Gerichtsurteil: FBI muss iPhone 5C-Hack nicht offenlegen

| 15:22 Uhr | 0 Kommentare

Das FBI hat in den vergangenen Jahren schon des Öfteren versucht an geschützte Daten von iPhones heranzukommen. In vielen Fällen war die Sicherheitsbehörde erfolgreich. Ein Gericht befand nun, dass keine Auskunft über die angewandten Methoden gegeben werden muss.

Keine Auskunftspflicht für das FBI

Letztes Jahr erhielt ein iPhone 5C eine besondere Aufmerksamkeit in den Medien. Das iPhone 5C gehörte einem Terroristen des San Bernardino Attentats und sollte dem FBI neue Informationen liefern. Apple weigerte sich einen Zugang zu den Daten zu ermöglichen. Nach einem langen Schlagabtausch holte sich das FBI anderweitig Hilfe. Wie die Hilfe aussah stand nun wieder zur Diskussion.

Lange Zeit sah es so aus, dass der Inhalt des besagten iPhone 5C ein Geheimnis bleiben würde. Doch das FBI fand wohlmöglich mit der israelischen Forensik-Firma Cellebrite einen hilfreichen Partner. Mit CAIS (Cellebrite Advanced Investigative Service) bietet Cellebrite eine Dienstleistung für die Entschlüsselung von Smartphones an. Ein Tool wird dem Kunden hierbei nicht angeboten, das Gerät muss eingesendet werden. Über die Höhe der Zahlung für diesen Auftrag und welche Dienste man in Anspruch genommen haben könnte, wurde seitdem mehrfach spekuliert.

Daran wird sich so schnell auch nicht viel ändern. Mehrere Nachrichtenagenturen wollten unter Berufung auf die Informationsfreiheit eine Aussage des FBIs vor Gericht erzwingen. Die Bundesrichterin Tanya Chutka gab den Agenturen jedoch eine Abfuhr und befand, dass die Behörde seine Methoden nicht offenlegen muss. Es wäre für zukünftige Ermittlungen hinderlich, wenn das FBI seine Vorgehensweise preisgeben würde. Zumindest die Tatsache, dass keine relevanten Daten auf dem iPhone 5C gefunden wurden, hatte man im letzten Jahr verkündet. (via ZDNet)

Kategorie: Apple

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