iPad Air 2: Materialkosten von 275 Dollar beim kleinsten Modell

| 17:56 Uhr | 4 Kommentare

Gerade einmal ein paar Tage ist es her, dass Apple das iPad Air 2 sowie iPad mini 3 vorgestellt hat. Während das iPad Air 2 im Vergleich zur ersten iPad Generation ein großes Update darstellt (18 Prozent dünner, A8X-Chip, M8 Motion Coprozessor, neues Kamerasystem, Touch ID Fingerabdrucksensor, NFC-Chip, 802.11ac Wifi und LTE Advanced) handelt es sich beim iPad mini 3 um ein kleines Update (Touch ID und NFC-Chip).

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Nun gibt es erste Einschätzungen zu den Materialkosten beim iPad Air 2. Diese liegen in etwas auf dem Niveau des Vorgängermodells. Laut den Analysten von IHS beträgt die Summe der Materialkosten beim iPad Air 2 16GB WiFi bei 275 Dollar. Der Verkaufspreis liegt bei 499 Dollar. Damit liegt das iPad Air 2 bei den Materialkosten um 1 Dollar höher als beim Vorgänger. Das High-End-Modell (iPad Air 2 128GB WiFi+LTE) wird für 829 Dollar verkauft und liegt bei den Materialkosten laut IHS bei 358 Dollar.

Die teuerste Komponenten beim iPad Air 2 ist das Display. Mit 77 Dollar ist das Display somit für 28 Prozent der Kosten verantwortlich. Das Kamerasystem, bestehend aus der iSight und FaceTime HD Kamera, schlägt mit 11 Dollar zu Buche. 1GB Flash-Speicher kosten 40 Cent. 9,20 Dollar kostet somit der 16GB Speicherchip, beim 128GB Modell kostet der Speicher 60 Dollar.

Alles in allem sollte im Hinterkopf behalten werden, dass es sich um die reinen Materialkosten handelt. Entwicklung und Forschung, Produktion, Lagerung, Versandt, Softwarekosten, Garantie, Steuern etc. pp sind nicht enthalten. Das eingebundene Foto zeigt das iPad Air 2 im Teardown.

Kategorie: iPad

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4 Kommentare

  • Andys

    das apple nichts verschenkt sollte ja klar sein oder?Immerhin ist apple mittlerweile das wertvollste unternehmen der welt.alle meckern über preis und design, kaufen letztlich doch alles!

    28. Okt 2014 | 18:06 Uhr | Kommentieren
  • Andre

    Ich freue mich immer wieder, wenn Außenstehende so genau (1 Dollar mehr – Wahnsinn!) wissen (!), was die Teile Apple im Einkauf kosten.
    Nach 33 Jahren täglichen Umgangs mit der produzierenden Industrie weiß ich nur eines: Solche Zahlen sind bestenfalls Schätzungen!
    … und lösen damit bei den Einfältigeren unter uns die Lawine „Apple = Beutelschneider“ aus…

    28. Okt 2014 | 18:16 Uhr | Kommentieren
  • Eric

    jeder der sich halbwegs mit Kostenkalkulation auskennt sieht doch das die Endpreise noch human sind . In anderen Branchen sind die Margen um ein vielfaches höher – und das bei weitaus weniger Aufwand ..

    29. Okt 2014 | 8:46 Uhr | Kommentieren
  • Kiro23

    Das Problem was man bei Apple natürlich hat, dass sie im Vergleich zur Konkurrenz doch deutlich teurer sind.

    Ob die Margen sich gleichen, kann ich nicht sagen, aber ich denke mal, Apples Reichtum wird schon seine Gründe haben.

    Dennoch darf man nicht vergessen, was alles an Entwicklung (gut, bei den neuen iPads kann das nicht viel gewesen sein 😉 ) und Forschung mit hineingeht.
    Kosten für Marketing, Personal etc. pp.

    Da kommt also noch ein guter Teil auf die Materialkosten mit drauf.
    Bei der Masse an Geräten sollte sich das aber im Rahmen halten.

    29. Okt 2014 | 10:53 Uhr | Kommentieren

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