Test: WD MyCloud EX2 Ultra

| 10:18 Uhr | 0 Kommentare

Dies ist ein gesponserter Artikel in Zusammenarbeit mit Western Digital.

Wer mit dem Gedanken spielt sein heimisches IT-Zentrum um ein NAS zu erweitern, ist mit Sicherheit schon einmal auf das Produkt-Portfolio von Western Digital gestoßen. Der Festplattenhersteller bietet von optimierten NAS-Speicher bis zur Netzwerkspeicher-Komplettlösung alles an. Wir haben uns die NAS-Lösung My Cloud EX2 Ultra genauer angeschaut und zeigen euch ob sich die Anschaffung der neuen Ultra-Version der WD MyCloud EX2 lohnt.

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Dual-Core Prozessor und 1 GB DDR3-RAM

WDs jüngste NAS-Lösung MyCloud EX2 Ultra basiert auf den beliebten Vorgänger WD MyCloud EX2. Der Namenszusatz Ultra lässt es schon vermuten, der 2-Bay-NAS-Server erhält einen Leistungsschub. Das EX2 Ultra richtet sich, wie alle Geräte der EX-Klasse, an ambitionierte Nutzer und kleine Betriebe.

Die Steigerung soll es ermöglichen, dass mehrere Nutzer bzw. mehrere Operation gleichzeitig auf dem NAS-Server verarbeitet werden können ohne einen spürbaren Leistungseinbruch zu erfahren.

Soviel können wir bereits zu Anfang verraten, für die Zielgruppe wird das Vorhaben von WD zu unserer Zufriedenheit erfüllt. Dies verdankt das NAS zu großen Teilen dem neuen Prozessor. Im Inneren der EX2 Ultra arbeitet ein ARMADA 385 Dual-Core CPU mit einer Taktfrequenz von 1,3 GHz. Zum Vergleich verrichtete in der alten EX2 Version noch ein 1,2 GHz Singlecore-Prozessor die Arbeit. Damit die hinzugewonne Leistung nicht ausgebremst wird, besitzt das NAS nun 1 GB DDR3-RAM. Der EX2-Vorgänger musste noch mit knappen 512 MB auskommen.

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Das My Cloud EX2 Ultra System kann wahlweise als Leergehäuse oder mit einer 4 bis 16 TB Festplatten-Konfiguration bestellt werden. Das Gerät ohne Festplatten ist unter anderem bei Amazon für 179 Euro erhältlich. Mit einem Gespann von WD RED NAS-Festplatten zahlt ihr für die 4 TB Version 319 Euro, für 8 TB 559 Euro, für 12 TB 699 Euro und für 16 TB 857 Euro.

Technische Daten

  • Schnittstelle
  • Gigabit Ethernet
  • 1 Stromversorgung (DC)
  • 2 USB 3.0-Erweiterungsanschlüsse auf der Rückseite
  • CPU
  • Dual-Core Marvell® ARMADA® 385 1,3 GHz
  • Speicher
  • 1 GB DDR3
  • Laufwerkschächte
  • 2 x 3,5-Zoll-Laufwerkschächte, Hotswap-fähig, einschublose Ausführung
  • Interne Festplatten (nur in HDD Version)
  • WD Red NAS-Festplatten
  • Erweiterungsanschlüsse
  • 2 USB 3.0-Ports
  • Bedienung

Dank des MyCloud OS Betriebssystem ist die Konfiguration des NAS-Systems kein Zauberwerk. Nachdem das Gerät mit dem Netzwerk verbunden und eingeschaltet ist, kann es über das Webinterface konfiguriert werden. Hierfür hält die Software einen Assistenten bereit, der alle notwendigen Einstellungen abfragt. Da das System in der HDD-bestückten Version vorkonfiguriert geliefert wird, ist dieser Schritt schnell erledigt. Komfortabler kann man ein NAS nicht in Betrieb nehmen.

Wer tiefer in die Welt der Netzwerkspeichers vordringen möchte, kann nun verschiedene Nutzer mit angepassten Nutzerrechten anlegen und Backup-Lösungen konfigurieren. Auch Apples Time Machine wird unterstützt, womit das leidige anschließen einer USB-Festplatte in Zukunft entfällt. Wer auf Cloud-basierte Sicherungsservices setzt freut sich über die Unterstützung von Amazon S3 und ElephantDrive.

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Mit an Bord ist ebenfalls ein Twonky DLNA- und ein iTunes-Server. Somit springt in Zukunft das NAS für das Streaming von Medieninhalten ein und der Mac kann eine Auszeit nehmen. Sogar ein PLEX Media Server ist mit an Bord. Dies hat uns besonders gut gefallen, da Plex ein gutes Mediacenter ist, welches die Medieninhalte mit Artworks und Beschreibungen zur Verfügung stellt.

Fallen bei euch öfters große Downloads an? Kein Problem – Mit dem Downloadmanager lassen sich die Downloads planen und verwalten. Auch hier freut sich der Mac und bleibt in Zukunft im Standby. Weiterhin bietet euch die My Cloud-Mobile-App ein alternative Möglichkeit für den Remote-Zugriff.

Ein NAS ist am Ende nur so gut wie seine Datenträger. Mit den WD RED Festplatten sind wir vollkommen zufrieden und auch die Datenträgerverwaltung enttäuscht uns an dieser Stelle nicht. Das My Cloud EX2 Ultra versteht sich mit RAID 0 und RAID 1 Konfigurationen. Die Modelle mit RED Festplatten werden bereits mit einer RAID 1 Konfiguration ausgeliefert. Als Sicherheitsbonus können die Daten verschlüsselt auf den Festplatten abgelegt werden.

Fazit

Wenn ihr auf der Suche nach einem vielseitigen und leistungsstarken NAS-System seid, können wir euch das My Cloud EX2 Ultra empfehlen. Neben einem ruhigen Betriebsgeräusch überzeugt auch die Leistung.

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Der Ultra Zusatz hat der My Cloud EX2 gut getan. Der Single-Core hat dem Vorgänger in einer Mehrfachnutzer-Umgebung doch recht schnell seine Grenzen vorgeführt. Mit dem Doppel-Herz ist dies nun kein Problem mehr. Besonders bei verschlüsselten Dateien macht sich die zusätzlichen Rechenleistung bemerkbar.

Die allgemeine Transferleistung kann sich ebenfalls sehen lassen und bewegt sich für die mittleren Leistungsklasse im oberen Bereich. Die mitgelieferten RED Festplatten schaffen im System ca 60 MB pro Sekunde beim Kopiervorgang auf das NAS und bis zu 110 MB pro Sekunde beim Kopieren von Dateien vom NAS.

Kategorie: Apple

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