Apple-Steuernachzahlung: EU-Wettbewerbshüter gehen juristisch gegen Irland vor

| 16:11 Uhr | 0 Kommentare

Wegen nicht zurückgeforderter Steuernachlässe für Apple, bringt die EU-Kommission Irland vor den Europäischen Gerichtshof. So soll sich die irische Regierung zu viel Zeit lassen, um die 13 Milliarden Euro einzufordern, die man vor mehr als einem Jahr als unlautere Steuererleichterungen eingestuft hatte.

EU-Kommission erhöht Druck auf Irland

Wir erinnern uns: Die EU-Kommission befand im August 2016, dass Irland für Apple zwischen 2003 und 2014 unzulässige Staatsbeihilfe geleistet hatte. Somit sollte Apple 13 Milliarden Euro an die Regierung nachzahlen. Irland hatte nun die Aufgabe bis zum 3. Januar diesen Jahres, die Steuerschuld einzutreiben.

Apple lässt seit Jahrzehnten einen großen Teil seines internationalen Geschäfts über Irland laufen. Dementsprechend zeigte sich die Regierung wenig begeistert und ließ den Termin verstreichen, was wiederum die EU-Kommission verärgerte. Da bis heute das Geld noch „nicht einmal teilweise“ zurückgefordert wurde, entschied nun EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestage, den Fall an den Europäischen Gerichtshof zu verweisen, um den Ablauf zu beschleunigen. (via Reuters)

Kategorie: Apple

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