Qualcomm Chef wünscht sich eine außergerichtliche Einigung im Streit mit Apple

| 17:41 Uhr | 0 Kommentare

Die Lizenzstreitigkeiten zwischen Apple und Zulieferer Qualcomm waren in den letzten Wochen des Öfteren in den Schlagzeilen. Nachdem Qualcomm sogar ein US-Einfuhrstopp für das iPhone und iPad erwirken wollte, scheint der Chip-Hersteller nun einen Gang zurückzuschalten.

Qualcomm möchte außergerichtliche Einigung

Im Zuge der diesjährigen Brainstorm Tech Conference in Aspen nahm Fortune die Gelegenheit war und sprach mit Qualcomm CEO Steve Mollenkopf über das angespannte Verhältnis mit Apple. Wie Mollenkopf erwähnte, gibt es nicht viel Neues zu berichten. Demnach strebt Qualcomm weiterhin eine außergerichtliche Einigung für die Patentstreitigkeiten an. Diesen Wunsch hatte Qualcomm bereits im Februar geäußert. Apple war jedoch an dieser Lösung nicht interessiert und forderte eine Rückzahlungen für überhöhte Lizenzzahlungen.

Die Forderung eines US-Importstopps für das iPhone und iPad hatte die Situation noch verschärft und eine außergerichtliche Einigung schien in weiter Ferne gerückt zu sein. Nun kennen wir natürlich nicht die Bedingungen, die sich Qualcomm hierfür vorstellt, geschweige denn ob sich die beiden Parteien überhaupt über dieses Thema ausgetauscht haben.

Möglicherweise ist das öffentliche Angebot für eine Einigung auch nur eine Image-Pflege. Immerhin ist die Qualcomm-Aktie seit Beginn der Streitigkeiten im Januar fast 20 Prozent eingebrochen. Es ist nicht das erste Mal das Qualcomm mit seinen Kunden im Konflikt steht. In den frühen 2000er Jahren hatte man mehrfach mit anderen Unternehmen ähnliche Situationen auszufechten.

Kategorie: Apple

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