Beats Music schon bald Bestandteil von iOS

| 20:07 Uhr | 2 Kommentare

3 Milliarden Dollar hat sich Apple die Übernahme von Beats kosten lassen. Damit hat sich Apple den Hersteller von Kopfhörern und Lautsprecher sowie einen Musik-Streaming-Service einverleibt. Nicht ohne Grund wird Apple diese stolze Summe auf den Tisch gelegt haben. Bereits mehrfach war zu lesen, dass Beats Music der Hauptgrund für die Übernahme gewesen sein.

beats

Tim Cook gab kürzlich zu verstehen, dass Apple große Pläne für Beats Music habe. In der Gerüchteküche war dieses Thema bereits mehrfach präsent. Es heißt, dass Apple zukünftig die sinkenden Musikverkäufe über iTunes mit dem Beats Music Streaming-Dienst auffangen möchte. 5 Dollar als monatliche Gebühr wurden gehandelt.

Im Laufe des heutigen Abend meldet sich die Financial Times zu Wort und spricht davon, dass Beats Music direkt in iOS integriert werden soll.

Apple will bundle the subscription music service it acquired from Beats into its iOS operating system early next year, instantly making it available on hundreds of millions of iPhones and iPads – and ramping up pressure on Spotify, the market leader in music streaming.

The inclusion of the paid-for Beats service in an iOS software update could happen as early as March, according to people familiar with the situation. The move represents Apple’s first attempt to capitalise on Beats since it bought the headphone maker and streaming service from Dr Dre and Jimmy Iovine for $3bn this year.

Schon Anfang 2015, der Bericht spricht von März, soll es soweit sein und Apple wird Beats Music enger mit iOS verzahnen. Sollte dies wirklich der Fall sein, so würde das Streaming-Angebot von jetzt auf gleich vielen Hundert Millionen Nutzern zur Verfügung stehen. Dies bedeutet zwar nicht, dass diese auch ein Abo abschließen, aber zumindest wird ihnen der Service auf dem Silbertablet serviert. Voraussetzung hierfür wäre allerdings, dass Apple Beats Music weltweit anbieten wird.

Vorinstallierte Apps erhalten von Anwendern eine deutlich höhere Aufmerksamkeit als Apps, die erst über den App Store installiert werden müssen. Mit wenigen Klicks, möglicherweise reicht der Fingerabdruck per Touch ID, könnten Kunden ein Abo abschließen und anschließend gegen eine monatliche Gebühr auf den iTunes bzw. Beats Musikkatalog zugreifen.

Laut den Analysten von Midia Research blickt Apple derzeit auf 200 Millionen aktive iTunes Kunden. Sollte es dem Unternehmen gelingen, einen Teil dieser Kunden für ein Musik-Abo zu gewinnen, so könnten die sinkenden iTunes Umsätze wieder aufgefangen und möglicherweise wieder gesteigert werden.

Kategorie: Apple

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2 Kommentare

  • Jeffrey

    Da wird das lang versprochene iTunes Radio dann hoffentlich hier ausgelassen und direkt Beats Music angeboten.

    19. Nov 2014 | 20:17 Uhr | Kommentieren
    • Stefan

      Aber hoffentlich mit Verzahnung zu iTunes Musik – also der bei Apple !
      Damit vergrößert sich der Musikkatalog in Beats Music um ein Vielfaches.
      Dann wäre es zu überlegen, ob das dann sinnvoll ist.
      Und am besten der Möglichkeit, Titel oder Alben kurzzeitig auf dem iPhone zu speichern (abspielbar ohne Mobile Datenverbindung)!

      20. Nov 2014 | 8:39 Uhr | Kommentieren

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