Fotos-App für OS X: Infos, Fotos und Videos

| 13:49 Uhr | 6 Kommentare

Am gestrigen Abend hat Apple die erste Beta zu OS X 10.10.3 für Entwickler zum Download freigegeben. Während OS X 10.10.2 in erster Linie nur Bugfixes und keine neuen Funktionen mit sich brachte, wird das dritte große OS X Update mindestens eine große Neuerung an Bord haben. Die Rede ist von der neuen Fotos-App für OS X, die Apple bereits im Sommer letzten Jahres zur WWDC angekündigt hatte. Im Frühjahr 2015 soll die finale Version erscheinen. Wir rechnen frühestens Ende März mit dem Update.

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Die neue Fotos-App

In den Tagen vor der gestrigen Freigabe der OS X 10.10.3 Beta 1 hat Apple ausgewählten US Journalisten die Software zur Verfügung gestellt, so dass diese einen ersten Blick auf die neue Fotos-App werfen konnten. Wir haben das Netz ein wenig durchforstet und möchten euch die Eindrucke der Kollegen von wenig näher bringen.

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Die Kollegen von Re/code empfinden die neue Fotos-App für OS X als neu, frisch und vertraut. Die Umstellung von iPhoto war nicht groß. Die neue Mac-App ist ähnlich aufgebaut wie ihr iOS Pendant. Fotos stehen im Mittelpunkt und es heißt, dass diese 67 Prozent mehr Bildschirminhalt in der neuen App einnehmen.

Alle Tools zur Bearbeitung seien sofort griffbereit und Apple stelle eine Vielzahl von Möglichkeiten bereit, Fotos zu „optimieren“ und zu bearbeiten. Viele Bearbeitungs-Tools seien von iPhoto bekannt, diese lassen sich nun allerdings einfacher bedienen. Re/code gibt zu bedenken, dass manchen Funktionen vielleicht zu einfach sind und die ein oder andere professionelle Bearbeitungsfunktion unter den Teppich gekehrt wird.

Die Synchronisation mit der iCloud Fotomediathek habe problemlos funktioniert. Der Zugriff von allen Geräten wir kinderleicht.

Auch The Verge konnte sich bereits mit der Fotos-App für OS X beschäftigen. Die Kollegen loben in erster Linie die Geschwindigkeit der App. Alles laufe sehr flüssig und ohne Ruckler. iCloud Fotomediathek überzeugte ebenso. Allerdings gibt Josh Lowensohn zu bedenken, dass Anwender ihren iCloud-Speicher kostenpflichtig upgraden müssen, um große Foto-Mediatheken online zu speichern. 200GB kosten beispielsweise 3,99 Euro pro Monat. 1TB ist das Maximum, was Anwender abspeichern können. Ein paar Funktionen fehlen den Kollegen in der jetzigen Beta allerdings noch, so z.B. Bearbeitungsfunktionen für Fotos in Videos. Hier müsst ihr auf iMovie setzen.

Die Kollegen des Wall Street Journals haben das neue Fotos für OS X ebenso bereits begrüßt. Nach 13 Jahren iPhoto schickt Apple dieses Tool in Rente. Auch das WSJ ist der Meinung, dass Fotos ein guter Ersatz für iPhoto ist und die iCloud näher in den Mittelpunkt gerückt wird. Geoffrey A. Fowler findet, dass die neue Fotos-App ein großer Schritt nach vorne ist und Apple in erster Linie an der Performance gearbeitet hat. Besonders Anwender, die viele Apple Geräte haben, sind genau an der richtigen Adresse. Anwender anderer Systeme haben über die iCloud-Webseite Fotos hochzuladen und zu synchronisieren.

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Anwender, die die iCloud ablehnen, können die App „offline“ ganz normal nutzen. Apple verspricht einen problemlosen Transfer aller Daten von iPhoto in die neue Fotos-App. Jahre, Sammlungen, Alben, Projekte, Fotobücher etc. alles wird wie gewohnt an Bord sein. Wenn ihr allerdings eine hochprofessionelle Fotobearbeitung erwartet, dann wird die Fotos-App nicht das richtige für euch sein, so dass ihr nach einer Alternative Ausschau halten müsst.

Kategorie: Mac

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6 Kommentare

  • Silver

    Ich befürchte dass Photos bzgl der Archivierungsfunktion leider nicht an iPhoto herankommen wird…

    06. Feb 2015 | 13:57 Uhr | Kommentieren
  • Marco

    familiar heißt auf deutsch „vertraut“ und nicht familiär 😉

    06. Feb 2015 | 14:06 Uhr | Kommentieren
  • Mav

    wie kann ich Fotos dazubringen die Bilder auf der externen HDD zu speichern ?

    bei iPhotos ging das super, wo mache ich das bei Fotos, übersehe ich da irgendetwas ?

    06. Feb 2015 | 14:44 Uhr | Kommentieren
  • dudu

    @Mav

    Verschieb einfach das „Photos Library“ Ordner in deine externe Festplatte. Den Ordner findest mit dem Finder in Pictures Order. Du solltest es auch bei den Einstellungen von Photos ändern. Unter: „Library Location:“ kannst du es ändern.

    Bei mir ist alles auf englisch eingestellt, deshalb die englischen Namen.

    06. Feb 2015 | 20:15 Uhr | Kommentieren
  • Malibu

    Wie sieht es denn mit der Gesichtserkennung aus Aperture aus?
    Wird das irgendwie übernommen?

    08. Feb 2015 | 9:19 Uhr | Kommentieren
  • Dido

    Mich würde der Vergleich zu Aperture mehr interessieren, als der zu iPhoto.
    Kann ich z.B. zur Bearbeitung Photos mit Photoshop verknüpfen (geht in Aperture easy)?

    09. Feb 2015 | 14:08 Uhr | Kommentieren

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