Face ID: Wie sicher ist die Gesichtserkennung?

| 11:43 Uhr | 1 Kommentar

Ein wenig scheint noch Uneinigkeit zu herrschen, wie die neue Gesichtserkennung des iPhone X sich in der Praxis schlagen wird. In einem Whitepaper hat sich Apple nun zumindest dem Sicherheitsaspekt von Face ID gewidmet.

Die Sicherheit und Privatsphäre

In der detaillierten Anleitung zur neuen biometrischen Scan-Technologie wird mehrfach betont, dass keine Daten der Gesichtserkennung auf dem Server landen. Alle erfassten Bilder und Informationen werden im Secure Enclave gespeichert. Dies ist der Sicherheitsbereich des iPhones, der vom restlichen System größtenteils getrennt ist. Die Face ID Scans werden in ein mathematisches Modell umgewandelt. Dabei kann dieser Vorgang nicht rückgängig gemacht werden, so dass keiner die ursprünglichen Daten einsehen kann.

Wer jedoch trotzdem auf die Gesichtserkennung verzichten möchte, dem steht immer noch die Eingabe eines Passcodes zur Verfügung. In bestimmten Fällen ist die Eingabe des Geheimcodes auch bei Face ID notwendig. Beispielsweise verlangt das System den Code wenn es länger als zwei Tage nicht entsperrt wurde oder ein Neustart des Geräts erfolgt ist.

Über einen unberechtigten Zugriff auf das iPhone X müssen sich die Nutzer laut Apple keine Sorgen machen. Aufgrund der erstellten 3-D-Modelle der Gesichter, ist es nicht möglich Face ID mit einem Foto auszutricksen. Zudem erkennt das System ob der Besitzer auf das Display schaut. So soll verhindert werden, dass die Entsperrung bei schlafenden Menschen funktioniert.

Weiterhin betont Apple, dass die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers beim Einsatz bei eins zu einer Millionen liege. Lediglich bei Zwillingen oder sehr ähnlich aussehenden Geschwister räumt Apple ein, dass sich Face ID im Einzelfall vertun kann.

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • Instinct23

    Ich glaube in China wird das kein Hit, wenn jeder dein Handy entsperren kann haha

    29. Sep 2017 | 12:57 Uhr | Kommentieren

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