Video: So bastelt man sich einen künstlichen Fingerabdruck

| 15:03 Uhr | 4 Kommentare

Man kann lange darüber diskutieren, ob biometrische Sicherheitssysteme sicher sind oder nicht. Für alles gibt es irgendwie „Nachschlüssel“, so dass ein System überlistet werden kann. Für uns steht fest, dass ein Iris-Scanner oder ein Fingerabdrucksensor deutlich besser sind, als überhaupt keinen Sicherheitsmechanismus zu nutzen. Bestes Beispiel ist das iPhone mit seinem Touch ID Fingerabdrucksensor.

finger_basteln

Wir möchten nicht wissen, wieviele Anwender ihr iPhone vor Touch ID ohne Passcode Sicherheitssperre genutzt haben. Nach Touch ID dürfte die die Zahl deutlich geringer geworden sein. Apple hat seinen Anwendern eine einfache Möglichkeit an die Hand gegeben, um das Gerät zu entsperren oder Einkäufe zu tätigen.

Bereits nach dem Verkaufsstart des iPhone 5S hat sich gezeigt, dass ein Nachbau eines Fingerabdrucks das Gerät entsperren kann. Im übertragenen Sinne wurde ein Nachschlüssel angefertigt, der genutzt wurde. Erst am vergangenen Wochenende wurde das Thema beim 31C3 Congress abermals aufgegriffen. Es wurde demonstriert, wie man ein einen Fingerabdruck anhand eines Fotos rekonstruieren kann.

Nun meldet sich Tested.com zu Wort und zeigt in einem Video, wie man sich einen künstlichen Fingerabdruck basteln kann. Das Ganze ist ziemlich aufwendig, am Ende des Tages funktioniert es jedoch. Was lässt sich festhalten? Mit viel Aufwand und unter bestimmten Voraussetzungen lassen sich Fingerabdrucksensoren überlisten. Gleichzeitig ist das Aktivieren von Touch ID jedoch 1000x besser, als kein Sicherheitssystem zu verwenden.

Kategorie: iPhone

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4 Kommentare

  • Resomax

    ALLE Sicherheitssysteme lassen sich überwinden, aber nun die Fragen: wie leicht oder schwer und was ist wohl sicherer und mehr State-Of-The-Art? – Ein 4-stelliger Pin-Code (oder eine Zeichnung auf dem Bildschirm (Android)), den man vor Augen (Kameras) Anderer eintippt oder doch ein Fingerabdruckscanner?

    30. Dez 2014 | 16:37 Uhr | Kommentieren
  • Gast

    Ich gehe jede Wette ein das sie mein iPhone
    mit einem simplen Foto eines meiner
    Finger nicht in Betrieb
    setzen können. Das ist ein sehr aufwendiger
    und schwieriger Prozess. Selbst wenn sie wissen
    welchen Finger sie brauchen halte ich es für
    unmöglich das iPhone innerhalb einer Zeit von
    ca45min zu öffnen.
    Jede Methode die länger als 45Min.
    dauert ist Blödsinn.
    Bis dahin habe ich mein iPhone gelöscht
    und die Jungs sind am Ars….

    30. Dez 2014 | 21:00 Uhr | Kommentieren
  • Gast

    Der nächste Fingersensor von Apple wird im
    iPhone 6s verbaut und kann feststellen ob es sich
    um lebendes Gewebe oder Kunstmasse
    handelt.
    Dann braucht man wirklich den Finger des
    Eigentümers .

    30. Dez 2014 | 21:04 Uhr | Kommentieren
  • Feedback

    Was bedeutet Sicherheit und wie weit trage ich das Spiel noch sichere Systeme zu haben? Diese Frage müssen wir uns dabei ernsthaft stellen. Für fortnox brauche ich einen höheren Sicherheitsstandard als für ein Smartphone oder wie sieht ihr es? Brauchen wir tatsächlich in einem Smartphone die totale Sicherheitr, die aus heutiger Sicht gut ist aber nicht Perfekt ist und mit Tricks überlisten werden kann? Wir dürfen alle hierbei nicht vergessen je höher wir die Messlatte der Sicherheit setzen, um so höher wird sich dies auf den Kosten/Preis niederschlagen und die Aufwände werden erfahrungsgemäß exponentiell steigen. Am Ende der Betrachtung ist dann der Anwender nicht bereit die totale Sicherheit in einem Smartphonezu bezahlen.

    02. Jan 2015 | 8:24 Uhr | Kommentieren

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