SMS auf Talfahrt: 41 Prozent weniger verschickte Kurznachrichten

| 19:29 Uhr | 7 Kommentare

Wann habt ihr eure letzte SMS verschickt? Die meisten werden sich vermutlich nicht mehr daran erinnern können und müssen im SMS-Verlauf auf dem Smartphone erst einmal nachblättern, um das exakte Datum nennen zu können. Die SMS ist ziemlich „out“ und dies zeigt sich an der Anzahl verschickter SMS in den letzten beiden Jahren. Nachdem es 2013 bereits einen enormen Rückgang um 37 Prozent gab, brachen die zahlen im Jahr 2014 um weitere 41 Prozent ein.

SMS auf Talfahrt

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., kurz BITKOM genannt, hat heute Zahlen zum SMS-Versand in Deutschland bekannt gegeben. Nachdem die SMS ihren Hochpunkt im Jahr 2012 mit 59,8 Milliarden verschickter Nachrichten verzeichnete, sank die Zahl im Jahr 2013 auf 37,9 Milliarden SMS und im letzten Jahr nochmal deutlich auf 22,5 Milliarden SMS.

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Seit Anfang der 90er Jahre und der Einführung der SMS war die Zahl der verschickten Kurznachrichten kontinuierlich gestiegen. Seit zwei Jahren ist jedoch ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Auch wenn viele Mobilfunkanbieter in ihren Tarifen sogenannte SMS-Flats anbieten, hat die SMS aufgrund ihrer begrenzten Möglichkeiten deutlich an Charme verloren. Innerhalb von nur zwei Jahren hat sich damit die Zahl der versandten SMS mehr als halbiert, so der BITKOM.

Als Hauptgrund für den Rückgang ist zweifelsfrei die Verbreitung von Smartphones sowie der Boom von Messenger-Diensten wie WhatsApp oder iMessage zu nennen.

Insgesamt verschicken sieben von zehn Smartphone-Nutzern (71 Prozent) SMS oder andere Arten von Kurznachrichten, wie eine aktuelle BITKOM-Umfrage ergeben hat. Dabei verwenden 20 Prozent der Smartphone-Nutzer beide Arten von Kurznachrichten parallel. 35 Prozent verschicken ausschließlich SMS, 16 Prozent ausschließlich Messenger-Nachrichten. „Gerade junge Menschen, die oft mit ihren Freunden innerhalb kurzer Zeit viele Nachrichten austauschen, nutzen in der Regel eher einen Messenger-Dienst als die SMS. Eine Tan fürs Online-Banking oder die Nachricht an die Großmutter wird dagegen eher per SMS verschickt“, erklärt Rohleder. Der Vorteil der klassischen SMS: Sie funktioniert auf jedem Handy und benötigt keine Internetverbindung oder gesonderte Anmeldung. Beim Instant-Messaging via WhatsApp und Co. müssen Absender und Empfänger den gleichen Dienst installiert haben.

Wie sieht es bei euch aus? Auf welche Möglichkeit setzt ihr, um Nachrichten mit dem Mobiltelefon zu versenden?WhatsApp? iMessage, Telegram, Threema? Sagt es uns.

Kategorie: iPhone

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7 Kommentare

  • GreeneyeS

    Threema und iMessage 🙂
    Der Rest kommt für mich nicht in Frage.

    07. Mai 2015 | 19:47 Uhr | Kommentieren
  • BZE1887

    Bei mir kommt ebenfalls nichts außer Threema und iMessage in Frage

    07. Mai 2015 | 20:57 Uhr | Kommentieren
  • Formfeed

    iMessage und BBM!

    07. Mai 2015 | 22:22 Uhr | Kommentieren
  • Thorsten

    Threema und iMessage, Signal (Open Whisper Systems) und sonst nix.

    08. Mai 2015 | 10:22 Uhr | Kommentieren
  • Linus

    Whatsapp und ab und zu iMessage. Was soll ich mit Theresa und BBM wenn das kein Mensch nutzt?

    08. Mai 2015 | 13:25 Uhr | Kommentieren
    • Jano

      Sehe ich genau so, Threema ist ein Schrott, es gibt auch weniger die das nutzen, schlechte App sofort wieder gelöscht, zur Not greift man eben zur SMS old-but-gold 🙂

      08. Mai 2015 | 13:39 Uhr | Kommentieren
  • MrUNIMOG

    Meistens iMessage,: für Familie und enge Freunde, die Leute mit denen ich am meisten kommuniziere.

    Seltener (aber auch noch oft) Whatsapp: für größere Gruppen und Leute mit denen ich nur sporadisch kommuniziere oder die einfach iMessage nicht nutzen (können).

    Eher selten Facebook Messenger: Für Leute, mit denen ich bei Facebook befreundet bin, aber keine Kontaktdaten habe.

    Noch seltener SMS: Für Leute, die kein Smartphone haben etc., außerdem z.B. für Nachbuchen von Datenvolumen oder ähnliches.

    08. Mai 2015 | 15:46 Uhr | Kommentieren

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