Apple bestätigt: iOS 11.1, watchOS 4.1, tvOS 11.1 und macOS 10.13.1 schließen „KRACK“ WPA2-Sicherheitslücke

| 7:11 Uhr | 2 Kommentare

Am gestrigen Tag wurde eine Sicherheitslücke bekannt, die das WPA2-Protokoll von Wifi-Netzwerken betrifft. Nun hat Apple bestätigt, dass die kommenden Updates der Apple Betriebssysteme die Sicherheitslücke adressieren und diese schließen.

iOS 11.1, watchOS 4.1, tvOS 11.1 und macOS 10.13.1 schließen „KRACK“ WPA2-Sicherheitslücke

Die gestern bekannt gewordene WPA2-Sicherheitslücke bietet unter gewissen Voraussetzungen die Möglichkeit, dass Datenverbindungen von drahtlosen Netzwerken unverschlüsselt mitgelesen werden können. Diese Sicherheitslücke ist unter dem Namen „KRACK“ bekannt geworden und betrifft grundsätzlich alle Anwender, die auf drahtlose Netzwerke setzen.

Gegenüber Rene Ritchie hat Apple bestätigt, dass man sich der Sicherheitslücke bewusst ist und diese bereits mit den aktuellen Beta-Versionen zu iOS 11.1, macOS high Sierra 10.13.1, tvOS 11.1 und watchOS 4.1 geschlossen hat. Diese Versionen liegen bereits teils als Beta für Entwickler und öffentliche Beta für Teilnehmer am Apple Beta Programm vor.

Wir gehen aktuell davon aus, dass die finalen Versionen von iOS 11.1, macOS High Sierra 10.13.1, tvOS 11.1 und watchOS 4.1 in den kommenden zwei bis drei Wochen erscheinen wird. Damit sind Apple Anwender geschützt, die mit einem Wifi-Router verbunden sind, dessen Firmware noch nicht gepatcht wurde. Dies stellt die zweite Alternative dar, wie der Sicherheitslücke entgegengetreten werden kann. Verschiedene Hersteller von Wifi-Routern haben bereits bekannt gegeben, dass man Firmware-Updates bereit stellen wird, um der KRACk-Sicherheitslücke entgegen zu treten.

2 Kommentare

  • Martin

    Wird denn auch das tvOS des AppleTV 3.Gen berücksichtigt oder iOS 9.3.5?

    17. Okt 2017 | 7:39 Uhr | Kommentieren
    • MrUNIMOG

      Unwahrscheinlich, selbst bei iOS 10.x wäre das verwunderlich. Für alte macOS-Versionen kommen noch zwei Jahre lang regelmäßig Sicherheitsupdates, aber bei iOS-Geräten oder Apple TV ist das in der Regel nicht der Fall.

      17. Okt 2017 | 15:53 Uhr | Kommentieren

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