Morgan Stanley: „Das iPhone X beeinflusst die Weihnachtseinkäufe in den USA“

| 7:07 Uhr | 0 Kommentare

Dieses Jahr könnten weniger Geschenke unter den Weihnachtsbäumen liegen, als man vermuten würde. Die Spezialisten von Morgan Stanley haben den Taschenrechner herausgeholt und sich die möglichen Auswirkungen der Preisgestaltung des iPhone X genauer angeschaut.

30 Milliarden US-Dollar für das iPhone X

Apple könnte dieses Jahr die Rolle des Grinch zugeschrieben werden. Ebenso wie die grüne missgelaunte Kreatur, die zu Weihnachten die Geschenke stiehlt, könnte Apples iPhone X für ein Mangel an Geschenken unter den Weihnachtsbäumen sorgen. Immerhin stellt das iPhone X mit einem Startpreis von 999 US-Dollar die bisher teuerste iPhone-Generation dar. So werden laut der Analyse dieses Jahr für das iPhone X in den USA 30 Milliarden US-Dollar ausgegeben. Im Formationsflug mit dem iPhone 8 und iPhone 8 Plus sollen bis zum Jahresende sogar 52,6 Milliarden US-Dollar ausgegeben werden. Da bleibt für die restlichen Ausgaben nicht mehr viel übrig, so dass dem Einzelhandel ein geringerer Umsatz für das Weihnachtsgeschäft zugesprochen wird.

„Wir sehen diesen Upgrade-Superzyklus in Verbindung mit dem sehr hohen iPhone X-Verkaufspreis von 999 US-Dollar als bedeutenden Gegenwind für Facheinzelhändler und Kaufhäuser im vierten Quartal.“

Ein wenig Glück im Unglück hat der Einzelhandel jedoch, da die anfänglichen Produktionsschwierigkeiten des iPhone X einen größeren Teil der Verkäufe auf das nächste Jahr verschiebt. Dennoch wird die wichtigste Saison im Jahr unter dem iPhone X leiden, zumindest aus der Sicht der restlichen Händler.

Kategorie: iPhone

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