Deutsche Bahn testet WLAN im Regionalexpress

| 16:33 Uhr | 1 Kommentar

Im Intercity-Express (ICE) ist WLAN mehr oder weniger an der Tagesordnung. Doch nicht nur im Fernverkehr will die Deutsche Bahn zukünftig drahtloses Internet anbieten, sondern auch im Nahverkehr. Dies bestätigte das Unternehmen bereits im November letzten Jahres. Nun ist das Pilot-Projekt angelaufen.

Deutsche Bahn testet WLAN im Regionalexpress

Zum Ende letzter Woche informiert die Deutsche Bahn über ein WLAN-Pilotprojekt im Nahverkehrzwischen Mönchengladbach und Münster. Der Test findet in ausgewählten Zügen der Linie RE 42 statt. Die ersten Fahrzeuge sind seit dem gestrigen 13. März unterwegs und der Internetzugriff ist kostenlos.

Insgesamt stattet DB Regio NRW vier der zwischen Mönchengladbach und Münster verkehrenden Regionalexpress-Fahrzeuge vom Typ ET 1428 zu Testzwecken mit WLAN-Systemen aus. Die Nahverkehrstochter der Deutschen Bahn bringt das Pilotprojekt in Kooperation mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), dem Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und dem benachbarten Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) auf die Schiene.

Rolf Ommen, Abteilungsleiter Nahverkehrsmanagement des VRR erklärt wie folgt

„Ziel des einjährigen Testbetriebs ist es unter anderem, Erfahrungen über die notwendige technische Ausrüstung, die Dauer und den Aufwand der Umbauarbeiten sowie die damit verbundenen und laufenden Kosten zu sammeln.“

Um das Projekt durchführen zu können, musste auf dem Dach de Züge zunächst eine spezielle Antennen für die Empfangstechnik installiert werden. Außerdem verlegen Elektriker im Inneren des Schienenfahrzeugs ein aufwändiges Kabelsystem. Dafür musste die Innenverkleidung zur Montage der elektronischen Bauteile vorübergehend abgenommen werden. Die WLAN-Ausrüstung der einzelnen Fahrzeuge dauert vier Tage.

Wie erkenne kompatible Züge?

Eine auffällige Fensterbeklebung sorgt dafür, dass die mit WLAN ausgestatteten Fahrzeuge schon beim Einstieg erkennbar sind. Im Zug informieren zudem Plakate darüber, wie die Anmeldung am Router funktioniert. Das geht ganz einfach: Sobald der Browser des Smartphones, Tablets oder Laptops erstmals im Zug-WLAN gestartet wird, öffnet sich die Startseite des Routers. Hier erscheinen zunächst die Nutzungsbedingungen. Diese müssen mit einem Klick auf den Button „Hier online gehen“ akzeptiert werden. Besonderen Wert legen die Projektpartner auf die Wahrung des Datenschutzes. Eine persönliche Registrierung ist im System der Testfahrzeuge auf der RE 42 nicht notwendig. Vorteil für die Fahrgäste: Als WLAN-Nutzer müssen diese keine persönlichen Daten angeben.

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Eddi

    Frag mich echt was man da noch testen will, klingt eher nach einer ausrede das ganze hinauszögern. Die Technik gibt es schon (siehe ICE) und bei den Kunden kommt es an, das zeigen zB die Züge der privaten Nahverkehrszüge. Klar ist das Zeug teuer, aber zeitnah zumindest die Pendlerzüge auszustatten sollte ja kein Teufelswerk sein.

    15. Mrz 2017 | 7:30 Uhr | Kommentieren

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