Apple sperrt Apple Pay für rechtsextreme Webseiten

| 16:11 Uhr | 2 Kommentare

Nachdem Tim Cook bereits die gewalttätigen und rassistischen Übergriffe in Charlottesville verurteilt hat, zieht Apple nun die Konsequenz und sperrt den Apple Pay Zahlungsdienst für Webshops mit rechtsextremen Angeboten in den USA.

Kein Apple Pay für Hassgruppen

Wie BuzzFeed berichtet, hat Apple den hauseigenen Zahlungsdienst für einige Webseiten, die für Hass und Nationalismus werben, deaktiviert. Mit dieser Maßnahme möchte man sich eindeutig von diesen Gruppen distanzieren. Apple ist nicht das erste Unternehmen, welches diesen Hassgruppen den Rücken zukehrt. PayPal sperrte bereits in den letzten Monaten ähnliche Webseiten aus. Auch Uber, Facebook, Twitter, MailChimp und WordPress haben nach den jüngsten Ereignissen in Charlottesville ihre Dienste für diese Gruppen eingeschränkt.

Zunächst wurde Apple Pay überwiegend für Webshops gesperrt, die Produkte mit Logos der sogenannten White-Supremacy-Bewegung verkaufen. Unter den Produkten befinden sich auch Stoßstangenaufkleber, die ein Auto zeigen wie es in eine Protestgruppe fährt.

Apple hat zwar keine Stellungnahme zu den Sperrungen veröffentlicht, BuzzFeed bestätigte man jedoch, dass Apple Pay nicht für den Vertrieb von Hass oder Gewalt fördernde Produkte verwendet werden darf. So beschreibt Apple in den Gebrauchsrichtlinien von Apple Pay das klare Verbot von Hass, Gewalt oder Intoleranz basierend auf Rasse, Alter, Geschlecht, Geschlechtsidentität, Ethnizität, Religion oder sexueller Orientierung.

„You may not incorporate Apple Pay into a website that:

Promotes hate, violence, or intolerance based on race, age, gender, gender identity, ethnicity, religion, or sexual orientation“

Darüberhinaus hat Apple CEO Tim Cook in einem Brief an seine Mitarbeiter noch einmal deutlich Stellung zu dem Thema bezogen.

Kategorie: Apple

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2 Kommentare

  • Jeffrey

    Warum erst jetzt? Hätte man ja dann erst garnicht zulassen sollen.

    17. Aug 2017 | 17:16 Uhr | Kommentieren
  • DG

    Ganz wichtig, nicht die Linksextremen vergessen, sind ja auch viel gefährlicher.

    17. Aug 2017 | 19:17 Uhr | Kommentieren

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