhr | Kommentieren
    • Horst23

      So ähnlich hatte ich mir das auch schon mal überlegt:

      Macbook mit iPad als Display.
      Wenn iPad angesteckt -> wie normales Macbook mit iPad nur als Display und OS X (ggf. mit Touchscreen Funktion?)

      iPad abgezogen -> iPad 😉

      20. Okt 2014 | 9:18 Uhr | Kommentieren
  • Steijner

    „Ein iPad Mini wird es nicht geben, genau so wenig wie es keine >4 Zoll Großen iPhones geben wird.“ – Apple vor paar Jahren. Dass man Apples Aussagen schon lange nicht mehr ernst, hat man ja in jüngster Vergangenheit schon öfters sehen können 😉

    20. Okt 2014 | 8:36 Uhr | Kommentieren
    • Alexander

      Redet mir aus der Seele. Der Tote Oberguru hat das Unternehmen immernoch voll im Griff. Jobs wollte es nicht und so isses heute immernoch.
      Ich finde meinen Touchlaptop mit WIn7 (was ja auch nicht für Touch gemacht worden ist) genial. Trotz Gestensteuereung über das Pad, was nahe an des Trackpad rankommt, ist es oft einfacher an den Bildschirm zu fassen. Von der Größe ist es etwas so MBA 11Zoll nur deutlich dicker.

      20. Okt 2014 | 11:05 Uhr | Kommentieren

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