Apple Watch: S1-Chip basiert auf 28 Nanometer Prozess

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Nachdem sich einige Artikel schon mit dem Innenleben der Apple Watch befasst haben – darunter waren Analysen von iFixit, Chipworks und ABI Research – zeigt ein neuer Bericht von Chipworks, wie der S1-Prozessor im Detail beschaffen ist.

chipworks

Zu den Ergebnissen zählt unter anderem, dass die Apple Watch über einen Arbeitsspeicher von etwas weniger als 512 Megabyte verfügt, dass das Gerät auf einen Funk-Chip von Broadcom und einen Beschleunigungsmesser von ST Microelectronics setzt.

Ein einzigartiges Design…

Chipworks hat diese Analysen weiter getrieben und widmet sich in einem Artikel ausschließlich dem S1. Dieses 26 mal 28 Millimeter große Konstrukt besteht aus 30 einzelnen Komponenten. Allein die Größe der Platine würdigt Chipworks als „eine ziemliche Leistung“. Das Design sei „einmalig“, heißt es in dem Bericht.

Die Hauptplatine enthält alle wichtigen Bauelemente, die dann von einer Schicht aus Silizium und Aluminium eingeschlossen sind. Diese Bauweise sei bisher noch nie auf einen so kleinen Raum angewandt worden, so die Experten von Chipworks. Apple hat hier also Pionierarbeit geleistet.

… mit leicht veralteter Technik

Der Prozessor selbst, 5,2 mal 6,2 Millimeter groß, ist ein APL0778, hergestellt auf Basis des 28-Nanometer-Prozesses von Samsung. Dieser sei laut Ars Technica aber inzwischen veraltet. Er kam beispielsweise beim iPhone 5s zum Einsatz, das iPhone 6 und 6 Plus basiert schon auf 20 Nanometer.

Das bedeutet aber andererseits, dass Apple wahrscheinlich ohne großen Aufwand die Technologie aufpeppen und bei der nächsten Version der Apple Watch auf den aktuellen Standard umschwenken könnte. Die fortschrittlichste Herstellungstechnik Samsungs liegt momentan schon bei 14 Nanometern. Dieser könnte in die nächste iPhone-Generation einfließen.

Die Apple Watch ist nun seit gut zwei Wochen auf dem Markt, erste Gerüchte über die nächste Version sind aber schon in Umlauf gekommen: Neue Fitness- und Gesundheitsfeatures durch zusätzliche Sensoren wurden genannt. Dank Chipworks wissen wir jetzt, was Apple am Prozessor verändern könnte. Wann dieses Upgrade kommt, steht noch nicht fest. Als wahrscheinlich gilt ein Zeitpunkt im nächsten Jahr.

Kategorie: Apple

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