Apple Watch: neue Möglichkeiten zur Blutzuckermessung

| 18:33 Uhr | 5 Kommentare

Ein paar Wochen müssen wir uns noch gedulden (offiziell heißt es April), bis Apple die Apple Watch auf den Markt bringt. Ein paar Infos rund um das Gerät sind schon bekannt, mindestens genau so viele Details hält Apple noch zurück. Bislang wurden zum Beispiel noch keine Einzelheiten zum Preis und zum genauen Marktstart genannt. Auch der exakte Funktionsumfang wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen.

apple_watch_dexcom

Über eine sehr interessante Funktion im Zusammenhang mit der Blutzuckermesserung informiert am heutigen Tag das Wall Street Journal. Das Blutzuckermessgerät von Dexcom wird mit der Apple Watch harmonieren, so dass auf dem Display der Apple Watch, anstatt auf einem separaten DexCom Anzeigegerät, kontinuierlich der Blutzuckerspiegel des Anwenders angezeigt wird. Zum Verkaufsstart der Apple Watch soll die zugehörige Companion-App bereit stehen.

DexCom wird ein kleines Blutzuckermessgerät zur Verfügung stellen, welches unter die Haut gepflanzt wird. In Abständen von 5 Minuten schickt das Messgerät Daten an die Apple Watch, so dass der Nutzer nahezu permanent um den Blutzuckerspiegel informiert ist. Neben der sogenannten „Companion-App“ wird DexCom auch eine App für das iPhone anbieten. Eine deutliche Erleichterung für Anwender, die eine Zuckererkrankung haben. Das regelmäßige Stechen in die Haut entfällt, sowie das Abgeben eines Bluttropfens auf einen Messstreifen entfällt.

Klingt nach einer ziemlich spannenden Sache. Erst vergangene Woche wurde bekannt, dass 14 der 23 größten US-Krankenhäuser auf Apples Health und HealthKit Initiative setzen, um das Überwachen des Gesundheitszustandes des Nutzers zu unterstützen. (via)

Kategorie: Apple

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5 Kommentare

  • Christian

    an dieser Stelle sei erwähnt, dass die sog. CGM Sensoren, die kontinuierlich die Glucose messen können, von den Krankenkassen nicht bezahlt werden. Wers selber zahlen will muss ca 6000€ im Jahr locker machen. So viel zur schönen neuen Welt…

    09. Feb 2015 | 18:45 Uhr | Kommentieren
    • Andreas Schmidt

      Falsch, zumindest die Techniker Krankenkasse erstattet genau den Betrag, den man derzeit für konventionelle Blutzuckerkontrolle benötigt. Und das dürfte in etwa die Behandlungskosten ersetzen. allerdings besteht derzeit eine heftige Diskussion, ob nur das ähnliche Gerät (trotz signifikanter Nachteile) von Abbott bezuschusst wird….

      25. Mai 2015 | 20:40 Uhr | Kommentieren
  • Sebastian J.

    Es zwingt dich keiner so ein Gerät zu kaufen! Es ist wie mit allem! Alles kann, nichts muss. Wenn du dich dazu entscheidst bei der alten Variante zu bleiben ist das deine Sache! Insofern hast du dich gerade selbst disqualifiziert! Erst denken, dann posten! Dieses ständige gehate geht einen auf den Senkel!

    09. Feb 2015 | 19:12 Uhr | Kommentieren
  • Steffen B.

    Ich trage gerade einen Dexcom G4, richtig unter die Haut gepflanzt wird dabei nichts, der Sensor muss alle 2 Wochen getauscht werden und das richtige Blutzucker messen mit in den Finger stechen entfällt leider auch nicht vollständig.
    Dennoch wäre es mit einer Applewatch sicher sehr praktisch wenn der zusätzliche Anzeigemonitor entfallen würde und man sich nicht immer Gedanken machen muss wo man ihn gerade liegen lassen hat und ob die BT Verbindung noch steht.

    09. Feb 2015 | 19:21 Uhr | Kommentieren
  • Sagichnicht

    Der Artikel ist nicht besonders gut. Es wird nichts „unter die Haut gepflanzt“ , sondern es wird ein Sensor gesetzt, der sich im Gewebe befindet ( ca 1,4 cm lang).

    Die 6000 Euro sind maßlos übertrieben, ein Sensor kostet ca 70 Euro und kann in den meisten Fällen ca 4 Wochen getragen werden.

    Macht ca 900 Euro im Jahr plus Transmitter für ca 400 Euro.

    12. Feb 2015 | 17:35 Uhr | Kommentieren

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