Bundesverkehrsminister Dobrindt fordert kostenloses WLAN im Nahverkehr

| 17:22 Uhr | 6 Kommentare

Mobile Daten werden immer wichtiger. Anwender setzen stärker denn je auf das mobile Datennetz um von unterwegs auf das Internet zuzugreifen. Der Datenhunger der Anwender ist größer denn je und das enthaltene Highspeed-Volumen in den jeweiligen Mobilfunktarifen ist in den vergangenen Jahren bereits deutlich angestiegen. Dieser Trend wird sich sicherlich zukünftig fortsetzen.

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Bundesverkehrsminister fordert kostenloses WLAN im öffentlichen Nahverkehr

Alternativ blicken sich Verbraucher nach weiteren Möglichkeiten um, um unterwegs mit ihren Geräten im Internet zu surfen. Besonders gefragt sind Orte, an denen man sich regelmäßig und längere Zeit aufhält. So bietet die Deutsche Bahn bereits seit Dezember letzte Jahres kostenloses WLAN in der 1. Klasse an. Ab 2016, so Bahnchef Grube, werde sein Unternehmen kostenloses WLAN im ICE für alle Fahrgäste anbieten.

Dies geht Bundesverkehrsminister Dobrindt allerdings noch nicht weit genug. Gegenüber der Wirtschaftswoche fordert er nicht nur kostenloses WLAN im ICE, sondern auch im Nahverkehr.

„Kostenloses WLAN muss es im ICE genauso geben wie im Regionalexpress und in den Bahnhöfen“, sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt der WirtschaftsWoche. Deutschland befinde sich auf dem Weg in die digitale Gesellschaft. „Wir brauchen daher überall gute Serviceangebote und schnellen Zugang ins Internet.“ Für die Zukunft dürfe es „hier keine Ausnahmen geben“.

Neben dem kostenlosen WLAN im Nahverkehr fordert der Minister zudem die Abschaffung der Roaminggebühren innerhalb Europas. Es dürfe auf der Kostenseite keinen Unterschied machen, ob sich Anwender über Ländergrenzen hinwegbewegen.

Kategorie: Apple

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6 Kommentare

  • Andi

    Ein Schienenbus? Ich denke mal der wird nicht mit WiFi ausgerüstet werden xD

    20. Jan 2015 | 9:34 Uhr | Kommentieren
  • Name

    Steuergelder verbrennen ist also immernoch in Mode…

    21. Jan 2015 | 6:47 Uhr | Kommentieren
    • Eddi

      Verbrennen hieße es kommt nichts zurück… Überleg mal was passiert wenn 100 Leute nicht jeden Morgen 100km Auto sondern 100km Bahn zur arbeit fahren, das einzige was wegfällt sind Steuergelder fürs Benzin, was hinzukommt sind Ersparnisse beim Straßenbau, mehreinnahmen bei der Bahn (bei Siemens und Alstom weil mehr Züge gebaut werden), diese und jedenes, kannst du alles überblicken?

      21. Jan 2015 | 12:29 Uhr | Kommentieren
  • Name

    Ganz so einfach ist das nicht. Erstens sind öffentliche WLANs immer unsicher, daher rät auch bspw Kaspersky davor sie zu nutzen.
    Zweitens wird die Bahn schon massiv mit Steuergeldern subventioniert, 2014 waren es über 4 Mrd. €, drittens ist die Bahn auf einem Absteigenden Ast! Nur noch Nahverkehr und pendlerverkehr in der Früh und am Nachmittag bevördert noch tatsächlich eine wesentliche Menge an Passagieren. Bei den restlichen Fahrten sind die Züge fast leer. Im Fernverkehr lösen die Fernbusse die Bahn immer stärker ab, da sie viel billiger sind. Statt schnelles Internet in den Haushalten – auch in ländlicheren Regionen – wird also Geld in die Hand genommen und das Netz dort ausgebaut wo jetzt schon immer weniger Menschen sind und in Zukunft noch deutlich weniger sein werden. Ich finde da ist verbrennen schon ein angebrachtes Wort.

    22. Jan 2015 | 12:34 Uhr | Kommentieren
  • Name

    Ups, Kaspersky rät die nicht zu nutzen

    22. Jan 2015 | 12:34 Uhr | Kommentieren
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    Außerdem bin ich mir da nicht sicher ob die Leute jetzt mit der Bahn fahren werden, nur weil es da WLAN geben wird. Ist doch immernoch teurer als die Alternative.

    Außerdem ist doch dobrint zufällt auch der Minister der mit der Bahn kumpeleit und auch in deren Aufsichtsrat sitzt, oder stimmt das nicht?
    Wenn dem so ist, ist ja ganz klar hier Lobbyismus vom Feinsten Betrieben wird und die Urteilsfährigkeit des Herrn Ministers stark getrübt ist.

    22. Jan 2015 | 12:39 Uhr | Kommentieren

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