Office 365 Abonnenten erhalten unbegrenzten One Drive Cloudspeicher

| 22:22 Uhr | 5 Kommentare

Daten verlagern sich immer mehr in die Cloud. Oftmals erhalten Anwender für einen bestimmten Betrag ein bestimmtes Speichervolumen gestellt. Für Microsofts Lösung OneDrive müsst ihr zukünftig auch zahlen, dafür könnt ihr jedoch unbegrenzt Daten ablegen.

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Microsoft hat am heutigen Tag bekannt gegeben, dass man ein für alle Mal die Speicherprobleme lösen möchte. OneDrive für Office 365 Abonnenten bietet ab sofort unbegrenzten Speicherplatz in der Cloud ohne Zusatzkosten an. „Unendlich“ Speicherplatz für Dateien, Bilder, Videos etc. Nutzer können darauf von jedem beliebigen Endgerät aus zugreifen und so leicht ihre Daten und Dokumente mit der Familie und anderen teilen. Die Speichererweiterung gilt für alle bestehenden Office 365 Versionen für Privatpersonen: Office 365 Home und Office 365 Personal.

„Der Wettbewerb um den größten Cloud-Speicher zum günstigsten Preis ist beendet“, sagt Thorsten Hübschen, verantwortlich für das Office Geschäft bei Microsoft Deutschland, „mehr als unbegrenzter Speicherplatz ohne Aufpreis geht nicht. OneDrive für Office 365 ist der Platz für alle privaten Dateien –  auf allen Endgeräten.“

Dabei ist OneDrive weit mehr als nur ein Speicherplatz. Dokumente, die in OneNote abgelegt sind, können mit den bekannten Produktivitätsanwendungen von Office 365 – insbesondere Word, PowerPoint, Excel und OneNote – von mehreren Menschen gleichzeitig bearbeitet werden. Damit wird auf einfachste Art Teamarbeit möglich – ohne komplizierte Zusatztools und ohne Speicherplatzsorgen. 

Schon heute erhalten OneDrive Kunden 1TB kostenlosen OneDrive Speicher, zukünftig gibt es unbegrenzten Cloudspeicher. Die Einführung erfolgt Schrittweise und Kunden können sich unter diesem Link bewerben. Bereits 1TB Speicher ist eine Masse. Wir bezweifeln, dass viele Anwender diese Speichergröße ausreizen. Unbegrenzter Speicher ist lobenswert, in unseren Augen allerdings mehr oder weniger eine PR-Aktion. Nicht falsch verstehen, wir finden es wirklich gut, dass Microsoft so spendabel ist, die wenigsten Office 365 Kunden werden die heutigen 1TB jedoch nutzen.

Blickt man sich bei Amazon um, so zeigt sich, dass das kleinste Office 365 Paket für eine Jahresgebühr von knapp 50 Euro zu haben ist. Dafür erhaltet ihr jedoch nicht nur Online-Speicher, sondern noch einiges mehr.

Kategorie: Apple

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5 Kommentare

  • Eddi

    Ich bekomme als Student 4 Jahre Office 365 für 65 Euro. Das sind 1,35 Euro im Monat für das aktuellste Office und unendlich viel Speicherplatz. Also allein für ein sicheres Backup im Truecrypt Container lohnt sich das, jede Festplatte ist teurer und die ist kaputt wenns Zuhause brennt 😉 Also tolles Angebot, ist klar dass das kaum wer benutzt, aber man könnte es 😀 Vor allem z.B. leute mit YouTube Channel die ihr Rohmaterial mit einer schnellen Leitung ins Netz kriegen brauchen auch so viel Speicher. Ich teile auch ein riesiges Fotoarchiv mit freunden, funktioniert auch wunderbar, kann ich nur empfehlen. Wobei die App für den Mac nicht die beste ist, unter Windows aber natürlich wunderbar.

    27. Okt 2014 | 23:05 Uhr | Kommentieren
    • resomax

      Vier Jahre vergehen schneller als man denkt – und dann? Abo-modelle sind deswegen so perfide, weil sie einen binden. Abo hier, abo da, Abo für immer? – Nein, danke! Lieber gleich den Software-Anbietern durch Nichtnutzen zeigen, daß dieses Modell doof ist.

      28. Okt 2014 | 7:19 Uhr | Kommentieren
      • Stefan

        Ich bekomme als Student Office 365 für gerade einmal 4€ im Jahr.
        Ob ich es nach dem Studium noch weiter nutzen werde ist fraglich, da ich es mir nur geholt habe, um auf dem iPad Dateien zu bearbeiten.
        Und bis nach dem Studium kommt bei mir eh ein neues iOS Gerät und vermutlich auch ein MacBook ins Haus – und dann werde ich die kostenlose iWork nutzen.

        Also an sich finde ich das keine schlechte Sache – auch wenn bei mir eh die wenigsten Daten in OneDrive sind.
        Habe eine Nutzung von vermutlich nicht einmal 1GB

        28. Okt 2014 | 8:51 Uhr | Kommentieren
      • Eddi

        Mir geht es Hauptsächlich um den Cloudspeicher und den Bezahlt man bei Dropbox auch quasi als Abo, nach dem Ende der Laufzeit ist es weg… Der Unterschied ist, dass Office 365 1/10 kostet und nicht auf 1TB beschränkt ist 😉

        28. Okt 2014 | 10:24 Uhr | Kommentieren
  • Luigi

    Das ist echt ne wahnsinns Ansage von Microsoft und kann für uns Kunden nur gut sein. Wäre geil, wenn Dropbox und Google da nachziehen. Gerne auch noch mehr kostenlosen Speicher 😉 Aber ich könnte mir vorstellen, dass die erstmal abwarten und beobachten. Zumindest Dropbox. Die haben nicht die selben Resourcen wie Google und Microsoft.

    28. Okt 2014 | 16:45 Uhr | Kommentieren

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