Apple sucht Siri-Ingenieur mit Psychologie-Hintergrund

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Mit iOS 11 soll Siri „menschlicher“ werden – Mehr Interaktion, ein besseres Verständnis und ein natürlicheres Sprachbild sollen den Umgang mit Siri vertrauter machen. Einen neuen Eintrag in Apples Jobbörse zufolge, ist für Apple die Spitze der Mensch-Computer-Interaktion jedoch noch nicht erreicht. So sucht man einen Ingenieur mit Psychologie-Hintergrund für die Siri-Entwicklung.

Eine einfühlsame Siri

CNBC Reporterin Christina Farr entdeckte die Jobausschreibung und teilte diese auf Twitter mit. Wie Apple bereits im Vorfeld erklärte, gehen die Siri-Anfragen öfters als man denkt über die allgemeine Frage nach dem Wetter hinaus. So wird Siri auch in besonderen Stress-Situation genutzt, in denen eine angemessne Reaktion von Siri wünschenswert wäre. Man denke an die jüngsten Hurricane Harvey Berichte, als Nutzer Siri um Hilfe gefragt haben. Aktuell kann Siri nicht viel mehr als die Notrufnummer wählen. Apple möchte jedoch mehr erreichen.

Dabei soll keine virtuelle Couch entstehen auf die sich die Nutzer legen und von ihren Problemen berichten. Viel mehr soll eine künstliche Intelligenz geschaffen werden, die situationsabhängig auf den Nutzer reagieren kann, was Siri wieder einen Schritt näher an einem natürlichen Verhalten bringt. Um dies zu verwirklichen sucht Apple den „Siri Software Engineer“ mit einem Händchen für psychische Verhaltensweisen.

Die Stellenausschreibung ist dabei recht anspruchsvoll. So soll der Jobanwärter mit Psychologie-Hintergrund im Idealfall neben einem ausgeprägten technischen Wissen, auch einen Informatik-Abschluss und fünf Jahre Branchenerfahrung mitbringen. Dabei ist auch eine Erfahrung mit künstlichen Intelligenztechnologien wünschenswert.

 

Kategorie: Apple

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