Der Kiosk für die Hosentasche: Pocketstory einen Monat kostenlos testen

| 14:36 Uhr | 0 Kommentare

Wie würde wohl der Zeitschriftenhändler reagieren, wenn man sich nur die Cover-Story aus dem Spiegel heraustrennen würde, dazu noch die interessante Kolumne der Berliner Zeitung nimmt und die Seiten anschließend auf den Tresen legt? Im besten Fall würde er den vollen Preis für die zwei Zeitschriften verlangen. Nicht so bei pocketstory, den Online-Kiosk für einzelne Print-Texte. Wir haben uns das Angebot genauer angeschaut und zeigen euch wie ihr in Zukunft die erbosten Blicke des Zeitungshändlers vermeiden könnt.

Der Online-Kiosk

2015 wurde die Mannschaft von pocketstory noch als aufstrebendes Start-up gehandelt, heute erfreuen sich die Hamburger einer großen Beliebtheit und konnten Partner wie der Spiegel, die Zeit und die F.A.Z. für sich gewinnen. Doch fangen wir vorne an. Was ist pocketstory überhaupt?

Pocketstory ist ein Online-Kiosk für journalistische oder literarische Texte. Das Angebot gibt es als Website und als App. Der Clou ist, dass Nutzer einzelne Texte aus gedruckten Magazinen, Zeitungen und Büchern erhalten, die sonst in der Regel nicht im Einzelkauf erhältlich sind. Hierfür stellt die Redaktion des Unternehmens täglich die besten Artikel von renommierten Zeitungen und Zeitschriften zusammen.

Die persönliche Zeitung

Das Angebot ist umfangreich, deckt jedoch bei weitem nicht alle Publikationen ab, die auf dem deutschen Markt erhältlich sind. Momentan arbeitet pocketstory mit 80 Medienmarken zusammen. Neben der Spiegelgruppe sind unter anderem die Zeit-Verlagsgruppe, „Technology Review“ des Heise-Verlags und die „Berliner Zeitung“ vertreten. Mit von der Partie sind auch diverse Special-Interest-Zeitschriften wie „mare“ oder das „Tennis Magazin“.

Über den Webbrowser lassen sich die Texte wie gewohnt lesen. Dabei wird auf Scans der Zeitungen verzichtet. Die Lesestücke werden neu formatiert und lassen sich somit auch mobil gut auf dem iPhone lesen. Die iOS-App bietet den Funktionsumfang, den auch ein guter RSS-Reader liefert. So ermöglichen ein Offline-Modus, eine variable Textgöße und eine Lesezeichen-Option auch unterwegs ein komfortables Lesen der Artikel.

Kosten

Generell besteht die Möglichkeit, die Artikel einzeln zu kaufen. Je nach Umfang kosten diese überwiegend zwischen 0,39 Euro bis 1,99 Euro. Praktisch ist die Möglichkeit, zunächst eine Vorschau des Artikels zu lesen. Hier erfahren wir auch gleich die geschätzte Lesezeit. Wer jedoch mehrere Artikel im Monat lesen möchte, sollte eines der zwei Abo-Modelle in Erwägung ziehen.

Für 8,99 Euro bietet mobilcom-debitel das ganze Programm an. So erhalten Kunden, die sich für die PRO-Option entscheiden, einen Zugriff auf alle Artikel des Portfolios.

Alternativ kann auch ein BASIC-Paket gebucht werden, welches 4,99 Euro im Monat kostet. Hier sind Artikel folgender Zeitungen und Magazine verfügbar: Der Spiegel, Berliner Zeitung, Spiegel Wissen, Emotion, GQ, mare und Psychologie.

Aktuell bietet mobilcom-debitel einen Gratis-Monat an. Die perfekte Gelegenheit das Angebot zu testen. Das Abo könnt ihr problemlos im Testzeitraum kündigen. Wird das Produkt im Testzeitraum nicht gekündigt, verlängert es sich um jeweils einen weiteren Monat mit einer Kündigungsfrist von 14 Tagen zum Monatsende.

Fazit

Uns hat pocketstory gut gefallen. Falls ihr öfters zum Spiegel und Co. greift, lohnt sich das Abo-Modell. Das Basic-Paket für 4,99 Euro bietet eine schöne Auswahl und sollte für viele Leser bereits ausreichen. Falls ihr euch zusätzlich für Sport oder generell für Special-Interest-Zeitschriften begeistern könnt, bietet die Pro-Option einen guten Gegenwert. Wir empfehlen euch das Paket mit dem Gratis-Monat auszuprobieren. So merkt ihr gut, ob euch die zusätzlichen Magazin-Artikel zusagen.

Kategorie: Apple

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