Apples Transparenzbericht 1H/2017 informiert über Anfragen von Regierungen

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Die Themen Datenschutz und Privatsphäre nehmen eine immer größere Bedeutung in unserer Gesellschaft ein. Apple legt besonderen Wert auf eine Transparenz im Bezug auf Regierungsanfragen. Um zu dokumentieren, wie oft Regierungen und Behörden bei Apple anklopfen, veröffentlicht man regelmäßig den Transparenzbericht. Nun gibt Apple einen Einblick für die Anfragen vom 1. Januar 2017 bis 30. Juni 2017.

Mehr Anfragen zur nationalen Sicherheit

Im ersten Halbjahr 2017 musste sich Apple weltweit mit 30.814 Anfragen für Daten von 233.052 Geräten auseinandersetzten. Alleine in den USA erhielt Apple 4.479 Anfragen für 8.958 Geräte. Sowohl US-bezogen als auch weltweit hat man in 80 Prozent der Fälle die Daten freigegeben. Hierunter fallen beispielsweise Notfallanfragen, um z.B. vermisste oder verletzte Personen zu finden.

Die Anforderungen waren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht rückläufig, doch Apple offenbarte eine viel höhere Anzahl nationaler Sicherheitsanforderungen. So führt Apple auf, dass es 13.250 bis 13.499 nationale Sicherheitsaufträge im Rahmen der FISA und der nationalen Sicherheitsbriefe in den USA gab. Diese betrafen 9.000 bis 9.249 Accounts. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine klare Steigerung. Hier waren „nur“ 2.750 bis 2.999 Anfragen zur nationalen Sicherheit eingegangen, die sich auf 2.000 bis 2.249 Accounts bezogen.

Obwohl Apple versucht, so transparent wie möglich in seinen Berichten zu sein, erlaubt die Regierung dem Unternehmen nicht, spezifische Details freizugeben, wenn es um die Anzahl der nationalen Sicherheitsanforderungen geht. Aus diesem Grund gibt Apple in diesen Angaben die Zahlen in 250er-Schritten an.

Kategorie: Apple

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