Toshibas Chip-Sparte: Verkauf an Apple-Konsortium

| 19:22 Uhr | 0 Kommentare

Der Verkauf der Speicherchip-Sparte von Toshiba zieht sich jetzt schon über mehrere Monate. Wie das Wall Street Journal berichtet, hat sich das von Apple unterstützte Konsortium des Finanzinvestors Bain durchgesetzt und die Sparte für 2 Billionen Yen (15 Milliarden Euro) gekauft.

Bain-Konsortium kauft Toshibas Chip-Sparte

In der vergangenen Woche fand das monatelange Ringen um das Speicherchip-Geschäft von Toshiba ein Ende. Nachdem ein vorläufiger Vertrag bereits eine Einigung in Aussicht stellte, ist es nun offiziell beschlossen. Der Käufer ist ein Konsortium unter der Leitung des Investors Bain Capital und weiteren Unternehmen. Unter anderem gehört auch Apple der Gruppe an.

Apples Interesse an Toshibas Chipsparte ist offensichtlich. Vor allem in den iPhones wird die Technologie des japanischen Herstellers verbaut. So verspricht sich Apple mit dem Deal neue Vereinbarungen über Chip-Lieferungen festlegen zu können. Diese Forderung soll am Ende auch noch zu einer Verzögerung in den Verhandlungen geführt haben. Nun sind jedoch alle Rahmenbedingungen geklärt.

Toshiba verkauft seine Chip-Produktion nicht etwa, weil sie nicht mehr genügend abwirft. Im Gegenteil, die Halbleiter-Sparte soll noch hoch profitabel sein. Nach Samsung belegt man Platz zwei auf dem Weltmarkt für NAND-Chips. Toshiba braucht jedoch dringend Geld, da sich in letzter Zeit Milliardenverluste angesammelt haben.

Kategorie: Apple

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