Apple bestätigt: iCloud-Daten von chinesischen Kunden ab Februar auf chinesischen Servern

| 15:45 Uhr | 0 Kommentare

Apple hat am heutigen Tag bestätigt, dass das Unternehmen die iCloud-Daten von chinesischen Kunden ab Februar auf chinesischen Servern lagern wird. Ab dem genannten Zeitpunkt werden die Daten, die jetzt noch in den USA liegen, auf die neuen Server in China übertragen.

iCloud-Daten von chinesischen Kunden ab Februar auf chinesischen Servern

Im Juli letzten Jahres kündigte Apple an, ein erstes Datenzentrum in China zu eröffnen. Kurz zuvor hatte China ein neues Gesetz für die Speicherung sensibler Daten verabschiedet. Dieses soll es ermöglichen, Datenströme zu überwachen.

Die verschärften Cyber-Gesetze zwingen Technologie-Unternehmen in China zu handeln. Ausländische Unternehmen müssen Datenzentren schaffen, die den lokalen Gesetzen entsprichen.

Aus diesem Grund kooperiert Apple mit der Internetfirma Guizhou-Cloud Big Data Industry Co Ltd (GCBD). Nun wurde der Zeitplan verkündet. Ende Februar wird Apple die Daten an das neue Datenzentrum übertragen, um so weiterhin seine iCloud Dienste in China anbieten zu können. Betroffene Kunden werden bereits über den Wechsel zum 28. Februar informiert. Im gleichem Atemzug betont Apple noch einmal, dass die Daten in China den selben Verschlüsselungs-Standards wie in den USA unterliegen und dass Apple für die chinesische Regierung keine Hintertüren einbaut.

Kunden selbst werden von dem Umzug nicht viel mitbekommen. Die Daten werden automatisch übertragen.

Kategorie: Apple

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