Warner Music: Streaming-Umsätze überholen erstmals Musik-Downloads

| 10:13 Uhr | 0 Kommentare

Die Art und Weise, wie wir Musik konsumieren, ist im Umbruch. In den letzten Quartalen zeichnete sich ab, dass die Umsätze mit Musikverkäufen rückläufig sind. Gleichzeitig wurden Musik-Streaming-Dienste immer beliebter. Spotify, Deezer und viele weitere Anbieter findet man mittlerweile wie Sand am mehr. Mit Simfy gibt es allerdings auch bereits die ersten Anbieter, die auf der Strecke bleiben.

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Warner Music: Umsätze mit Streamings überholen Downloads

Wie es scheint, betritt Apple noch rechtzeitig den Markt für Musik-Streamings. Im vergangenen Jahr wurde Beats übernommen und in den kommenden Wochen werden wir vermutlich den Apple eigenen Streaming-Dienst zu Gesucht bekommen. Eine Vorstellung im kommenden Monat zur WWDC ist wahrscheinlich.

Wie bei vielen anderen Produkten wird Apple auch dieses Mal nicht der erste Anbieter am Markt sein. Umso gespannter werden wir sein, in welcher Art und Weise Apple den Markt betritt, um sich von der Konkurrenz abzuheben.

Wie wichtig ein Musik-Streaming-Dienst für Apple ist, zeigt die Aussage von Warner Music. Erstmals hat das Unternehmen mehr Umsatz mit Musik-Streamings erzielt, als durch den Verkauf digitaler Musik.

„Notably, in this quarter we saw continued growth in streaming revenue which surpassed download revenue for the first time in the history of our recorded music business.  Our commitment to being at the forefront of industry change as well as our ongoing investment in artist development is the foundation of our continued success.“

Sollte es Apple gelingen, einen attraktiven Musik-Streaming-Dienst zu starten, so dürfte das Unternehmen damit die rückläufigen Umsatzzahlen durch Musik-Verkäufe kompensieren. Es wird darüber spekuliert, dass Apple seinen Musik-Streaming-Dienst zum Preis von 9,99 Dollar monatlich anbieten wird. Dies würde dem Unternehmen 120 Dollar Umsatz pro Jahr mit einem Streaming-Kunden bringen. Anbieter wie Spotify sind bereits seit Jahren auf dem Markt und haben in diesem Segment bereits einen Vorsprung. So blickt Spotify derzeit beispielsweise auf 15 Millionen zahlende Kunden. Weitere 45 Millionen Kunden setzen auf das werbegestützte und kostenlose Spotify. Allerdings hat das Unternehmen Schwierigkeiten das Potential zu monetarisieren. 200 Millionen Dollar Verlust sollen es im letzten Jahr gewesen sein.

Kategorie: Apple

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