HomePod: Daten der Raumerfassung werden nicht hochgeladen oder verkauft

| 12:15 Uhr | 0 Kommentare

Anfang der Woche hatte das Unternehmen iRobot bei Datenschützern für einen großen Unmut gesorgt. Der Hersteller von Staubsauger-Robotern plant die gescannten Wohnungsspläne der Nutzer weiterzuverkaufen. Da auch Apple unfreiwillig von dem Hersteller als potentieller Käufer der Daten erwähnt wurde, fragte AppleInsider bei Apple nach, ob Apple nicht vielleicht sogar selber ähnliche Pläne verfolgt.

Kein Interesse an den Verkauf von Kundendaten

Mit dem intelligenten Lautsprecher HomePod hat Apple den nächsten großen Wurf geplant. Neben einem ausgeklügelten Lautsprecher-System und die Integration von Siri, hat man noch ein ganz besonderes Feature entwickelt. Dank einer fortschrittlichen Technologie zur Raumerkennung, ermöglicht es HomePod schnell seine Position in einem Raum zu erfassen. Ein perfekt abgestimmtes Audiosignal ist das Ergebnis.

AppleInsider wollte nun von Apple wissen, was man denn selber mit diesen Daten vorhat. Immerhin scheint laut iRobot eine lukrative Weiterverwertung möglich zu sein. Die Antwort kam schnell und ist nicht überraschend. In dem Schreiben von Apple heißt es:

„Es werden keine Informationen an Apple-Server gesendet bis HomePod das Schlüsselwort „Hey Siri“ erkennt […] alle Informationen nach diesem Zeitpunkt werden verschlüsselt und über eine anonyme Siri ID gesendet. Für die Raumerfassung erfolgt die gesamte Analyse lokal auf dem Gerät und wird nicht mit Apple geteilt.“

Der HomePod wird Ende 2017 in den USA für 349 Dollar erhältlich sein. Deutschland wird aller Voraussicht nächstes Jahr folgen.

Kategorie: Apple

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