Neue App Store Richtlinien verbieten Virenscanner und regeln den Einsatz von Face ID und ARKit

| 18:33 Uhr | 0 Kommentare

Mit dem Start des ARKits und Face ID hat Apple einen neuen Schwung App Store Richtlinien veröffentlicht. So geht es nun Apps an den Kragen, die nicht die versprochene Funktionalität liefern. Zudem müssen Entwickler für Nutzer unter 13 Jahren eine Alternative zu Face ID bieten.

Gehaltvolle Apps

„Du solltest deine App im App Store und auch außerhalb nicht mit Inhalten oder Diensten bewerben, die sie nicht bietet.“ Mit dieser Vorgabe will Apple die Vortäuschung falscher Inhalte verhindern. Im Speziellen besiegelt Apple mit dieser Richtlinie nun offiziell iOS-basierte Viren- und Malwarescanner. Diese wurden inoffiziell schon seit mehreren Jahren von Apple nicht mehr geduldet, da sie keinen Mehrwert für die iOS-Plattform bieten.

In dem Zusammenhang will Apple auch eine Flut von nutzlosen ARKit-Apps vorbeugen. So heißt es weiterhin, dass die AR-Apps „gehaltvolle und ganzheitliche Augmented Reality Erfahrungen“ bieten müssen. Eine einfache 3D-Grafik in der AR-Sicht würde beispielsweise bei der App Store Kontrolle durchfallen. Zudem behält sich Apple vor, Apps zu verbieten, die Menschen hinsichtlich ihrer Nationalität oder Ethnologie diskriminieren.

Vorgaben für die Nutzung von Face ID

Auch für die neue Face ID Technologie hat Apple eine neue Richtlinie parat. Wird die Gesichtserkennung für eine Authentifizierung genutzt, müssen Apples offizielle Schnittstellen verwendet werden. Weiterhin muss gewährleistet sein, dass Nutzer unter 13 Jahren eine alternative Authentifizierungsmethode angeboten wird.

Kategorie: App Store

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