iPhone 6S: Samsung liefert vermutlich A9-Chips

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Nach einem Bericht von Re/code könnte in Zukunft Samsung wieder die Oberhand in der Chip-Herstellung für Apples iPhones und iPads gewinnen. In den letzten Monaten herrschte noch keine Klarheit über die Frage, für welche Chip-Lieferanten sich Apple entscheiden würde. Fast sah es so aus, als hätte TSMC die Nase vorn.

Nun legt Re/code in einer eher vagen Ausleuchtung der Prduktionsverhältnisse und technologischen Ausstattungen nahe, dass Samsung seinen Rivalen TSMC im Wettstreit um Verträge mit Apple ausgestochen habe und in Zukunft den A9 Prozessor produzieren wird.

A8

Apple hatte 2013 einen Vertrag zur Chipherstellung mit TSMC unterzeichnet. Dies wurde allgemein als Versuch gesehen, die Zulieferungen auf mehrere Hersteller aufzuteilen, um weniger von einem Anbieter, nämlich Apples gleichzeitigen Hauptkonkurrenten Samsung, abhängig zu sein. Damals standen sich die beiden Konzerne außerdem noch in mehreren Rechtsstreitigkeiten gegenüber.

2014 teilten sich TSMC und Samsung dann die Herstellung der 20-Nanometer A8 und A8X Prozessoren für die iPhones 6 und 6 Plus, wobei TSMC den größten Teil an Bestellungen übernahm.

Samsung spiele Wettbewerbsvorteil aus: Produktion auf 14 Nanometer-Basis

Da TSMC aktuell nicht über so hohe Produktionskapazitäten wie Samsung verfügt, scheint sich die Absetzbewegung von Apple gegenüber Samsung wieder umgekehrt zu haben. Der südkoreanische Hersteller stellt bereits – wenn man einem anderen Gerücht Glauben schenkt – seit letztem Dezember A9 Chips auf 14 Nanometer-Basis für Apple her und könnte damit seinen technologischen Vorsprung vor TSMC ausgespielt haben, der noch auf 20 Nanometer-Basis produziert. Laut Re/code erlaubt der 14 Nanometer-Prozess eine Verkleinerung der Prozessoren, die auch weniger Strom benötigen.

Weder von Samsung noch von Apple gab es zu diesem Zusammenhang bisher eine Bestätigung, wir müssen es also als Gerücht werten.

Im letzten Herbst ließ der Chef von Samsungs Halbleiterproduktion lediglich durchblicken, dass er von steigenden Einnahmen durch die 14 Nanometer Chip-Herstellung ausgehe. Von einem Vertragspartner Apple war damals nicht die Rede. Apple seinerseits hat auf dem letzten Quartalsbericht einen Rückgriff auf den 14 Nanometer-Prozess angedeutet, so Re/code. Dieser Hinweis könnte allerdings auch mit TSMC in Verbindung stehen, wenn man an ein weiteres Gerücht aus dem letzten Herbst erinnern darf.

A9 für iPhone und iPad noch im laufenden Jahr

Über Apples nächste iPhone-Generation ist bislang ebensowenig bekannt. Als wahrscheinlich gilt aber, dass das iPhone 7 auf dem A9 Prozessor basieren wird. Gerüchten zufolge soll der Konzern den A9 auch für ein iPad Pro sowie für neue iPad Air und iPad mini-Modelle planen.

Kategorie: iPhone

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