Face ID: LG soll 3D-Sensoren für das iPhone und iPad Pro produzieren

| 22:19 Uhr | 0 Kommentare

Laut Medienberichten plant Apple eine bedeutende Investition in LGs Produktionswerke, um sich die Lieferung von 3D-Sensormodulen für iPhone- und iPad-Modelle der nächsten Generation zu sichern.

Apple investiert für ein exklusives Kontingent

Nach Angaben der LG Group will der Hersteller rund 821 Millionen US-Dollar in seine Produktionsanlagen investieren. Ein Teil dieser Summe könnte laut der koreanischen Webseite The Investor von Apple stammen. Im Gegenzug soll Apple ein exklusives Liefervolumen für die Komponenten des TrueDepth-Kamerasystems zugesichert bekommen. Laut dem Bericht haben sich Tim Cook und Jong-seok Park, LGs CEO, bereits im November 2017 getroffen, um die Möglichkeiten einer Partnerschaft zu besprechen.

LG Innotek gehört zu den wichtigsten Zulieferer für die Face-ID-Technologie. Neben Sharp ist man unter anderem für die Punktprojektoren der TrueDepth-Kamera verantwortlich. Experten spekulieren schon seit längerem, dass Apple für das diesjährige iPhone-Lineup komplett auf Face ID setzen wird. Weiterhin könnte das nächste iPad Pro ebenfalls mit einer TrueDepth-Kamera bedacht werden.

Sollten sich diese Vermutungen bewahrheiten, benötigt Apple ein entsprechend großes Kontingent an 3D-Modulen. Eine Investition für eine exklusive Liefermenge würde somit durchaus Sinn machen. Ein ähnliches Abkommen hat Apple bereits mit LG Display für die Produktion von OLED-Displays abgeschlossen. Für eine exklusive Belieferung soll Apple in diesem Fall sogar 2,7 Milliarden US-Dollar investiert haben.

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