macOS Sierra Beta: Hinweise auf USB 3.1 Generation 2 (10Gbps)

| 8:44 Uhr | 3 Kommentare

Nicht nur macOS Sierra kündigt sich an, die finale Version dürfte Mitte bis Ende September freigegeben werden, auch neue Macs dürften in der Pipeline sein. Dabei denken wir insbesondere an das MacBook Pro 2016. Welche Neuerungen spendiert Apple den neuen Macs?

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macOS Sierra Beta: Hinweise auf USB 3.1 Generation 2 (10Gbps)

Seit dem MacBook 2015 unterstützt Apple USB 3.1. Dieses Modell, sowie das 2016er Modell des MacBooks, unterstützen USB 3.1 Generation 1. Mit dieser Schnittstelle sind Übertragungsgeschwindigkeiten von 5Gbps möglich.

Das kommende Mac-Betriebssystem macOS Sierra deutet nun daraufhin, dass zukünftige Macs USB 3.1 Generation 2 unterstützen. Diese Technologie bietet eine Datenübertragung von bis zu 10Gbps und somit die doppelte Geschwindigkeit von USB 3.1 Generation 1. Aktuell bietet Apple kein Gerät an, welches USB 3.1 Gen 2 unterstützt. Die Tatsache, dass macOS Sierra diese Technologie unterstützt, deutet in unseren Augen daraufhin, dass zukünftige Macs USB 3.1 Gen 2 unterstützen.

Den Kollegen von 9to5Mac ist aufgefallen, dass die macOS Sierra Beta Hinweise auf USB 3.1 Gen 2 im Programmcode bietet. In OS X El Capitan sind diese Hinweise nicht vorhanden. Es wird im Programmcode explizit auf USB 3.1 mit einer Geschwindigkeit von bis zu 10Gbps hingewiesen.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie Apple das Ganze implementiert. Gut möglich, dass USB 3.1 Gen 2 in Thunderbolt 3 integriert wird. Thunderbolt 3 könnte zusammen mit dem DisplayPort 1.2 in USB-C integriert werden.

Stellt sich nur noch die Frage, wann Apple neue 2016er Macs vorstellen wird. Wir erwarten insbesondere das MacBook Pro 2016 in naher Zukunft. Dieses soll unter anderem eine OLED-Leiste sowie einen Touch ID Fingerabdrucksensor mit sich bringen.

Kategorie: Mac

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3 Kommentare

  • projektspeedy

    Aber warum? Thunderbolt 2 macht insgesamt (PCIe+DP) 20Gb/sec…. Warum jetzt Einen Anschluss für alles mit 10Gb7sec anbieten? Es sei denn Apple führt Thunderbolt 3 ein… Ich weiß aber gar nicht ob der zu USB 3.1 Gen2 kompatibel ist? Weiß das jemand?
    Generell sehe ich da keinen großen Vorteil zumal auch Thunderbolt 1+2 gute Leistungen bringen, auch einen „verdrehsicheren“ Anschluss bieten. Warum also jetzt USB-C?? Das finde ich nur blöd… Dann muss man sich beim nächsten Macbook Pro also wieder ein neues Dock kaufen, was nicht mehr kann als das „alte“ nur weil der Anschluss nicht passt?
    Ich denke mal , dass einige Kunden im „pro“-Bereich ein Dock mit Thunderbolt 2 haben um mobil und stationär gut arbeiten zu können…

    Oder habe ich da einen Denkfehler?

    Aber ich hoffe doch, dass Apple auch noch Thunderbolt 2 und USB-C im Macbook unterbringt.. Das wäre dann ja eine Kompromisslösung für zwei drei Generationen von MacBooks und fertig…. 😀 Aber Apple ist ja nun nicht gerade für Kompromisse bekannt 😀

    25. Aug 2016 | 9:42 Uhr | Kommentieren
    • hannes

      Jain, Thunderbolt 3 wird einfach den Stecker von USB 3.1 c benutzen und parallel zu USB laufen. Ein großer Vorteil -> Weniger Stecker am Macbook nötig, Nachteil, es werden mehr Adapter gebraucht.
      Der größe Vorteil von Thunderbolt 3 liegt meinen Augen aber in der kommenden eGPU Unterstützung, die leider nicht mit Thunderbolt 2 (zumindest offiziel) gegeben ist. Und nur wenn das neue MB Pro Thunderbolt 3 mit den Spezifikationen für eGPU besitzt, wird es für mich interessant. Unterwegs reicht die integrierte GPU aus, aber wenn man doch mal mehr Leistung braucht guckt man sonst in die Röhre.

      Und noch zu deinem Problem mit dem Dock, dann wird es zu 99,9% einen Adapter von USB 3.1 c auf Thunderbolt für das Dock geben, dann kann jeder sein altes Dock weiterbetreiben, wobei er dann wahrscheinlich neue Features wie noch schnellere Übertragungsraten, evtl. Nutzung einer eGPU êtc. aufgrund der alten Dockingstation auslässt. Aber die Möglichkeit alte Docks nutzen zu können wird es geben.

      25. Aug 2016 | 12:16 Uhr | Kommentieren
  • MrT

    FireWire und Thunderbolt waren schon immer Totgeburten von Apple und Intel und haben sich nie durchgesetzt. Wenn ich bedenke, wie FW800 meinen Mac zum Stocken gebracht hat, wenn man mehrere GB an Daten verschoben hat. Grausam…

    Ja, schnell waren sie. Aber nur kleinste Nieschenprodukte. Teuere Chips – kein wirklicher Mehrwert, zu lange auf eine Plattform beschränkt, viel zu teuere Hardware.

    Mit einer Unterstützung von TB auf den USB-C-Stecker und USB3.1 geht Intel den Kompromiss ein, TB weiter am Leben zu erhalten. Mit USB-C Stecker und USB 3.1 brauchen 99,9% der Apple User nichts anderes mehr.

    26. Aug 2016 | 13:33 Uhr | Kommentieren

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