Apple Watch Sport: Materialkosten auf 81,20 Dollar geschätzt

| 12:06 Uhr | 11 Kommentare

Die Analysten von IHS iSuppli machen es sich regelmäßig zur Aufgabe, neue Produkte auseinander zu schrauben und Einschätzungen zu den Materialkosten abzugeben. Wie nah diese Kosteneinschätzungen allerdings an der Realität liegen, ist schwer einzuschätzen. Kaum ist die Apple Watch auf dem Markt, haben die Analysten auch ihre Einschätzungen zu den Materialkosten der Apple Watch abgegeben.

Apple Watch Sport: Materialkosten angeblich bei 81,20 Dollar

IHS iSuppli hat sich die Apple Watch Sport (38mm) vorgeknüpft und Materialkosten von 81,20 Dollar berechnet. Die kostenintensivste Komponente im Inneren der Apple Watch ist laut Angaben von IHS das Apple Watch Display (inklusive OLED und Ion-X-Glas). Apple setzt bei diesem Modell auf eine 1,34“ Diagonale und eine Auflösung von 272×340 Pixel. Die Kosten für diese Einheit sollen bei 20,50 Dollar liegen.

apple_Watch_materialkosten

Die zweit-teuerste Komponente soll der S1-Chip von Apple sein. Dieser wird mit 10,20 Dollar prognostiziert. Der Speicher schlägt mit 7,20 Dollar, das Power-Management mit 5,50 Dollar, der BT/WLAN-Chip mit 3 Dollar, der Chip für das User Interface mit 5,50 Dollar, die verschiedenen Sensoren mit 3 Dollar, der Akku mit 0,8 Dollar, weitere Komponenten mit 16,5 Dollar und Verpackung und Co. mit 9 Dollar zu Buche. Für den Herstellungsprozess berechnet IHS 2,50 Dollar pro Apple Watch.

Diese Angaben beziehen sich nur auf die Apple Watch Sport mit Aluminium-Gehäuse und Ion-X Glas. Bei der Apple Watch aus Edelstahl und mit Saphirglas-Display sowie der Apple Watch Edition aus 18 Karat Gold variieren die Kosten.

Erst vor wenigen Tagen hatte sich Apple CEO Tim Cook im Rahmen der Bekanntgabe der Quartalszahlen sehr kritisch zu solchen Berechnungen geäußert. Er habe es noch nie erlebt, dass die Zahlen auch nur annähernd an die echten Zahlen heranreichen.

Kategorie: Apple

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11 Kommentare

  • DG

    Jetzt kommen am besten wieder die richtig schlauen die sagen das man die Apple Watch sport dann ja ab 100€ verkaufen kann, NEIN! bei sowas muss man auch Forschungskosten, Werbekosten usw. einrechnen, dann ist man bei der Sport so ungefähr bei 200-250€, von daher kann man die unter 300 nicht verkaufen, da geht der Preis bei der Sport fast in Ordnung (vielleicht 349 und 399). Ab dem nächsten model kann man es dann billiger machen weil man nicht mehr so extrem viel Werbung machen mussen, und man bei Forschung nur noch erweitert und nicht ein ganz neues Produkt erstellt. Ähnlich wie beim ersten iPhone.

    01. Mai 2015 | 12:26 Uhr | Kommentieren
    • Jano

      @DG glaubst du im ernst das die neue Apple Watch vllt. im Jahr 2016 günstiger wird? Das halte ich für ein Trugschluss.

      01. Mai 2015 | 13:07 Uhr | Kommentieren
      • DG

        Ich geh stark davon aus das das nächste model billiger sein wird, ist aber natürlich meine Vermutung und Hoffnung

        01. Mai 2015 | 13:33 Uhr | Kommentieren
        • Jazz

          Laut deiner Theorie müssten die Smartphones ja auch günstiger werden. Werden sie aber nicht. Sie werden sogar teils teurer

          01. Mai 2015 | 17:17 Uhr | Kommentieren
  • Krusty

    Was soll denn immer die Milchmädchenrechnung mit den Materialkosten? Die Materialkosten für einen Porsche belaufen sich sicherlich auch nur auf ein paar Tausend Euro für Metall, Kunststoff, Glas und vielleicht noch Leder und Holz.

    01. Mai 2015 | 13:01 Uhr | Kommentieren
  • Brannigan

    Buch….Materialkosten auf 20ct geschätzt….
    diese Materialkostenschätzung ist sowas von nichtssagend

    01. Mai 2015 | 13:11 Uhr | Kommentieren
  • Eddi

    Die Pulssensoren für 3 USD? Wohl kaum. Es gibt soweit ich weiß kein Gerät das vernünftig am Arm den Puls messen kann was nicht tausende Euros kostet weil es für den professionellen Gebraucht bestimmt ist. Könnte man das für 3 USD realisieren, dann gäbe es keine 50 Euro Pulsgurte mehr 😉

    01. Mai 2015 | 13:13 Uhr | Kommentieren
    • Yuna

      Ich selbst bestelle ab und an auch Sensoren. Die Sensoren selbst sind sehr günstig. Man benötigt jedoch viel mehr als einen einfachen Sensor. Da kommen noch mehrere Elektronikbausteine dazu die man irgendwie kompakt unterbekommen muss. Die Firmen bekommen eh alles für Cents bei den Massenbestellungen und Firmenrabatten. Nebenbei sollte man Herstellungs- und Mitarbeiter/Firmenkosten nicht unterschätzen. Die Hardware ist sicher sehr billig nur eben das Realisieren nicht.

      01. Mai 2015 | 14:50 Uhr | Kommentieren
    • Michael

      „Es gibt soweit ich weiß kein Gerät das vernünftig am Arm den Puls messen kann was nicht tausende Euros kostet“.. Wie bitte?
      Würdest du von EKG-Geräten reden, wäre ich einverstanden. Aber den Puls messen kann man auch mit Geräten, die keine 50€ kosten – zuverlässig und professionell.

      Teurer wirds dann, wenn man noch die Sauerstoffsättigung messen möchte. Da gibt es zwar auch welche für <70€, da ist der Wert der Sauerstoffsättigung aber nicht zuverlässig im Vergleich zu professionellen Geräten (100-1000€), der Puls jedoch wird so gut wie immer richtig gemessen.

      01. Mai 2015 | 15:00 Uhr | Kommentieren
      • Eddi

        Am Handgelenk für 50 Euro den Puls fortlaufend messen, was auch beim Joggen funktioniert? Zeig her, kaufe ich sofort. Die einzige Alternative zum Brustgurt die ich mal gefunden hab ist ein Handschuh der den Puls am Finger misst, der aber auch 100+ gekostet hat. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren…

        01. Mai 2015 | 18:10 Uhr | Kommentieren
        • Sebastian

          Es geht hier ja auch nur um Einkaufkosten. Die sollten bei Apple geringer sein, da Apple größere Stückzahlen abnimmt als ein Hersteller für Professionelle Medizingeräte.
          Das ist das gleiche mit Teilen in der Automobilindustrie: Die reinen Herstellungs bzw. Einkaufskosten sind für Sensoren (z.B. Temperatursensor) im Bereich weniger Dollar/Euro. Verkauft werden diese allerdings für wesentlich mehr. Und im Verkaufspreis sind ja auch alle anderen Bauteile integriert und vor allem die Entwicklungskosten. Die müssen bei Medizinprodukten oft auf weniger Verkaufte Teile umgelegt werden als bei Massenprodukten (wie hier bei der Apple Watch).

          04. Mai 2015 | 13:51 Uhr | Kommentieren

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