USA mischen sich in Apples Steuerstreit mit der EU ein

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Nach einer intensiven Untersuchung ist die EU-Kommission im August 2016 zu dem Urteil gelangt, dass Irland Apple unzulässige Steuervergünstigungen von bis zu 13 Milliarden Euro gewährt hat. Diesen Betrag soll Apple „nachzahlen“. Apple hatte sich in einem offenen Brief zur Angelegenheit geäußert und CEO Tim Cook sprach von „politischem Mist“. Irland sieht das Ganze ähnlich und will das Geld überhaupt nicht haben. Nun mischen sich die USA ein und legen Beschwerde ein.

USA legen Beschwerde ein

Nach dem Steuerstreit zwischen Apple und der EU mischen sich nun die USA ein. Wie Reuters berichtet, haben die USA eine offizielle Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof eingereicht. Bereits der ehemalige US-Präsident Barack Obama kritisierte die Entscheidung der EU. Unter der Trump-Regierung wird nun offiziell interveniert.

Ein Insider, der nicht näher genannt werden möchte, bestätige das Vorgehen der USA wie folgt

„I can confirm the United States filed an application with the European Union General Court to intervene in the case involving the retroactive application of state aid rules to Apple,“ said the source, who declined to be named because of the sensitivity of the matter.

Weiter heißt es in dem Bericht, dass der Europäische Gerichtshof Vertreter der USA erst Ende 2018 anhören wird. Somit dürfte klar sein, dass der Fall noch lässt nicht abgeschlossen ist und uns dieser noch eine Weile begleiten wird. Apple sieht die Zahlung als ungerechtfertig an. Irland selbst will das Geld überhaupt nicht haben. Es wird spannend, ob und welchen Einfluss die USA auf die Europäische Union nehmen können.

Kategorie: Apple

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