Disney stellt ehemaligen iTunes-Manager für neue Streaming-Plattform ein

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Disney macht weiterhin Fortschritte beim Aufbau seines eigenen Video-Streaming-Angebots. Dieses soll 2019 starten und hat Netflix bereits die begehrten Disney-Lizenzen gekostet. Nun steht der nächste Verlust an. Dieses Mal verliert Samsung den Video- und Musik-Streaming-Experten Kevin Swint, der nun bei Disney angeheuert hat. Interessanter ist für uns jedoch, dass Swint auch ein iTunes-Veteran ist.

Disney holt sich Unterstützung

Wie Variety berichtet, wird Kevin Swint bei Disney als Senior Vice President und General Manager für den geplanten Streaming-Dienst agieren. Swint begann seine Karriere bei Walmart, wo er für digitale Produkte und Dienstleistungen des Einzelhandelsriesen verantwortlich war. Danach wechselte er zu Apple, wo er fünf Jahre als Leiter des iTunes-Filmgeschäfts tätig war. Hier koordinierte er die Bemühungen, iTunes international zu erweitern und kümmerte sich um die Veröffentlichung von HD-Filmen. Dabei führte er auch die iTunes-Extras für Filme ein. Die Zusatz-Features, wie man sie damals nur von DVDs kannte, waren zu dem Zeitpunkt eine große Neuerung im VoD-Angebot.

Zuletzt arbeitete Swint für Samsung und half dabei, die Milk-Streaming-Dienste zu etablieren. Das Angebot hat jedoch nie an Fahrt aufgenommen und wurde 2016 eingestellt. Bei Disney hat Swint aller Voraussicht eine zukunftssichere Position gefunden. Disney hat sich im Streaming-Sektor viel vorgenommen und wird dies laut Experten-Meinungen auch erfolgreich umsetzen können.

Konkurrenz für Apple, Netflix und Co.

Disney kündigte im August seine Pläne für einen Streaming-Dienst an und erklärte, dass man die Kooperation mit Netflix zugunsten seiner Inhouse-Lösung kündigen würde. Disneys Streaming-Service wird voraussichtlich im Jahr 2019 starten, gefolgt von einem ESPN-Streaming-Service. Das Film- und Serien-Angebot soll Filme aus der Disney-Film-Bibliothek, dem Disney Channel, Disney Junior und Disney XD anbieten.

Kategorie: Apple

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