Android-Gründer Andy Rubin verlässt Google

| 11:32 Uhr | 0 Kommentare

Dem ein oder anderen wird Andy Rubin ein Begriff sein. Vor vielen Jahren arbeitete Rubin als Softwareentwickler bei Apple, verließ das Unternehmen allerdings nach mehrjähriger Tätigkeit. Anschließend durchlief er verschiedene Positionen bei unterschiedlichen Unternehmen, bevor er 2003 Android gründete. Spätestens jetzt dürften die meisten Leser im Bilde sein.

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Im Jahr 2005 wurde Android von Google für 50 Millionen Dollar übernommen und Andy Rubin zum Chefentwickler der Plattform. Android verbreitete sich, insbesondere in den letzten Jahren rasend schnell und wird mittlerweile von über 1 Milliarde Menschen auf mobilen Endgeräten genutzt.

Im März 2013 verließ Andy Rubin das Android-Team und übergab seinen Posten an Sundar Pichai. Es hieß, dass sich Rubin dazu entschlossen habe, ein neues Kapitel bei Google aufzuschlagen. Ob dies freiwillig oder unfreiwillig geschah, ist nicht überliefert. Im letzten Jahr kümmerte er sich um die Roboter Technologie bei Google. Schon damals konnte man daran fühlen, dass sich die Wege der beiden Parteien mittelfristig trennen werden.

Wie das WSJ berichtet, ist genau dies eingetreten. Der ehemalige Android-Chef verlässt Google um einen „Inkubator“ für Start-Ups zu gründen. Zukünftig möchte er also Start-Ups bei der Hardware-Entwicklung unter die Arme greifen und diese fördern. Google CEO Larry Page dankt Rubin und wünscht ihm alles Gute.

Kategorie: Apple

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