Billboard Musik-Charts: Kostenpflichtige Streaming-Dienste werden wichtiger

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Billboard hat angekündigt, dass man die Art und Weise ändern wird, wie Musik-Streams für die Charts bewertet werden. So werden ab 2018 die gestreamten Titel von bezahlten Abo-Diensten, wie beispielsweise Apple Music, einen größeren Einfluss auf die Charts haben, als werbefinanzierte Streams.

Zahlungspflichtige Dienste werden wichtiger

Das Billboard-Magazin ermittelt und veröffentlicht die offiziellen US-Verkaufscharts für Musikalben und Singles. Streaming-Musik sorgt mittlerweile für 62 Prozent der Einnahmen der Musikindustrie. Mit den Streaming-Angeboten hat sich die Art wie Musik konsumiert wird stark geändert. Es wird somit höchste Zeit bei der Ermittlung der Charts die Vielfältigkeit der digitalen Musikdienste zu berücksichtigen. So hat sich Billboard entschieden, für die Hot 100 und Billboard 200 Charts kostenpflichtige Streams stärker zu gewichten. Nutzer von Diensten wie Apple Music werden folglich ab nächstes Jahr einen größeren Einfluss auf die Charts haben, als Hörer von werbefinanzierter Musik.

Der Schwerpunkt auf bezahlter Streaming-Musik ist eine interessante Entwicklung. Es gibt Musikfirmen weitere Anreize sich auf kostenpflichtige Anbieter zu fokussieren. Schon länger ist die Musikindustrie auf kostenfreie Angebote nicht mehr so gut zu sprechen, wie es in den Anfängen des Streaming-Geschäfts der Fall war. Nun sieht es so aus, als ob die nächste Verhandlungsrunde für Anbieter wie Spotify noch schwieriger werden wird.

Seit 2014 berücksichtigt Billboard für die Berechnung der Charts auch Musik, die über Streaming-Angebote gehört wird. Dazu zählen Apple Music, Spotify, Amazon Prime, Google Play, Medianet, Rdio, Rhapsody, Slacker, Tidal und Groove Music.

Kategorie: Apple

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