„Made for iPhone“ Hörimplantate: Wie Apple die Stimmen in den Köpfen der Nutzer platziert

| 16:34 Uhr | 0 Kommentare

Wie wir euch bereits berichtet haben, arbeitet der Hörgeräte-Hersteller Cochlea mit Apple zusammen um seine Hörimplantate künftig direkt ohne ein Bluetooth-Zwischenstück mit dem iPhone und iPad verbinden zu können. Wired hat nun einige neue Informationen zu dem „Made for iPhone“ Hörimplantat in Erfahrung gebracht.

Cochlea-Implantat mit direkter iPhone-Anbindung

Wie lässt Apple die Stimmen in den Köpfen der iPhone Nutzer ertönen? Eine gute Frage, der Wired nachgegangen ist. Der Schlüssel ist die neue Bluetooth Low Energy Audio Technologie und der Nucleus 7 Soundprozessor. Mit der Technik werden digitale Signale zu den Implantaten transportiert. Hierbei verbindet sich der Audioprozessor des Hörgeräts direkt mit dem iPhone, iPad oder iPod touch. Ein Umweg über einen Bluetooth-Adapter ist nicht mehr notwendig.

Ein Cochlea-Implantat umgeht den üblichen Hörprozess, indem es ein Gerät in das Innenohr einbettet und es über Elektroden mit dem Nerv verbindet, welches Audiosignale an das Gehirn sendet. Das Implantat erhält den Klang von einem externen Mikrofon und Soundprozessor, der normalerweise hinter dem Ohr sitzt. Um Einstellungen zu ändern, musste der Nutzer bisher eine Fernbedienung verwenden.

Nun kann das iPhone dies ohne Umwege übernehmen. Bei Bedarf können Musik, Podcasts, Facetime-Anrufe oder andere digitale Töne übertragen werden. Hierbei sorgt Apples Live Listen Feature für eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen iOS und dem Hörgerät. Somit können betroffenen Nutzer ihre Hörhilfe der Umgebungslautstärke anpassen. Über Live Listen werden Höhen und Tiefen angepasst und auch Mikrofone und Kopfhörer gesteuert. Dank der Funktion können Menschen sogar live Gespräche in lauten Umgebungen mithören.

Kategorie: Apple

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